Transcript: Open Source

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Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörer und willkommen beim Python-Podcast in der 21. Episode.

Schön, dass ihr alle wieder reingeschaltet habt.

Heute geht es bei uns um Open Source.

Ich bin der Dominik, da vorne ist der Jochen und wir haben heute den Reimer zu Gast.

Hallo Reimer.

Hallo zusammen.

Ja, was machen wir heute?

Wir haben einige Sachen letztes Mal vergessen zu erzählen, machen wir diesmal aber auch nicht.

Dafür versuchen wir diesmal direkt zum Thema zu kommen und euch ein bisschen zu erzählen, worum es bei Open Source so geht.

Ich habe die Struktur für heute gar nicht so mitbekommen, nicht so richtig vorbereitet.

Dann müsste der Reimer direkt erzählen vielleicht, was er heute erzählen möchte und der Jochen.

Ja, vielleicht kann sich der Reimer einfach erstmal kurz vorstellen, weil den kennt er, also wir kennen ihn.

Ja, dann hallo Reimer.

Hallo, ja, ich bin der Reimer Bauer und ich arbeite am Forschungszentrum Jülich als Programmierer.

und habe da aber als Chemielaborant angefangen und dann halt durch viele Fortbildungen meinen Traumberuf gefunden.

Und ich hatte halt das Glück zu einer Zeit anzufangen, als es quasi noch gar keine PCs in der Art, wie sie heute kennen, gab.

Und dann im Labor haben sich so langsam so digitale Verfahren da einzugefunden.

und ich hatte aber schon zu Hause so das Hobby zu programmieren und dadurch hatte ich so eine Chance halt dann auch,

das dann da halt auch zur Wirkung bringen zu lassen.

Und dann so die ersten Programme waren so Chromatographie-Programme zur Auswertung, die ich dann geschrieben habe.

und dann hat das hinterher einfach so viel Spaß gemacht,

dass ich immer mehr

so aus dem

Laborbereich, so in den

Bürobereich gewechselt bin

und irgendwann ist das dann mein Beruf

geworden.

Ja,

voll gut und genau,

wir wollten uns heute über Open Source

und natürlich dann irgendwie im Kontext von Python

unterhalten und

wann war das denn bei dir, dass du irgendwie auf Python

aufmerksam geworden bist

oder dich in die Richtung

orientiert hast?

Ja, ich habe dann halt,

also im Endeffekt

ist das durch die Arbeit gekommen,

dass wir uns

überlegt haben, wir brauchen ein System,

wo wir einfach dokumentieren können.

Und ja, ich kannte da

Open Source in dem Sinne noch

nicht ganz wirklich so.

Wir haben zwar schon selber Sachen

unter Open Source Lizenzen veröffentlicht,

aber das war ja quasi nur

so im Arbeitsumfeld.

Und ich habe dann halt

erst mal Moin Moin entdeckt.

Und das war so einfach zu installieren

und zu benutzen,

dass wir das halt dann

bei uns als Wissensdatenbank

über viele Institute verteilt haben.

Was hast du entdeckt? Moin Moin?

Moin Moin.

Moin Moin.

Aus Ostfriesland, da kennt man ja dieses Wort Moin.

Ja, mit Moin Moin bist du schon Schwätzer,

habe ich gehört, ja.

Und da bist du mit genau.

Und das ist ja so in der Wiki-Web-World.

Da braucht man

und die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

bin ich halt in Berührung gekommen in den Anfängen als ich glaube es war noch irgendwie Python 1 irgendwas

was und es war natürlich noch nicht die gerade die Version die man dann so gelernt hat die

vielleicht gerade aktuell war sondern die Version die dann dieses Projekt gebraucht hat und ja dann

ging das halt war ich halt erstmal nur Nutzer und irgendwann habe ich dann Fragen gehabt weil

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und ich dann erstmal so, ja, aber ich kann nicht so gut Python, ja, das ist kein Problem, das zeigen wir dir dann schon oder so.

Ja, und dann war ich halt ein bisschen hartnäckig geblieben, hab das tatsächlich ausprobiert

und hatte dann erstmal so einen Parser geschrieben und hab dann so ein Plugin geschrieben

und das war dann so gesehen das erste Programm, was dann in Moin Moin lief, was dann diese Sachen gemacht hat.

Ja, und dann hatte ich irgendwann Spaß gehabt, solche Plugins zu schreiben

und dann habe ich einfach ganz viele Plugins geschrieben.

Und ja, dann haben wir uns, glaube ich, in Genf auf der EuroPython,

haben wir uns dann, das erste Mal habe ich die anderen Entwickler kennengelernt.

Also das ist halt auch das Schöne, dass man halt auch so Konferenzen fahren kann

und dann neben dem Programm, was dann läuft, wo man sich ja dann sehr günstig eigentlich auch fortbilden kann,

dann auch noch die Leute trifft, mit denen man sonst nur geschrieben hat.

Und dann war das ein ganz neues Erlebnis.

Auf einmal hatten die Leute, die man eigentlich nur von Text in IRC kennt,

ach ja, IRC ist auch eine sehr interessante Erfahrung gewesen,

weil wir haben uns natürlich nicht in Deutsch unterhalten, sondern in Englisch.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

sehr weit kommen kann.

Und das

Interessante war dann halt,

danach hatten auf einmal diese Textbausteine,

die hatten auf einmal Stimmen.

Das heißt, wenn Thomas

oder Alexander was im IAC geschrieben haben,

dann habe ich automatisch

deren Stimme gehört und das war halt viel

vertrauter nochmal.

Und das ist dann halt auch

in gewisser Weise, sind wir dann

über lange Zeit zusammen

im Projekt gewesen und haben

das halt dann viele

Sachen halt dann entwickelt.

Das klingt spannend. Also du bist da auf jeden Fall

auch schon einer der alten Hasen hier.

Ja, ja, ja. Ich überlege,

als ich Moin Moin gehört

habe, dachte ich auch so, oh super, da habe ich auch

irgendwie, da sind auch einige

meiner ersten Python-Erinnerungen verknüpft,

ehrlich gesagt. Und zwar, ich habe

das damals kennengelernt, da war das halt so die

Dokumentationsplattform

irgendwie bei Web.de.

Ich irgendwann 2001 angefangen

habe zu arbeiten und

und ja, da hat auch Jürgen Hermanns hat da gearbeitet und hat das da wohl quasi anempfohlen,

als das kann man ja ganz gut dafür verwenden, um halt irgendwie sozusagen die internen Prozesse zu dokumentieren

und Dokumentationen für die Software, die es da so gibt, zu schreiben.

Und ja, da habe ich das auch kennengelernt.

Ich habe das dann irgendwann auf meiner privaten Webseite, habe ich dann auch versucht,

irgendwie so ein Wiki, habe ich dann Moin Moin installiert

und dann das

irgendwie da

mit einzubauen, das habe ich dann irgendwann wieder aufgegeben.

Wenn ich das richtig verstehe,

also Moin Moin kenne ich jetzt nicht, das heißt,

das ist tot, oder gibt es das tatsächlich noch?

Das gibt es noch,

und zwar

ist auch das PSF-Wiki

immer noch auf Moin Moin.

Jetzt heißt es Python Software Foundation,

wir müssen das ja immer erklären,

also Hörer, die nicht so viel

Verbindung zu der Szene haben.

und auch noch Apache Surfer.

Also es gibt noch eine ganze Menge davon.

Und es ist halt auch schon vor langer Zeit ein Prozess gestartet,

das mal komplett neu zu schreiben.

Da haben wir nicht erwartet, wie aufwendig das dann doch ist

und wie viele andere Dinge man dann doch eigentlich auch noch machen möchte.

aber das ist halt auch jetzt aktuell, da sind immer noch Leute dabei, das ist halt so in eine viel neuere Version.

Also die Idee war halt, wie würde man denn das Problem heute lösen?

Also wenn man halt nicht erst auch noch die ganzen Bibliotheken schreiben muss, die es damals auch nicht gab.

Das heißt, wir haben halt eine ganze Menge

an zum Beispiel Templating-Engines

oder

Microservices, die wir

jetzt einfach nutzen können oder auch

JavaScript-Sachen,

die man in Browsern einfach nutzen kann.

Das gab es ja am Anfang so gesehen

gar nicht. Da mussten wir halt quasi

auch noch die Grundlagen schaffen, damit

wir überhaupt diese Software schreiben konnten.

Ja.

und

seit wann ist das

irgendwie

schon, seid ihr dabei

schon das zu bauen?

Also ich bin

2009 glaube ich so

2003 oder so in Kontakt gekommen

und ich glaube, ich weiß nicht

wir haben jetzt vor einigen Jahren

mindestens mehrere Jahre

also länger als

fünf Jahre ist das schon

im Refactoring

und ist aber auf GitHub

und das sind auch

jetzt halt einige

Leute, die halt da noch Sachen machen.

Ich bin selber nicht mehr so aktiv in dem

Projekt. Das ist halt auch durch

andere Arbeiten, die ich gemacht habe,

bin ich da eher

so ein Gast. Ich schaue noch meine

Issues an, aber ich

habe nicht mehr die Zeit, da so viel

dran zu machen.

Ja, ich habe auch so ein bisschen das Gefühl, dass das so etwas

aus der Mode gekommen ist. Ich weiß gar nicht so genau,

woran das liegt.

So Wikis generell?

eher sozusagen in einem bestimmten Kontext dann halt,

wo es nicht so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so

und quasi auch

komplett Dokumente schreiben.

Da kannst du Veröffentlichungen drin schreiben.

Weil das ist ganz schön angekoppelt

an Pandoc,

wo du dann halt

Lattich daraus generieren kannst

oder automatisch über Lattich

und das direkt wieder nach PDF

übersetzen kannst.

Und das ist unglaublich mächtig.

In der Firma

schreiben wir damit zum Beispiel,

ich habe so ein IT-Newsletter

und der wird da komplett drin geschrieben.

Also das ist halt das Schöne auch, dass man sich auch mal von dieser Welt trennen kann,

solche Sachen mit Word oder anderen Tools schreiben zu müssen,

weil man dann quasi im Netz mit einer Open-Source-Software

dann einfach andere Inhalte produzieren kann.

Und die dann halt auch unter einer Lizenz veröffentlichen kann,

dass dann andere wieder was davon haben.

Vielleicht ist das ein richtiger Zeitpunkt, mal kurz genau darauf einzugehen, was denn Open Source eigentlich überhaupt ist und was Open Source vielleicht so unterscheidet von so der klassischen Corporate-Entwicklung und warum wir das vielleicht unbedingt haben wollen oder brauchen.

Du musst einfach mal ein bisschen früher anfangen. Open Source ist ja nicht nur Software in dem Sinne, sondern auch die Möglichkeit, sich einfach austauschen zu können.

also jeder von uns ist eigentlich gewohnt

dass wir in den Browser gehen

einen Satz nachschlagen wie der geschrieben ist

oder ob es eine Alternative dazu gibt

oder mit einer bestimmten Fragestellung einfach

an die Netzgemeinschaft heranzutreten

wie man ein bestimmtes Problem löst

und man bekommt diese Lösung einfach geliefert

das ist halt jetzt Open Source in Form von Kommunikation

und das ist so ein Punkt

und wie das ja eigentlich auch entstanden ist.

Man ist eigentlich bereit zu teilen.

Also die Leute, es gibt eigentlich jeder,,,,,,,,,,,,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und dann halt die Rechte einschränken möchten.

Obwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohlwohl

und die Entwickler um dieses Projekt herum verschiedene Firmen gegründet haben.

Oder in verschiedenen Firmen, die auch dann dieses Produkt nutzen können oder Dienste anbieten können,

um diese Situation einfach aufzulösen, dass sie Vollzeit arbeiten können an diesem Produkt

und gleichzeitig dann auch etwas abgeben können an andere,

weil sie einfach das beste System

als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als als

Entwickler Team ist nicht sehr groß. Man würde erwarten, in den Firmengedenken,

wie Firmen solche Projekte angehen würden, da würden massig an Leuten drin beschäftigt sein.

Es gäbe einen Projektplan und alles mögliche. Und dann stellt sich heraus, wenn man es vergleicht,

es ist ein ganz Open Source Projekt, sehr erfolgreich, weil eben jeder nachschauen kann,

wie es funktioniert. Und dann kann man auch Vertrauen aufbauen. Und das ist halt ein Punkt,

der vielen Firmen halt

mittlerweile viel wichtiger ist oder auch

den Nutzern

als es einfach nur

kaufen zu können

Ja, ich meine

das war ja auch sicher eine der ersten

Bereiche in denen sich das so großflächig

durchgesetzt hat, oder in dem

man halt gesagt hat, naja wenn es nicht

Open Source ist, ist es halt kaputt, irgendwie

Kryptografie-Sicherheit

da gab es das schon

relativ früh

inzwischen denke ich ist da ein Großteil aller Infrastruktur

Software ja Open Source

aber naja

ich denke immer da wo halt sozusagen

Firmen

die Möglichkeit sehen sozusagen

sich zu differenzieren oder halt über

Eigenentwicklung halt Mehrwert zu generieren den sie gut

monetarisieren können da ist halt immer

und da ist halt der Anreiz,

da proprietäre Geschichten zu bauen

halt doch sehr, sehr groß.

Insofern frage ich mich manchmal, ob das

wirklich so ein Siegeszug

ist, den Open Source sozusagen

angetreten hat

durch die ganzen Layer

hindurch oder ob es nicht eher so ist,

dass halt, naja, der

Bereich, wo halt Mehrwert generiert wird

bei Software

halt sich verschiebt und dann die

Bereiche, die uninteressant geworden sind, die sind ja halt

jetzt alle Open Source.

Naja, aber das würde ich jetzt so uninteressant vielleicht gar nicht sagen, du hast vielleicht was sehr Relevantes gesagt

Nicht uninteressant im Sinne von technisch uninteressant oder im Sinne von unwichtig, aber im Sinne von man kann halt nicht gut Geld damit erzielen

Aber das ist ja was total Spannendes, weil genau diese Netzwerktechnologie, also diese Grundvoraussetzung für den Betrieb des ganzen Dings eigentlich so eine ganz politische Sache ist, wo man ja auch sagen würde, die Grundversorgung der Bevölkerung mit originären Gütern wäre auch eine Staatsaufgabe, eine originäre

und so gesehen ist halt, dass die Community, die halt diese Info-Tour schafft,

auf der man dann aufsatteln kann, was sehr schön ist, wenn das halt von allen

gemeinsam irgendwie so in gewisser Weise auch, ich weiß nicht, ob Open Source unbedingt demokratisch ist,

aber so funktioniert. Also dass zumindest die Together ist

und dass die Partizipation möglich ist.

Ja, wäre auf jeden Fall eine schöne, ich würde auch denken, dass das halt irgendwie eine, genau wie, weiß ich nicht,

im Straßenbau oder so, halt auch das vielleicht eine staatliche

Aufgabe wäre, sicherzustellen,

dass es halt eine Infrastruktur,

gewisse Infrastruktur gibt, weil

die ansonsten gar nicht so richtig entstehen würde

oder halt super unterfinanziert

ist, was man ja an vielen sehr, sehr

wichtigen Infrastrukturprojekten, ja,

wir hatten es kurz vorher schon

von OpenSSL, dass da halt

gar nicht so viele Leute dran arbeiten und

das ist ja bei vielen anderen

Infrastrukturprojekten auch so. Ich mich wundere, dass

immer so an Pandas arbeiten nur ganz wenig Leute,

dabei wird das so, ich meine, da wird das von

diversen Hedgefonds, die halt Milliarden

irgendwie damit in der Gegend rumschieben,

wird das das das das das das das das das das das das das das das das das das das das das

Django oder so auch ein

Web-Framework, das halt irgendwie von dem ich weiß,

wo es überall verwendet wird oder häufig

und es gibt viele Firmen,

die das verwenden, die da auch drauf

angewiesen sind und tatsächlich entwickeln

das halt irgendwie eine Handvoll Leute.

Naja, aber da hat ja zum Beispiel ein großer

Geldgeber von einem großen der Konzerne

da Geld reingesteckt in die

Django Software Foundation, wenn ich mich nicht finde.

Ich weiß nicht, wann das war und wie lange

das ist. Vielleicht erzähle ich jetzt auch wieder

Quatsch, aber ich dachte eigentlich, die werden

hauptsächlich mitfinanziert jetzt über Instagram

beispielsweise.

Ich kann dir ein anderes Beispiel geben,

wenn du mal schaust, Anaconda

zum Beispiel ist ja auch, das ist ja von

Continuum.io

und da ist das halt

so, dass die hatten so ein Modell

halt, dass man zum

Bauen halt von

Bibliotheken halt

kostenfrei eine Linux VM bekam

und die anderen VMs, die

hätte man bezahlen müssen

und dann hat sich relativ schnell

eine GitHub-Community gebildet,

nämlich CondaForge.

Die hat 2016, als wir dazu kamen,

waren da 700 Pakete drauf.

Aber es waren halt so Pakete wie Qt

und für Windows, für Mac und für Linux

in der gleichen Version da.

Und das hat dann nicht bewegt,

dass unser Open-Source-Projekt

halt ein CondaForge-Projekt wird.

Mittlerweile sind da 9.000

oder 10.000 Pakete wahrscheinlich

mittlerweile drauf.

und alle Anaconda-Pakete werden auch auf CondaForge gebaut.

Und CondaForge hat dann jetzt halt, diese Community hat halt für diesen Service,

hat sie halt nach dem Fokus als Sponsor.

Das heißt, was uns halt durch diese Community gegeben wird,

ist einfach die Möglichkeit, diese Ressourcen einfach nutzen zu können, die wir brauchen,

um halt unseren und auch durch dieses Continuous Integration Prozess

alle Pakete, die wir halt in unserem Stack haben, die dann voneinander abhängen,

quasi ständig qualitativ zu verbessern, ohne dass uns irgendwelche Kosten entstehen, zusätzliche Kosten.

Also wir machen eigentlich nichts anderes, als die Sachen,

die hier vielleicht auch bezahlt für werden, an Software zu schreiben

und nutzen dann aber einen Mechanismus in der Open Source Welt,

weil wir Open Source Software haben,

der das ganze System insgesamt

weiterbringt. Und damit das

geht, hat man so gesehen ein Backup,

dass man halt quasi

das nicht selber finanzieren muss. Und das ist

eigentlich ein sehr gutes Konzept.

Kann man halt sehr viele Sachen

anschieben. Und das gleiche

ist natürlich auch bei den ganzen Vereinen,

die die ganzen

Communities unterstützen.

Als ich das erste

Barcamp in 2010

ausgerichtet habe, da war das reichlich

kompliziert.

Du hast das Barcamp ausgerechnet in Köln, das haben wir noch gar nicht

erwähnt. Du bist tatsächlich Organisator von dem Barcamp,

von dem schönen Python-Barcamp, was

immer in Köln gibt, jedes Jahr im Frühjahr.

Ja, das ist das erste

Camp, das wir gemacht hatten. Das war einfach

entstanden, weil wir

wollten die Jurupiten

nach Köln

holen und

das hat nicht geklappt. Also man

hat halt damals gesagt, in Deutschland

gibt es ja eigentlich gar keine Veranstaltung, gar keine Python-Veranstaltung.

Und dann trauen wir euch das ja quasi nicht zu, dass ihr dann eine große Konferenz mit diesem Ansehen ausrichten könnt.

Und das war halt so einer der Beweggründe, der dann dazu geführt hat von dem Komitee, was das entschieden hat,

dass die Konferenz halt dann in das schöne Florenz gegangen ist.

und für uns war das halt so, wir haben ja auch sehr viele Anstrengungen da reingesteckt,

hatten uns Überlegungen gehabt, wie wir das alles machen und das ist halt dann doch ein ziemlicher Tiefschlag gewesen,

dass man sowas nach den ganzen Anstrengungen halt gar nicht bekommt.

Und dann da wieder rauszukommen aus dem Loch haben wir dann halt überlegt,

was können wir denn selber als kleine Community machen

und Christian Scholz war damals schon mit Barcamps unterwegs und sagte,

ja, wir machen halt, lass uns doch mal einfach ein Barcamp machen, probieren wir mal aus.

Und dann war in Köln so, okay, ganz neu für uns, wer würde da überhaupt hinkommen?

Ja, dann haben wir halt durch die GFU Cyrus AG, durch den Peter Hecker halt,

den Kontakt gehabt, dass wir halt in der GFU Cyrus, also ein Schulungsgebäude in Köln,

dass wir da Räume benutzen konnten

ja und dann

haben wir gesagt, okay

an einem Samstag, wir haben gedacht, wir machen es mal nur einen Tag

da treffen wir uns da

und machen halt

so ein Ad-Hoc-Programm

dass wir uns halt überlegen

was wir erzählen, dann

bewerten wir irgendwie, wer das alles hören möchte

und ja, es waren 17 Leute gekommen

und es hat uns eine so hohe

Resonanz gegeben, dass

sehr viele Leute gefordert haben, das muss

zwei Tage sein

und dann haben wir das halt zwei Tage künftig gemacht und es sind immer mehr Leute gekommen.

Und ja, dieses Jahr hatten wir halt das Problem, dass wir uns nicht real treffen konnten

und hatten das dann das erste Mal auch virtuell gemacht.

Und auch da war es dann so, dass so viele Leute es unbedingt zwei Tage haben wollten,

sodass es auch direkt zwei Tage waren, ohne dass man sich jetzt gesehen, also getroffen hat,

gesehen haben uns ja schon, aber

haben halt

Transit gemacht, so eine Veranstaltung

mal vollständig digital

durchzuführen. Alles im Big Blue

hatten. Und Jochen, du hast auch fast eine

Veranstaltung gesehen, habe ich mitbekommen.

Ja, nee, ich war auch

da, ich wollte auch da, aber das ist halt echt schwer.

Ich finde, das ist einer der Vorteile,

wenn man irgendwie quasi

zu irgendwie der Konferenz hinfährt oder so,

dass man dann auch wirklich da ist, während

wenn man halt zu Hause ist, dann

gibt es halt auch diverse Dinge, die

einen dann noch ablenken können.

Ich hatte dich so kurz abgepasst, glaube ich, fünf Minuten bevor

so ein interessanter Talk war, wo ich dann auch da war.

Und du sagtest, ja, ja, ich bin sofort da, zwei Minuten,

da fehlt mir irgendwie so fünf Stunden,

später wurde er nicht mehr gesehen.

Man ist einfach zu greifbar zu Hause.

Wenn man halt weg ist,

dann kann da niemand einfach vorbeikommen

und sagen, wir haben hier noch so ein anderes Problem.

Ja, genau.

Du bist gefragt.

Ja, so ist es halt.

Was ich aber eigentlich ausführen

wollte, weil halt ja aus dieser Zeit, das war halt so die Zeit, es gab wirklich keine

Veranstaltung dieser Art, es gab keine Konferenzen und Mike Müller hatte dann 2011 die erste

Python-Konferenz in Leipzig ausgerichtet.

Und in 2012 gab es dann noch eine und in 2012 hatte sich schon eine andere Bewegung, nämlich

dass ein Verein, den es in Deutschland schon gab, die Deutsche Zug User Group, die hatte

sich halt überlegt, das ist jetzt so eine gewisse Nische, die wir eigentlich noch bedienen.

Und Python hat einen sehr großen Zustrom.

Eigentlich machen alle Vereinsmitglieder irgendwie schon mehr als nur Zoo.

Und wir versuchen einfach den Verein in einen deutschen Python-Verein umzuwirken.

Und das ist dann auch gelungen.

Das ist dann 2012, hat dann quasi der Verein sich umbenannt.

Satzung, das ist alles angepasst worden

und wir hatten dadurch aber

eine Möglichkeit in Deutschland

halt auch solche Konferenzen

halt durch einen Tr halt ausrichten zu lassen was ja sehr viele Vorteile bedeutet weil so ein Verein der kann sich jetzt auf einmal um diese ganze Sponsoring und solche Sachen k

und übernimmt auch die Haftung und alle diese Sachen und das ist halt ein riesen Fortschritt

und das hatte auch letztendlich dann dazu geführt, dass wir zunehmend mehr Konferenzen in Deutschland hatten

und wenn man sich heute anschaut, was jetzt in Python-Welt Deutschland ist,

wir hatten Python Pizza gleichzeitig mit dem Python Camp,

wir hatten dieses Jahr schon Python Camp auch in Leipzig,

da konnte man sich noch real treffen.

Es gibt PyCon.de, es gibt eine EuroPython,

die auch gelegentlich, aber die auch schon mal in Deutschland stattfand.

Es gibt eine PyCon-Web, es gibt Django-Konferenzen,

also es ist eine sehr

sehr schöne halt, wenn man

in irgendeiner Stadt ist, findet man eine User Group

mit irgendeiner Veranstaltung

also das ist dermaßen aufgeblüht

und das ist halt schön, wenn man so

das mal so vom Anfang an bis jetzt

halt so ein bisschen erlebt hat

ja

das ist halt auch Open Source

weil man halt das nicht

in Rechnung stellt, sondern ehrenamtlich

quasi auch diese

Dinge machen kann

und halt sich einbringen kann

und das ist einfach, weil man halt einen rechtlichen Rahmen haben kann

und ja, alle lernen dabei und das ist halt etwas,

was man nicht mit einer Fortbildung so im klassischen Sinn überhaupt erfahren kann.

Wenn du ja die andere Welt siehst, da musst du ja auch sehen,

die müssen sich ja eigentlich von der Open-Source-Welt irgendwie abgrenzen,

das heißt, du brauchst irgendwelche Trainings,

weil wenn du

deine Mitarbeiter ja dann in so eine

Open-Source-Community steckst, die haben ja

auf einmal viel mehr Freiheiten

das ist ja für dein Unternehmen eine sehr

kritische Situation dann

weil die kommen ja dann mit diesen Ansprüchen

die sie auf einmal irgendwo da kennengelernt haben

wo einfach alles geht

also das ist ja eigentlich

so ein Problem

man möchte, dass die Leute das richtig lernen

und nicht irgendwie

ja

obwohl ich auch aus der Corporate-Perspektive sagen würde, dass das

sehr viel Sinn macht, wenn man die Leute so

holokratisch miteinander in Teams

hat. Natürlich hat man ein anderes Ziel

vielleicht und vielleicht ist es im Großkonzern

nochmal so ein bisschen anders von Vorgaben

von oben, als wenn jetzt die Entwickler selber

entscheiden, was jetzt am besten entwickelt werden soll.

Aber ich glaube so prinzipiell ist diese

moderne Art und Weise, glaube ich, sogar effektiver

für vieles.

Ist ja auch

eine gewissartige Weise fragen,

ob Effektivität wirklich irgendwie

sozusagen das ist, was immer gefordert ist

oder ob nicht manche Leute irgendwie ganz gut

davon leben, dass es eben nicht effektiv ist.

Ja, aber natürlich, ich meine,

ich finde auch, es gibt dann,

nicht alle Konferenzen sind ja Barcamps,

aber Barcamps haben auf jeden Fall auch irgendwie so was

Open Source,

so einen gewissen Open Source Charakter,

dass man da halt einfach

mitmachen kann, dass es keinen

sozusagen

Prozess gibt,

wo die Vorträge vorher ausgewählt werden

und dann,

sondern dass man da halt einfach direkt mitmachen kann

und so. Das ist, da gibt es

durchaus

große Gemeinsamkeiten. Das erste Barcamp, was ich mitgemacht

habe bei euch in Köln, das war jetzt

ich weiß nicht, war das 2018?

Anfang des

Jahres. Da habe ich tatsächlich Jochen getroffen.

Achso, das stimmt, dass wir uns da getroffen haben.

Ja, tatsächlich. Das war ziemlich cool.

Und da war ich ja noch ziemlich neu in Python.

Da habe ich jetzt gerade ein Dreivierteljahr oder ein halbes Jahr irgendwie selber gemacht.

Habe da unheimlich viel gelernt,

unheimlich wenig verstanden und das hat sich halt im Laufe der Jahre

jetzt schon geändert. Also das ist jetzt noch nicht so besonders

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und aber es war die waren so hilfsbereit und das war so produktiv und ich habe dann irgendwann

commit-rechte bekommen dann war ich irgendwann Core-Developer dann hatten wir Google Summer

of Code gemacht haben halt dann Studenten betreut und ja das war für mich halt auch jedes mal halt

immer wieder neue Erfahrungen sammeln und ja immer war halt sehr positiv das ganze und das hat halt

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

der Seite kennen, sondern auch, warum macht man das eigentlich?

Das mit dem Warum, das ist eigentlich immer

der schwierige Teil.

Also viele Themen sind einfach nur noch ausgerichtet,

dass etwas gemacht wird, aber das Warum

und welchen Nutzen,

das wird halt nicht mehr richtig transportiert.

Und wenn man aber von der anderen Seite zum Beispiel herangeht,

dass man für sich den Anspruch hat,

und wenn man das halt so macht, dass man das auch jemand anderem erklären kann, dann hat man halt eigentlich schon einen riesen Vorteil, weil dann ist man eigentlich auch schon sehr leicht transportierbar, sich selber halt, oder die Entwicklung, die man hat, dass man die auch freigeben kann, weil das macht ja keinen Sinn, erst Code zu schreiben, den man nur selber versteht und dann soll ja Open Source werden, also das kann ja zwar Open Source sein, aber wenn den keiner versteht, dann braucht man das eigentlich auch nicht zu tun.

Ja, wobei, ich weiß es nicht.

Ich meine, es gibt ja Projekte

mit sehr unterschiedlichen

Qualitätsstandards oder wenn man sich das anguckt,

und da gibt es

dann ja auch sehr

unterschiedliche Enden

von wie Leute das sehen,

ob das jetzt wichtig ist, dass das halt

irgendwie sehr ordentlich ist oder nicht.

Ich fand das auch mal sehr interessant und man kann das ja im Grunde

aus zwei Blickwinkeln betrachten.

Entweder

man legt halt sehr viel Wert auf die

Codequalität beziehungsweise

halt darauf, dass das halt so einen

gewissen eigenen, also dass das

einen gewissen Selbstzweck halt auch hat

oder einen ästhetischen Wert

für einen selber, wo man ja auch dann so einen gewissen Sinn

drin sehen kann. Ich habe manchmal das Problem, dass ich mich

zu sehr um die Seite kümmere.

Und auf der anderen

Seite kann man natürlich auch sagen, ah ja, also

eigentlich ist der einzige Wert, der in der Software liegt,

natürlich nur, dass das

irgendeinem Nutzer halt irgendwie was

bringt. Und wie das dann hinterher aussieht.

verlegt. Genau, wie man da hingekommen ist, ist eigentlich

vollkommen egal.

Aber dann hat man natürlich

auch so gewisse andere

Probleme. Und ich meine, es gibt

für beide Seiten sehr erfolgreiche

Beispiele. Es gibt halt Software,

wo man sich denkt, wie konnte das jemals so populär

und erfolgreich werden? Das ist ja irgendwie

schon ziemlicher Schrott

irgendwie eigentlich.

Aber hat sich halt durchgesetzt,

weil es halt irgendein sehr wichtiges

User-Problem in Angriff genommen

hat und darüber halt dann

entsprechend groß Community und

Aufmerksamkeit bekommen hat und dann

wurde das halt dann einfach immer weiterentwickelt

und andere Sachen, die halt

aber es gibt das andere auch,

es gibt auch Dinge, die halt einfach

so gut sind, dass sie halt

dadurch eine Menge Leute binden und

halt, ja,

also es ist,

man kann es gar nicht so genau sagen, glaube ich.

Es gibt für beides irgendwie Beispiele,

wie das funktioniert hat.

So ein bisschen kultureller Städtebau, ne? Manchmal

muss man Sachen einreißen, auf den Ruinen Neues

bauen und dann irgendwo unter der

neuen Stadt sind dann noch Ruinen und Kammern

von alten Städten und einige Dinge werden

auf dem Reißbrett irgendwie gemacht und sind dann

auch, ja, die Frage ist halt,

weil das gibt es nicht, vielleicht ist es

eigenes Empfinden und die Frage ist halt auch,

wie viele Nutzer machen das, wie viele Leute wollen

dahin, wie viele Leute schauen sich das an.

Ja, wobei ich jetzt dann...

Du hast aber auch die Situation,

dass du

erstmal vielleicht was geschrieben

hast, von dem du selber sehr überzeugt bist und eigentlich nicht siehst, dass das für

andere vielleicht nicht so wichtig ist oder dass die es einfach nur nicht finden. Das

ist ja das nächste Problem. Und da sind halt so Plattformen, die halt das verteilen

oder entsprechende Möglichkeiten halt das dann auch vorzustellen auf irgendwelchen Meetups

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

für eine proprietäre Programmiersprache,

aber die Bibliothekssoftware-Tiles,

die sind von uns unter einer LGPL-Lizenz veröffentlicht worden.

Und da ist auch einfach das Problem am Anfang entstanden,

dass man ja gar nicht weiß, wer darauf zugreift.

Das ist in dem Moment einfacher geworden,

als die Sachen dann mal auf einem Webserver standen,

weil dann man auf einmal gesehen hat,

wie viel und welche Programmpakete überhaupt darunter geladen worden sind.

Und das ist ja auch nochmal was, was dich ja selber motiviert,

wenn du auf einmal siehst, da sind Nutzer.

Und das heißt, die kennst du gar nicht, die Nutzer.

Und das ist ja auch der Sinn von Open Source, dass du die gar nicht kennen musst,

sondern jeder kann das quasi sich so dann weiterentwickeln, wie er das braucht.

aber es ist halt schon mal beruhigend, dass man letztendlich diese Sachen

ja, nicht nur für sich gemacht hat, weil man sich ja auch viel Mühe gegeben hat,

dass jemand anders die ja auch verarbeiten kann. Und das ist aber auch

so insgesamt halt der Punkt. Also wenn du nicht schaffst halt, dass

deine Routinen irgendwo gesehen werden, dann kannst du das

überhaupt nicht einschätzen, wo du dich selber befindest

und ob diese Sachen, die du gemacht hast, da auch eine Wertigkeit bekommen.

Ja.

Ich finde das sehr spannend, also aus dieser Perspektive raus so zu gucken, was man alles damit bauen könnte und wie die verschiedenen Perspektiven sind. Also ich glaube, also gerade die Entwicklung selber für Open-Source-Projekte, der fehlt vielleicht so ein bisschen das Funding irgendwie aus der öffentlichen Aufmerksamkeit tatsächlich, weil also das Problem ist ja so ein bisschen, sollte man das kommerzialisieren, kann man das kommerzialisieren, muss man das kommerzialisieren, wie macht man etwas daraus, dass es halt dauerhaft funktioniert, weil man möchte ja eigentlich, dass diese,

und die Bewegung weiter wächst.

Also wenn man das jetzt nur den Menschen überlässt,

die jetzt aus Enthusiasmus da reingehen,

ist das vielleicht schön, aber ich weiß nicht,

ob das so zukunftsführend ist in allen Richtungen,

ob man da vielleicht weiterkommen will.

Muss die Gesellschaft vielleicht hingehen und sagen,

hey, wir haben jetzt einen Topf, der wird ausgeschüttet,

in diesem Land werden so und so viele Stellen von Open Source

einfach mal so bezahlt, oder ist das eher Quatsch?

Ja, ich sehe eher anders.

Das ist schon längst passiert,

weil die Firmen zunehmend mehr Interesse haben,

die Software, die Sources weiterzuentwickeln

und durch die verwendeten Lizenzen der Projekte

haben sie kaum eine Möglichkeit oder nur ganz wenig Möglichkeit

den Code nicht wieder unter der gleichen Lizenz zu veröffentlichen.

Wir sehen das ja zum Beispiel, eine der ersten Firmen war ja AVM,

die ja auf Basis des Linux-Körnels die Fritzbox gebaut haben.

und die hatten ja sehr früh die Erfahrung gemacht,

dass sie auf einmal ihre Codemodifikation am Linux-Kern veröffentlichen mussten.

Und die haben bestimmt nicht gedacht zu dem Zeitpunkt,

als sie das inkorporiert haben und daraus ihre Firma,

dass das jemals passieren würde.

Das ist meine persönliche Einschätzung, dass sie das gar nicht erwartet haben,

dass mal irgendwann ein Gericht kommt und diese freie Software,

die da auf dem Markt ist, sie dazu zwingt, dann ihren Teil dazu veröffentlicht.

Aber trotzdem, sie das gemacht haben, sind sie immer noch Marktführer.

Das heißt, die haben eigentlich gar keinen Verlust dadurch erfahren.

Oder nicht den Verlust, den man sich als maximal halt,

dass es jetzt einen Konkurrenten gibt, der das alles kopiert und jetzt der Marktführer ist.

Also das ist ja nicht der Fall.

AVM ist immer noch halt top.

und das zeigt einfach, dass es immer noch einfacher ist,

auf Open Source Lösungen aufzubauen

und das dann entsprechend halt

dann für sich selber auch vermarkten zu können.

Das heißt, das Know-how liegt gar nicht unbedingt im Source-Code?

Nee, ja.

Entschuldigung.

Also würde ich auch so sehen,

dass das nicht unbedingt im Source-Code liegt.

Ich weiß nicht genau, ob das immer möglich ist, dass man halt irgendwie, also ich meine, wäre halt dann bei AVM auch die Frage, was ist deren Kerngeschäft eigentlich? Ist es halt sozusagen Software entwickeln oder ist es nicht vielleicht auch irgendwas anderes oder ist das halt irgendwie, wenn sie jetzt ein Betriebssystem verwenden müssen auf ihren Boxen, um halt da ein Webinterface haben zu können, damit irgendwie das Ganze mit dem Routing auch ordentlich funktioniert oder so, ist das eher eine Commodity?

wie. Also ich glaube,

dass ihr eigentliches Geschäft gar nicht so

sehr die Softwareentwicklung ist und insofern

haben sie da kein Problem mit, wenn sie das irgendwie

veröffentlichen. Ich kann mir aber

gut vorstellen, dass es für andere Firmen durchaus

ein Problem wäre, wenn sie ihren

Kram, den sie im Kerngeschäft machen,

halt veröffentlichen.

Ja, man hat so ein bisschen vielleicht

ja, es gibt da ja auch

Möglichkeiten, wenn du schon zum Beispiel in Köln

gibt es ja auch die IoT-Firma

Pilar, die hat

auch, also

quasi ihre gesamte Bibliothek,

das ist halt Open Source,

und die haben sich halt die Klasse

als Namensrecht schützen lassen.

Also das ist ja auch

eine Möglichkeit,

das entsprechend so sich abzusichern,

aber es ist ja gerade bei diesen ganzen

IoT-Sachen, das ist ja eigentlich

fast alles Open Source,

das heißt, ich schätze,

du hast eher ein Problem, wenn du jetzt

eine Firma gründen wolltest und würdest dann

versuchen, ein proprietäres Produkt

dann zu vermarkten.

und ich glaube, da würde halt jeder erstmal nach

Open-Source-Lösungen schauen.

Das heißt, ich glaube, in dem

Bereich, da gibt es einfach so ein großes

Angebot und da willst du

ein Vertrauen aufbauen.

Und das geht halt

dann mit diesem Modell viel einfacher,

als wenn du halt

immer so Verträge hast,

dass nur ganz bestimmte Leute vielleicht den

Quellcode anschauen dürfen.

Java hat zum Beispiel gerade das

Lizenzmodell geändert, wenn ich das richtig sehe, oder?

Ja, Java hat da so ein Problem, ja.

Die sind jetzt erst auf die Idee gekommen,

zu sagen, hey, machen wir es nicht mehr

und viele Universitäten haben jetzt aus diesem Grunde

da war, glaube ich, aus dem Lehrplan geschmissen.

Ja, also ich meine, da sind noch

jede Menge ungeklärte

rechtliche Fragen, auch inwiefern kann man überhaupt

sowas wie, weil es gibt natürlich auch

freie Implementationen von Java,

die man einfach verwenden könnte, aber

Oracle hat dann ja, beziehungsweise

Sun hat das, glaube ich, vorher auch schon gemacht,

sie halt die APIs

versucht haben,

zu patentieren und unter Copyright zu stellen

und weiß nicht. Und das ist ja natürlich dann irgendwie,

das ist aber glaube ich noch nicht geklärt,

inwiefern das funktioniert.

Weil wenn es irgendwann mal so

gerichtlich bestätigt würde, dass man das halt kann,

dann ist es natürlich vorbei irgendwie.

Aber

keine Ahnung, ob das gehen wird

oder nicht. Ja, eigentlich sollte

das natürlich nicht gehen vielleicht, aber

wer weiß.

Ja, aber das ist natürlich

eine interessante Geschichte. Ich meine,

einfach den Namen

markenrechtlich zu schützen, ist natürlich

auch eine witzige Idee.

Wobei ich jetzt

gar nicht weiß, ob man

diesen

Firmenbezug braucht,

um ein lebendiges

Open-Source-Projekt zu haben, weil

wenn man sich so anguckt, was sind die ältesten und

erfolgreichsten oder die

Projekte, die halt am langlebigsten

unterwegs sind, dann sind das ja alles gar nicht

unbedingt Projekte, bei denen

Firmen eine große Rolle spielen.

sondern oft irgendwie Dinge, wo die

halt eine lebendige Community haben.

Ich glaube, für ein Open-Source-Projekt

ist so mit das Entscheidende, dass die

Community funktioniert und wenn die, solange die

funktioniert, ist alles gut und

wenn die nicht mehr so richtig funktioniert, dann

gibt es halt ein Problem, selbst wenn da

Firmen irgendwie Geld reinstecken, weil

naja, also

es kann auch sein,

dass es das gibt, aber

wäre auch, stimmt, das wäre eigentlich direkt mal eine

Frage, ist eigentlich so was,

wenn jetzt Firmen den Code

veröffentlichen, aber

das eigentlich ein Firmenprojekt ist. Nehmen wir zum Beispiel

jetzt, was ja momentan ein sehr wichtiger

Bereich ist, sowas wie React

oder Angular, die ganzen JavaScript

Frameworks. Ist das

Open Source oder nicht?

Der Urheber kann sich das Lizenzmodell aussuchen.

Ja, ja.

Ja, es ist halt so, was wir ein bisschen

darauf achten müssen, ist, dass es halt

eine echte Open Source Lizenz ist.

Und das ist halt,

seit vielen Jahren gibt es ja die Open Source

die auch die vielen verschiedenen Lizenztypen miteinander vergleicht und auch darauf Wert legt, dass dann bestimmte Lizenzmodelle auch als Open Source Lizenz, also Open Source Defined Lizenz dann anerkannt werden.

weil es natürlich viele Firmen

jetzt, also jetzt nicht, die ihr jetzt gerade

im Land habt, so als

versuchen jetzt halt mit ihren

Produkten dann

quasi wie eine Open Source Lizenz

zu wirken, aber es ist gar keine

Lizenz. Aber spielt das

eine Rolle?

Ja, das ist eine Rolle,

spielt eine Rolle halt für die Open Source

Community, vielleicht nicht für

denjenigen mit der Firma oder dem

Käufer oder dem Interessenten,

aber wenn diese Lizenz,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

als OSD bestellst.

Ja, aber ich würde ja jetzt, ich kann ja jetzt

sagen, also im Grunde, also

Firmen haben vielleicht

ja einen Weg gefunden, damit

umzugehen, sozusagen dieses

Lizenzding so zu

wählen, dass das halt Open Source

ist, dass alle damit einverstanden sind, aber trotzdem die

Kontrolle nicht abzugeben. Also ich würde

sagen, bei React oder auch bei Angular,

ich weiß nicht, was es für andere, was gibt es noch

alles für Projekte, bei denen

das so ist, da sind

die entsprechenden Firmen, die das entwickeln, haben die komplette

Kontrolle. Da ist überhaupt keine

Community Kontrolle.

Aber die Lizenz ist Open Source, ganz klar.

Nur es nützt halt nichts.

Ja, aber das

kannst du

auch bei den ganzen

Open Source Projekten genauso sagen.

Pull Request Dynast.

Es ist einfach so,

dass wenn eine Gruppe

quasi so auftritt,

wie du das selber machen würdest

mit so einem Projekt

und dir halt in der Firma

jetzt angestellt sind oder in eine Firma,

deren Geldgeber dafür ist.

Dann ist das eigentlich nichts anderes

wie jeder andere, der irgendwo bezahlt

wird und Open Source Code schreibt.

Der Punkt ist halt einfach

der, das sehen wir auch bei

verschiedensten Projekten, X11

hatte das hinter sich,

Open Office hat das hinter sich,

dass in dem Moment, wo das

Maintaining nicht mehr funktioniert

und der Maintainer so gesehen nicht mehr

die Pull-Requests

bearbeitet, die dann auflaufen und nicht mehr nachkommt, diese Arbeit zu leisten, die Sachen wieder zusammenzuführen.

Dann ist die Community eigentlich dann die treibende Kraft, die dann dafür sorgt, dass das Projekt dann einfach einen Fock bekommt.

Also der Zwang, dass man das Bessere wieder braucht, das heißt, man muss diese Sachen zusammenführen,

der wird dann einfach so groß, dass

zu dem Zeitpunkt dann dieses Splitting

passiert

das steht auch diesen

Firmen halt bevor, wenn die das halt

entsprechend jetzt in 20 Jahren

nicht mehr so maintainen, aber es immer noch gebrauchen

Ja, ich würde eher

sagen, das ist gar nicht so sehr eine Gefahr für die

Firmen, sondern das ist eine Gefahr für Leute, die das

verwenden draußen

und zwar sehe ich die

also ich meine, das wäre

also das würde ich ja sagen, das wäre eine Sache

dann würde das ja super ausgehen

wenn irgendwie die Community, eine akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt akt

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

weiterentwickelt. Kannst du immer machen, also kann jede Firma sowieso machen.

Das ist nur, dass du das eigentlich nicht willst. Du willst diesen Luxus,

dass jemand anderes das so macht, dass du es gebrauchen kannst.

Die Angst kann ich so gesehen verstehen, aber

ich will nur sagen, das hast du sowieso immer.

Nehmen wir jetzt mal ein Open-Source-Projekt mit einer Community, die nicht von der Firma abhängig ist

oder so, wie es, weiß ich nicht, zum Beispiel Postgres,

da muss ich diese Angst nicht

so sehr haben. Da kann ich

mir schon relativ sicher sein, dass das halt auch

in fünf oder zehn Jahren noch

sozusagen sich in die Richtung weiterentwickelt,

in die es sich schon immer weiterentwickelt hat.

Ich habe eben ja schon überlegt, ob ich ein

Beispiel dafür finde, wo das schon schiefgegangen ist.

Und tatsächlich wäre jetzt vielleicht mal ein Beispiel

MySQL. Da ist es ja auch

irgendwie schiefgegangen.

Das war wie ein Open-Source-Projekt von einer Firma

und das ist irgendwie eigentlich

so ein bisschen unglücklich alles

gelaufen. Ich meine, klar, es gibt jetzt MariaDB und so und das ist auch alles, aber das war,

das sind schon Dinge, wo man irgendwie so gewisse Schweißperlen auf der Stirn

bekommen konnte, wenn man jetzt darauf angewiesen war, dass das irgendwie alles weitergeht,

denke ich mal. Ja, also ich glaube, der Hauptpunkt ist eigentlich,

das ist immer eine Community-Frage.

Was natürlich auch so ist, wenn du dir OwnCloud anschaust,

da ist es ja genau anders gelaufen, wie es halt dem Enterprise-Unternehmen

und Cloud jemals vorgeschlägt ist,

dass die Entwickler

gesagt haben, das ist nicht mehr

unser Produkt, wir wollen eigentlich

nur Open Source entwickeln

und wir wollen gar nicht in diese Schleife reinkommen,

dass wir erst irgendwas coden,

was dann irgendeine Firma

braucht und irgendwann später

veröffentlichen wir das dann.

Und die haben dann ihr eigenes Projekt geforgt

und es ist Nextcloud.

Und es ist jetzt einfach alles Open Source.

Also da könnte

man jetzt halt auch sagen, okay,

und die Technologie.

und hat das Videokonferenzsystem, also nicht so wie einfach nur, dass man Videobildschirme teilt,

sondern auch halt Vorträge teilen kann und Chat-System und ein ISA-Pad ist integriert.

Und das ist halt einfach so, das hat über 1000 Forks.

Da sind verschiedene Firmen, sind die Hauptentwickler, also ziemlich weit über die Welt verteilt.

und da ist es einfach so, dass es einfach bedeutet,

natürlich hat man jetzt da ein Ökosystem auch geschaffen,

damit die Entwickler ja auch irgendwie bezahlt werden können.

Und natürlich gibt es da auch Firmen, die nicht ihren gesamten Quellcode,

den sie da für sich halt entwickelt haben, dann direkt unter eine Open-Source-Lizenz stellen,

weil die einfach für sich dann damit halt einen Markt entdeckt haben,

wie sie dann halt Kunden gewinnen können.

aber trotzdem liefern die so viele Verbesserungen an dem Gesamtsystem, die wieder zusammenfließen, dass halt der gesamte Mehrwert halt einfach zu betrachten ist.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Ich sehe eher so, bei so Sachen, die von vornherein in Konkurrenz sind,

also da ist halt die Frage, welches bleibt eigentlich übrig.

Also weil die ziehen sich ja quasi entweder selber die Entwickler ab

oder halt die haben so eine Art Wettrennen.

Das ist ja für, wenn da Leute in beiden Projekten sind,

ja für die eine, denke ich mal, nicht so günstige Situation ist.

Ja naja genau Naja ich wei es nicht genau Ich habe so manchmal das Gef dass inzwischen Firmen immer besser verstehen wie das Ganze funktioniert und halt dann auch Wege finden wie sie halt ihr Gesch absichern k ohne jetzt darauf angewiesen zu sein den Code profiter zu halten

Ein weiteres Beispiel, denke ich, wäre sowas wie Android oder so. Das ist ja auch Open Source, aber es nützt halt nichts, dass es Open Source ist. Wenn man jetzt quasi keinen Zugriff auf die Services hat, dann ist das Ganze nicht so viel wert.

und ja, ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze noch so entwickelt wird.

Ja, das sind halt auch so viele Sachen, da hat man halt bei der Entwicklung der GPL auch nicht dran gedacht,

dass es mal eine Rolle spielen konnte, weil man halt so in dem Sinne von den Surfern, wie wir sie heute kennen,

das gab es halt nicht. Es sind halt heute viele Sachen, die sind halt erst durch die Afero GPL abgesichert.

Also das ist deine Lieblingslizenz?

Einmal ist das deine Lieblingslizenz?

Oder welche Version?

LGPL 3 oder 2?

Vielleicht kannst du das nochmal kurz erklären, was du

meinst, was die Softwarelizenz am

wichtigsten wäre? Oder ist das eigentlich

egal?

Ja, weil

wenn man heute halt unter einer

LGPL halt

seinen Code veröffentlicht, dann ist man halt

dann, hat man halt auch die

Gewissheit, dass jemand, der quasi

auf einer Surferplattform

wo der Code läuft, Änderungen macht, dass er die halt auch wieder veröffentlichen darf.

Das heißt, wenn er den Code, wenn er dann irgendwas weitergibt,

dann gibt er halt auch den Quellcode wieder weiter.

Und das war halt so ein Gedankenmodell für die GPL.

Da hatte man halt immer nur, man schreibt Code und gibt den dann weiter,

gedacht aber nicht halt an das Modell, was ist denn, wenn der Code quasi nur auf einem Surfer läuft

und da immer weiterentwickelt wird.

Und das war halt, dass man das dann wieder rausgeben muss,

das war halt dann nicht so abgedeckt.

Und man geht ja auch nicht automatisch in irgendwelche Konfrontationen,

wenn man irgendwelche Dinge hat.

Aber es ist halt so, dass heute die stärkste Copy-Left-Lizenz ist die AGPL.

Da hat man halt eine gute Chance,

dass den Code, den man selber darunter gestellt hat,

halt immer frei bleibt.

Und es spielt natürlich noch eine Rolle, wie viele

Entwickler dazu beigetragen

haben, weil bei einem

Änderung des Lizenzmodells

muss man ja irgendwie jeden fragen, der

irgendwelche Teile dazu

gesteuert hat, ob er halt dieser

Lizenzänderung zustimmt.

Und das ist halt so in gewisser

Weise der Garant, dass der Linux-Körnel

quasi immer

unter GPL bleiben wird.

Man kann sich dann halt

schauen, welche

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

kurze Zeit dafür gesorgt,

dass bestimmte Grafikkarten

dreimal nicht mehr funktionieren,

oder Grafikkarten nicht funktionieren,

was dann auf einigen der Notebooks dazu geführt hat,

dass man auf einmal nicht mehr Demian nutzen konnte.

Aber

das hat sich ja alles geändert,

weil jetzt ist das einfach

programmiert, diese Sachen.

Und es ist einfach Open Source.

Das sieht man einfach, die Power,

die so ein großes Projekt hat,

oder die man auch selber

entwickeln kann, wenn man

und sein Softwarepaket jetzt nicht nur als Python-Projekt auf Pypi oder Conda oder sonst wo haben will,

sondern das in den Debian-Diskussionen reingekommt.

Dann hat man halt nochmal eine andere Sichtbarkeit und hat auch nochmal andere Anwender,

die dann auch wieder zur Code-Verbesserung beitragen.

Und ja, insgesamt ist das natürlich, kannst du jetzt ein Unternehmen, wenn du jetzt Ubuntu anschaust,

wo halt jemand

quasi eine Diskussion geboten hat

der hatte ja auch mal die Idee

er macht ein anderes Lizenzmodell

sodass quasi jeder

seine Software erstmal

an quasi das

bunte Projekt halt lizenziert

und dann wird es zurück lizenziert

aber das hat ja nicht funktioniert

weil die Leute das einfach nicht mitgemacht haben

ja

und das heißt du hast

das ist halt

immer eine Community Frage

Solange du ein einzelner Entwickler bist, dann hast du nun die Möglichkeit, selber Community aufzubauen.

Also jetzt, ich habe 2016 ein Softwareprojekt übernommen, wo man auch sagen kann,

okay, die meisten der Entwickler, die sitzen jetzt in Jülich, aber es ist halt auch so, es wird international eingesetzt,

sodass wir auch einfach Entwickler halt überall da haben, wo die Software eingesetzt wird.

und das ist halt dann auch so, dass du halt in dieser Art Community hast,

da haben wir den vollen Einschlag, dass halt alle Messkampagnen jetzt mit dieser Software gemacht werden,

die komplett Open Source ist.

Aber es hat halt auch viele Anstrengungen gekostet, die aus einem Unternehmen rauszulösen als Open Source

und sie dann halt

und aus dieser Erfahrung, die wir dann

gemacht haben, habe ich halt

auch entschieden, dass wir immer

auf externen Servern die Software

haben.

Also auf Bitbucket, GitHub

oder sonst was.

Weil einfach, das ist

einfach ein Riesenaufwand, das mal

rauszubekommen und jetzt

aber, wo halt viele Firmen einfach auch

viel offener damit umgehen,

ist einfach, mein einfachstes Beispiel

ist halt so, ja, wenn

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Debian ist auch so ein Stichwort.

Es ist halt die Frage, wie man das

werten möchte. Ist das halt

ein großer Erfolg? In gewisser Weise sicher ja.

Aber auf der anderen Seite hat es halt

wirklich funktioniert.

Das ist halt so eine andere Frage, wenn man sich jetzt

beispielsweise anschaut,

wohin geht eigentlich die

Entwicklerzeit

oder

für welche Plattformen entwickeln Leute.

Und

das ist jetzt auch schon alles lange her.

keine Ahnung, wenn ich das gelesen habe.

Ich glaube, Ingo Mollner hat sich das

irgendwann mal angeguckt, irgendwie

Anzahl der Pakete bei Debian oder so

und das ging halt irgendwie so bis

10.000 ungefähr rauf und dann hat sich da

nicht mehr viel getan, während

die

Anzahl der

Applikationen jetzt in den App-Stores

oder so ist halt irgendwie

weit jenseits davon, also in ganz andere

Regionen und

da konzentriert sich halt auch ein

Hauptteil der

Entwicklerzeit irgendwie einfach, weil es halt da möglich ist, den Aufwand auch irgendwie zu monetarisieren.

Das heißt, ja,

würde ich sagen, schön, dass das alles geht und möglich ist, aber die Frage ist,

wenn halt die meisten Entwickler ihre Zeit woanders verbringen,

ja, wiefern...

Das ist halt der Punkt mit der Welle, das ist ja keine Gerade,

sondern man muss das einfach als diese ganze Entwicklung

und vielleicht ist es auch keine Welle,

ich sage manchmal auch, das ist so eigentlich wie ein Schach,

diese Springerfigur.

Du kannst entweder erst zur Seite und nach vorne

oder erst nach vorne und zur Seite.

Das ist ja dann auch im Prinzip symbolisch wie so eine Welle.

Oder du kannst auch zurück.

Das kann halt auch passieren.

Aber das ist halt auch letztendlich so.

Man sieht das ja auch zum Beispiel jetzt an der ganzen Wiki-Welt,

die wir hatten.

halt. Damals war das die

einzige Möglichkeit,

wie man halt

Seiten erstellen kann als Benutzer,

die es halt im Web noch

nicht gab. Heute gibt es

einfach sehr, sehr viele Tools

und das ist nicht mehr,

man kriegt, also die Entwickler

rennen einem da einfach nicht mehr die Türen ein,

um so eine Software halt noch zu

schreiben. Und das war

halt vor, was weiß ich,

10 Jahren, 15 Jahren war das einfach anders.

Da war das die einzige

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

wo man war, einfach dann

eine Bedeutung hatten, weil die entweder

schneller waren, einfacher waren,

weniger Zeit gekostet haben

und das ist halt

wie bei allen Sachen

auch, die wir überall sonst auch haben,

verschwinden ja die Sachen

nicht.

Du hast eigentlich immer

zu einem gewissen Prozentsatz alle alten

Sachen auch noch.

Ja, aber

reicht das, wenn sie nicht verschwinden?

aber ich meine, möglicherweise werden sie halt so

marginalisiert, dass es halt irgendwann

völlig in Vergessenheit geraten

also ich meine, auch

also dieses, wohin das eventuell

sich entwickelt hat mit

also früher haben Leute deutlich

mehr eigene Webseiten betrieben oder eben Wikis

oder Blogs oder sonst wie

Dinge in der Richtung, was

natürlich irgendwie ein gewisses technisches

ja, technische

Fähigkeiten gewissermaßen voraussetzt und so, das haben

natürlich nicht alle und wo passiert

das heute und ich meine, alle anderen

müssen da auch dann hin, weil da halt dann

sozusagen die Aufmerksamkeit ist,

das sind halt heute die großen

Social-Network-Seiten, da ist halt das alles,

was halt früher vielleicht irgendwo im Wiki war

oder im Blog. Nur,

das ist halt, und natürlich

irgendwie auch Facebook oder so,

das basiert ja zum großen Teil,

aber das ist ja alles Open-Source,

aber

ja, irgendwie

ist es nicht das Gleiche.

Ja,

also was wir jetzt da halt sehen,

ist halt auch, dass man wieder eine andere Art Plattformmodell halt schafft.

Also es ist ja nicht nur das, das sind ja auch diese großen Online-Kaufhäuser,

die ja dann auch quasi durch eine Plattformstrategie dann einfach andere Märkte sich erschließen können,

weil sie einfach sehr auf den Kunden zentriert sein können.

und ja, durch die ja, durch die Möglichkeiten oder durch den Ausdruck, dass Zeit halt sehr teuer ist, hat halt jeder das Bedürfnis, halt möglichst wenig Zeit zu verbringen. Das heißt, das ist auch nochmal eine Bewegung, die einfach dazu strebt, wenn du das im Internet machen kannst, dann machst du das im Internet.

und das wird halt sich noch fortsetzen.

Das wird halt für viele Geschäfte

noch ein größeres Problem sein

und das wird jetzt auch nochmal

extrem verstärkt durch unsere Situation

aktuell.

Das ist aber einfach, dass halt

Geschäftsmodelle

auf Basis des Internets

werden immer noch neue

dazukommen und zwar viele.

da wird es dann auch wieder eine Weiterentwicklung

geben, die es vielleicht jetzt schon gibt, die wir einfach nicht kennen.

Und das

ist halt, ja, heute versuchen

halt im Prinzip auch die Browser bewegen sich ja in diese

Richtung. Das ist ja heute

ja quasi ein Betriebssystem, so ein Browser. Oder kann das sein?

Und das war ja früher nicht.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

entwicklung.

Ja, könnte man jetzt schon machen, eigentlich.

Ja, und da

wird sich einfach,

das wird halt,

du kannst halt, du siehst ja auch,

wie die anderen Firmen dann reagieren.

Ja, Google hatte damit angefangen

mit den Office-Paketen,

die quasi nur ein Browser waren,

ins ganze Storage.

Das ist ja eines der

Kerngeschäfte von Google.

und Microsoft sieht das jetzt nach.

Microsoft hat erkannt,

dass man

ihr Modell

Softwaremiete

mehr bringt, als jetzt halt noch

diese Lizenzen zu verkaufen,

weil sie dadurch natürlich dann auch die ganzen Daten

ihrer User

nicht in der Google Cloud haben.

Ja, also der Microsoft-Chef,

der hat irgendwie jetzt gesagt,

dass er irgendwie völlig falsch eingesteckt hat,

wie wichtig Open Source ist,

dass er auch der Build nochmal wiederholt oder so.

Ja, ja, ja, ich erinnere mich da ja auch noch dran, also Ende der 90er und so, das war halt so

war halt Microsoft das Evil Empire

und Bäumer damals sagte irgendwie so Dinge wie

Open Source ist Krebs und wir müssen es bekämpfen und ganz furchtbar

und ja, inzwischen hat sich das ganz schön geändert, also Microsoft ist da

oh, das, genau, ich meine, das wäre auch noch so ein, das sind alle noch eigene Themen

eigentlich, Microsoft kauft da ja, wie es

viel Infrastruktur gerade auch ein.

Und tatsächlich muss man, das hätte ich auch nie

gedacht, dass ich es mal sagen würde, aber

froh sein, dass Microsoft das macht und nicht

irgendjemand anders.

Tatsächlich irgendwie, Microsoft hat GitHub gekauft

und jetzt letztens hat Microsoft

NPM gekauft.

Ja, sie betreiben wahrscheinlich einen der

meistverwendeten, entwickeln einen der

meistverwendeten Editoren.

Ja.

Ist halt alles jetzt auf Elektron-Basis

irgendwie und dann wird da viel RAM

gebraucht, aber wahrscheinlich kann man mit dem ja auch eh bald

umschmeißen.

Du siehst halt auch die

Escher, das läuft

auch halt auf Linux-Basis.

Wo wir gerade von Linux reden,

Torwald hat heute von

Intel oder gestern von Intel zu AMD gewechselt,

wenn ich das mitbekommen habe.

Das ist so.

Das nur so als kleiner Fun-Fact

am Rande.

Ich finde das sehr spannend, was er über Open Source erzählt, aber ich wollte

nochmal den Reimer fragen. Du hast sehr viel

von Google Summer of Code erzählt und du bist

da Mentor, habe ich jetzt rausgehört.

Vielleicht kannst du darüber noch ein bisschen

einen kleinen

Ja, das ist

ein

1994

Irgendso

hat Google halt

das

Muss ein bisschen

später sein.

Ja,

müsste das her sein.

Alter Wissler.

Ja, das hat Google erkannt, dass es nützlich ist, wenn Studenten schon sehr früh mit Open-Sourcen in Berührung kommen.

Weil das halt auch eine Möglichkeit ist, eine ganz andere Kulturerfahrung zu machen, auch was das Arbeitsleben angeht.

Weil wir kennen das ja bei uns eigentlich fast immer, oder jetzt vor der Corona-Zeit eigentlich eher so,

und dann fährt er in eine Firma und hat eine Arbeitsgruppe und trifft sich mit der und arbeitet dann zusammen.

Also Google Summer of Code funktioniert halt anders.

Und zwar kann man seinen Studenten, der dann von Google bezahlt wird, eigentlich gar nicht sehen.

Das heißt, man kann nur mit dem zusammenarbeiten.

Und das ist ja was, was in den Open Source Projekten ja sowieso so gelebt wird,

das in der Regel halt oder häufig die einzelnen Entwicklern einfach tausende Kilometer auseinandersetzen und eine andere Kommunikationswege brauchen.

Und bei Google Summer of Code ist das einfach so, dass es eine Bewerbungsphase für Open Source Projekte gibt

und die dann halt auch Aufgaben definieren oder Ideen definieren,

die so ungefähr drei Monate Vollzeitarbeit im Sommersemester-Ferien halt realisierbar sind.

Und die Studenten schreiben dazu einen Proposal.

Und dann, wenn man mit dem Studenten und dem Proposal klarkommt,

dann meldet man halt in diesem Auswahlverfahren,

dass man eine bestimmte Anzahl an Studenten mentoren könnte.

und Google überlegt sich dann für jedes Projekt oder insgesamt für die Projekte,

wie viele Studenten sie dann finanzieren wollen.

Und das sind halt so die Finanzierungen, die ist so ein bisschen nach dem Prinzip geregelt,

wie viel das Geld auch in dem jeweiligen Land wert ist.

Und in Deutschland würde so ein Student 5.000 Euro für so knapp drei Monate Programmierarbeit bekommen.

und ja, die Idee ist einfach, das funktioniert halt deswegen, weil

wenn das ja Open Source ist, dann

kann das ja finanziert werden und es spielt

aber da ja auch keine Rolle, wenn man halt so eine Qualitätssicherung haben

möchte oder für diese Projekte, dass egal wer den Code nochmal anschaut.

Also dieses Modell ist halt sehr gut überlegt und das passt halt

ganz gut in die Open Source Welt, weil die

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und die

und dann kann man die halt auswählen.

Und ja, die arbeiten jetzt, das fängt jetzt an, die Coding-Phase fängt jetzt am 1. Juni an

und dann gibt es halt mehrere Evaluationen, das heißt, es ist nicht einfach so,

ja, man hat jetzt einen Studenten, der bekommt jetzt Geld von Google und das war's.

Nein, es ist halt so, dann muss ein regelmäßiger Abstunden, gibt es halt so eine Evaluation

und wo man halt dann seine gegenseitige Arbeit auch bewerten muss.

und der Student bewertet den Mentor und der Mentor den Studenten

und dann kann man den halt

parsen, das heißt, der bekommt

dann Geld von Google oder wenn es nicht

funktioniert, kann man halt auch dann sehr frühzeitig aussteigen.

Welcher Herren Länder hast du jetzt

deine Menschen, die du da bekommen hast,

schon gesehen? Wie viele Frauen gibt es da bei den Menschen, die sich

bewerben auf dein Projekt, auf eure Projekte?

Das fand ich natürlich auch mal so interessant,

auch sehr, was also konkret sich bei Google gerne bewirken müsste.

Also wir hatten jetzt halt durch die Corona-Situation das Problem,

dass quasi in dem Auswahlverfahren Google halt die Regeln ein bisschen geändert hat.

Und ich finde das auch im Nachhinein richtig halt.

Aber es ist halt dann im ersten Moment, wo du halt sehr viele Studenten hast,

und die sich da an den Bühnen, finde ich das halt schon dann quasi in dem Prozess halt ziemlich unglücklich.

Und was wir zum Beispiel hatten, war auf einmal, dass wir drei Mentoren pro Studenten stellen müssen.

Und das hat einfach zur Konsequenz, dass wir nur zwei nehmen können.

Das ist halt schade.

Und das ist halt, während man sonst halt außerhalb von Corona ja einfach auch überlegen könnte,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und der Technik.

einen weiblichen Gast hier, Frau Kast, obwohl ich es mal versuche, aber es ist gar nicht so einfach.

Ja, also wir hatten also mehrere und das Problem ist halt, also ich habe jetzt dieses Jahr zum Beispiel auch,

gerade durch diese Problematik mit dem Covid-19, habe ich in der Form mal ganz andere Aufgaben, als ich überhaupt gedacht hätte.

und dann kommen noch Homeoffice dazu und dann sind, das war für mich einfach schon sehr schwierig überhaupt,

als dann die Situation kam, wir müssen jetzt auch noch drei Mentoren stellen

und dann ist in der gesamten Python Community die Anzahl der Mentoren dieses Jahr so niedrig wie noch nie.

Also alle haben Probleme einfach mit der Situation.

und da kannst du halt nicht dann noch sagen,

dass das jetzt eine gute Entscheidung ist,

dann mehr zu betreuen.

Das geht einfach nicht.

Und das muss man einfach selber dann akzeptieren

und dann haben wir halt im Prinzip

nach dem Releaseplan des Projektes entschieden.

Das ist ja auch legitim,

dass man halt die Sachen,

halt, die man so erst später braucht, erst später dann auch vielleicht entwickelt.

Ja, also wir müssen halt auch schauen, wie die Leute, die noch mentoren wollen und können,

ja, wie das dann zusammenpasst.

Und dann kann man halt nicht, und dieses Problem hatten alle dieses Jahr.

Und daher ist das halt, dieses Jahr ist das ein richtiger Einbruch, während eigentlich

immer die Projekte oder die

Python-Projekte angestiegen sind,

haben wir dieses Mal ziemlich

eine

sehr niedrige Quote.

Ja, hoffentlich wird das bald wieder beendet.

Ja,

aber ich denke auch, das ist halt eigentlich

schon ein relativ wichtiger

Punkt. Aber das ist halt auch die Frage, was man

sozusagen als Kern

von so einem Projekt

sieht oder was man als wichtig

betrachtet. Ich finde das bei Django

ganz interessant, weil die ja da sehr viel

Wert legen auf irgendwie diese

Diversity?

Ja, einfach deswegen, weil sie halt

also die Argumentation ist ungefähr

so, dass halt eben

das Entscheidende für ein Projekt langfristig ist,

ob die Community funktioniert oder

nicht und ob das klappt oder nicht,

hängt halt sehr stark damit zusammen, ob du es

schaffst, irgendwie

unterschiedliche Leute irgendwie

an das Projekt zu binden, weil

du halt viele interessante Geschichten nur

aus unterschiedlichen Bereichen bekommst und

ja, sich natürlich auch die

und die Art der Leute, die sich damit beschäftigen, halt über die Zeit ändert.

Ja, das ist das Bias of a single story.

Du hast nicht nur eine Geschichte aus einer Perspektive, die erzählt wird,

sondern du hast halt tatsächlich ein Bewusstsein.

Genau, genau.

Sodass halt das dort in gewisser Weise so als das Kernding gesehen wird,

überhaupt diese Community so lebendig zu halten,

dass quasi die Software mit überleben kann.

Ich fand das ganz interessant.

Das habe ich letztens, ich erinnere mich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr genau,

in welchem Podcast ich das gehört habe,

erzählte irgendjemand, dass er

gehört hätte, wenn es jetzt schon um zwei

über zwei Ecken, dass vielleicht für

Python auch irgendwie

der Grund, warum es

Python so gut geht gerade

und das tut es ja im Verhältnis

zu anderen

vielleicht

der etwas glückliche Grund war,

dass halt zu der Zeit, wo es

die Änderung von

Python 2 auf Python 3 gab, also

den Wechsel

gleichzeitig einen Zustrom

aus einer neuen Quelle von Leuten

gab, die in die Community mit reingekommen sind,

nämlich Data Science.

Wenn das nicht passiert wäre,

dann wäre halt sehr fraglich gewesen,

ob das sozusagen überhaupt

so wirklich zu schaffen gewesen wäre.

Oder so ist halt sozusagen die

Geschichte an der Stelle,

die Anekdote, dass halt wenn

man jetzt quasi keine neue Quelle

an Leuten, die halt dafür

gesorgt hätten, dass es eine aktive Community gibt,

gehabt hätte, dann wäre halt

ein wesentlicher Teil der Community

bei Python 2 geblieben.

Man hätte ein großes Problem gehabt, weil

ja,

sozusagen, dann hat man halt plötzlich

zwei Interpreter, in denen entwickelt wird

und so weiter und so weiter.

Das war halt genau zum richtigen Zeitpunkt und dass

das halt alles so passiert ist, ist halt mehr oder weniger

auch Glück oder halt auch ein Zeichen

dafür, wie wichtig es ist, dass halt unterschiedliche

oder ja,

Leute aus unterschiedlichen Bereichen halt

in so einer Community dann irgendwie andocken k Ja man muss immer aufpassen dass man Diversity ist halt viel mehr als nur eine Geschlechterfrage Das ist halt

kulturell und auch über

Altersgrenzen.

Und das ist halt

was, wo

Python sehr lange schon

Diversity Statements

hat und

auch das lebt.

Ja genau, das ist mit dem Lebenshandel

und sehr wichtig. Also das hat mir

besonders gut gefallen, weil

man findet das wirklich selten so

offen wie in Software. Also ich war

jetzt auch noch nicht in zu vielen Communities, um das richtig

beurteilen zu können, aber das ist mir

wirklich auch gefallen, dass das so gelebt wurde,

wie ich es mir immer so vorgestellt hätte

und wo ich es sonst immer nicht so vorgefunden habe, wo dann immer

irgendwie dann doch so die kleinen

Intrigen und Dinge

irgendwie aufkamen, die so nicht so sind.

Vielleicht stecke ich da auch noch nicht tief genug drin

und übersehe das bei Python dann doch,

aber ich hatte das Gefühl, dass zumindest die Leute alle mit offenen

Arm empfangen worden sind, egal was sie für Menschen waren.

Ja. Das fand ich sehr gut.

Ich höre das auch immer von Leuten, die aus anderen Bereichen kommen, dass wenn sie das dann halt mal

mitbekommen, ganz

erschauend sind, dass es halt so läuft und dass sich die Leute

tatsächlich helfen und

Ressourcen irgendwie ins Netz stellen.

Und in anderen Communities ist es halt überhaupt gar nicht so

und überhaupt nicht selbstverständlich. Und dann ist natürlich die Frage,

Ja gut, gibt es noch irgendwelche fiesen Dinge, die Leute abschrecken, für die wir inzwischen blind geworden sind?

Also entweder, weil man aus einer bestimmten Position halt nicht davon betroffen ist.

Wenn man jetzt zum Beispiel zu einem Geschlecht gehört, dann hat man damit halt vielleicht nicht so ein Problem und sieht das gar nicht.

Oder ist es halt so, dass es ein Marketingproblem ist und eigentlich ist es halt einfach nur nicht bekannt,

dass das halt eine total flauschige, irgendwie nette Gruppierung ist.

Und der Eindruck ist, das sind halt komische Typen, die irgendwie seltsame Dinge machen.

Es melzt.

und riecht alles so ein bisschen irgendwie, ja.

Ich weiß es nicht, keine Ahnung.

Aber da passiert einfach das Gleiche wie auch bei den anderen Projekten halt.

Es gibt dann einfach eine Abspaltung und die Leute sind dann, es gibt dann halt zwei Gruppen.

Das ist auch bei Communities einfach der Fall.

Es ist ja nicht immer so, dass dann einfach auch mal einfach nur der Moderator wechselt

oder der Sprecher oder so.

und es gibt halt auch, wenn es diese Konflikte gibt, dann gibt es auch Spaltungen von Communities,

aber in der Regel ist das ja dann immer so ein punktuelles Problem,

sodass die anderen, die dann in der Community sind, das ja dann auch wieder dämpfen können

und das auch dann irgendwie sich wieder klärt halt.

Ja, also das gibt es in der Python-Community so wie überall auch,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

aufzuklären.

Und das ist vielleicht bei anderen

Communities, die nicht so einen regen Austausch

haben, einfach viel schwieriger.

Tja, ja.

Was mich auch noch interessieren würde, habe ich so ein bisschen

auch schon immer mal wieder darüber nachgedacht, aber

ich habe auch noch nichts gehört, was mich wirklich

total überzeugt hätte. Was wäre denn

eure Idee für

wie kriegt man mehr,

wie kriegt man dieses Marktversagen, dass es

halt irgendwie wichtige Dinge gibt, die eigentlich gemacht werden müssen,

aber keiner zahlt da irgendwas für

und irgendwie die Leute, die das machen,

müssen das halt

von ihren Ersparnissen her

finanzieren oder

verdienen halt deutlich weniger, als sie

könnten, wenn sie irgendwie andere Sachen machen würden.

Was wären denn aus eurer Sicht

Möglichkeiten, an diesem Problem

irgendetwas zu tun?

Also es gibt ein paar gute Ideen, die man da auf jeden Fall haben kann.

Also was mir jetzt als erstes

einfällt, ist, dass das natürlich auch immer

dann ein Bias hat. Also wenn du jetzt

einen Wettbewerb auslobst über die beste

Software und den irgendwie mit Preiskältern

versiehst, dann werden da auch

bestimmte Leute von angezogen und halt nicht vielleicht

die Leute, die tatsächlich die richtige Arbeit

machen irgendwo außerhalb

dieser ganzen Kreise. Aber

die Frage ist halt vielleicht, also ich finde

so eine moderierte Idee gar nicht schlechter, wenn man jetzt wirklich

eine Art Budget hätte.

Das gibt halt einen Fonds,

einen Fund, der von

wahrscheinlich einer Regierungsstelle

mit Geld versorgt wird und der

dann irgendwie kuratiert, entscheidet,

vielleicht auch nach so einem Zyklusprinzip, welche von den Projekten denn, wenn die jetzt bestimmte Formierungsvoraussetzungen erfüllen, Entwicklerstellen oder halbe Stellen oder wie auch immer unterstützt bekommt. Und da kann man, glaube ich, relativ viel machen. Also wenn das halt mit der Community quer gekoppelt ist und die Kommunikation in verschiedenen Richtungen offen ist und es halt nicht darum geht, dass wer wieder an den Fleischstöpfen sitzt, sondern tatsächlich so ein bisschen dezentral organisiert werden kann, wäre das doch eine Chance da, so ein bisschen noch mehr Attraktivität zu erhöhen.

weil ich glaube, das ist tatsächlich gar nicht so relevant, weil wenn ich

jetzt gerne Open Source entwickeln

möchte und ich bin jetzt beispielsweise Anfänger

und ich muss jetzt gucken, dass ich mit meiner Zeit,

man hat ja noch Familie und dies und das,

so umgehe, dass ich irgendwie noch

überleben kann oder mein Leben fristen kann

und gleichzeitig irgendwie Open Source committen möchte,

dann kann das schon ein Trade-off

sein und der Open Source

unter Umständen dann gute Entwickler

kostet und da muss man vielleicht

tatsächlich dafür sorgen, dass die Leute auch die Möglichkeit haben,

noch ein bisschen mehr zu partizipieren.

Was du ja als Firma auch hast, ist ja die Situation, dass du jetzt ein Open Source Produkt hast

und du kommst mit diesem Entwicklungstypus ja gar nicht klar.

Ja, weil wenn du jetzt in der Firma bist, hast du ja so die Vorstellung, du hast jetzt eigentlich 10 Mitarbeiter,

die können das jetzt nur leider nicht, aber wenn das ja deine Software wäre,

dann würdest du ja einen Zeitplan haben, wo du genau wissen würdest, wann diese Software dieses Feature hätte.

Jetzt ist das aber so, jetzt bist du abhängig von so einer Open Source Software, die ganz anders funktioniert, weil diese Community sagt auf einmal, ja, das ist schön, dass du diesen Feature Request da reingestellt hast, aber das ist bei uns nicht im Releaseplan und das kommt erst nach Version 2 raus.

und das Windows Terminal hat gesagt, ich habe kein Quark.

Idee wäre, Firmenfinanzierte Sprints abzuhalten noch mehr.

Ja, das wäre, dann würden die ja auch einen direkten Nutzen daraus haben.

Also es gibt da tatsächlich auch eine, weiß jetzt gar nicht welche Form diese Organisation hier hat,

TitleLift.com zum Beispiel, die machen das so, dass man halt sozusagen Subscription für Open Source irgendwie Software abschließt

und dann halt zum Beispiel die Möglichkeit

einen Gegenzug bekommen, zu sagen,

welche Features denn jetzt nur mit Priorität

irgendwie behandelt werden sollen oder nicht.

Das ist vielleicht so ein ganz

interessantes Modell.

Also solche Sachen kann man sich schon überlegen, dass halt

die Firmen tatsächlich direkt

dann halt irgendwie

einen Vorteil dadurch haben, dass sie irgendwie

sonst wäre es halt eine Spende und

also dann hat man das Problem in der Firma,

wenn man jetzt Geld ausgeben möchte,

dann hat man, also so

kleinere Sachen sind oft nicht so ein Problem,

aber die Frage ist dann halt immer

okay, wofür wird das

Geld ausgegeben, was ist also wirklich der Grund und

kriegt man das auch nicht irgendwo

billiger? Ja, da kommt der Controller vorbei

der streicht das wieder zusammen. Genau, und das ist bei Open Source schwierig

weil es ist halt, theoretisch müsste man ja gar nicht

bezahlen, dann sagt man okay, aber

wieso bezahlst du dann, das ist ja Quatsch und dann wird es gestrichen

ja

und sowas wie Tidelift

wäre halt eine Möglichkeit zu sagen, ja aber dafür

bekomme ich halt irgendwie Priorisierungsgeschichten

oder irgendwie

weiß ich nicht, irgendwelche

Update Security

oder sonst wie

Vorteile.

Naja.

Das sind ja auch noch ganz andere

Probleme. Ich mache ja

zum Beispiel total viele Sachen ehrenamtlich.

Also,

weil mir das einfach Spaß macht.

Wenn ich ja jetzt quasi

Geld dafür bekäme,

dann habe ich ja ein ganz

großes Problem eigentlich.

Und das ist für mich ein viel

größerer Aufwand, als einfach

zu sagen, ja, zu dem Zeitpunkt habe ich Zeit

und ja, dann machen wir ein Barcamp oder so.

Das könnte ich mir ja auch im Endeffekt,

könnte ich das ja auch vermarkten, dieses Konzept.

Aber das ist einfach,

das würde den ganzen Community-Gedanken stören.

Wenn ich das ehrenamtlich mache,

dann ist das einfach so, ja, es ist alles geregelt

und wir haben so eine Art Party.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

oder jemand, der das finanziell

abwickeln kann, dann ist das

total, erstmal ganz schwierig, ein Konzept

zu finden, wie man das

dann so geregelt bekommt, wie wir das

haben möchten. Und daher ist es

ganz wichtig, dass halt die

Software-Open-Source-Szene

halt ein Ökosystem

braucht von Firmen, die

dann auch mit dieser Software Geld verdienen

können. Das ist essentiell,

sonst kannst du diese Situation

gar nicht auflösen. Wenn du

zum Beispiel bei Plon anschaust, da gibt

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und sie besitzen es ja nicht.

Das ist ja der Unterschied.

Bei einer Firma, die würde sagen,

ich besitze ja dieses Produkt

und bei der

Open-Source-Szene ist das ja so,

dieses Produkt gehört der ganzen Welt.

Da gibt es keinen einzelnen Besitzer.

Es gibt halt eine Community,

die man bevorzugt, weil

die tolle Arbeit macht und

weil man der vertraut, dass die

Veränderung dann auch schnell einfliegt,

die man braucht. Aber ansonsten

eigentlich gehört das Produkt ja schon der ganzen Welt.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Modell, das nimmt halt zu. Also das sehe ich so, dass das zunimmt.

Ich finde wirklich wichtig, dass man da tatsächlich nochmal mehr mit öffentlichen Geldern irgendwie arbeiten kann.

Ja, ja, ja. Also ich würde sagen, diese Fondsgeschichte

ist jetzt mehr so die Frage, wie man das

verteilt oder wie man priorisiert, wo welches Geld hinkommen soll.

Aber tatsächlich würde ich jetzt so aus einem globalen

Blickwinkel auch sagen, ja, warum nicht irgendwie Amazon,

Google, die ganzen, die davon profitieren,

dass es halt,

dass ihre Infrastruktur

Open Source ist,

besteuern und dann die Steuern dazu

verwenden, um die Infrastruktur zu bauen, das ist

sogar wahrscheinlich letztlich

auch für die großen Firmen das Beste,

ja, sozusagen, um halt

so ein bisschen das Marktversagen, das es an der Stelle

schon gibt, auszugleichen,

weil ich fürchte tatsächlich, dass

also viel Infrastruktursoftware

wird nicht so stark entwickelt, wie es eigentlich, wie der Bedarf da wäre.

Also, ich weiß, es gibt viele Firmen im Umfeld von Projekten wie Django oder Pandas oder so,

aber dass die wirklich länderswert zur Entwicklung beitragen würden, weiß ich jetzt nicht.

Und Projekte haben oft ein großes Problem, Leute dann tatsächlich zu beschäftigen.

Oder halt, es gibt immer so kleinere Spenden oder es gibt halt irgendwie so Sponsorengeschichten bei Konferenzen,

aber diese Beträge sind immer sehr volatil

also das ist halt in einem Jahr ist das halt mal

super, im anderen Jahr, jetzt zum Beispiel

glaube ich ist das für viele Projekte ein

echtes Problem, dass es eben zum Beispiel ja keine Konferenzen

gibt und dann diese ganzen

Sponsorgeschichten halt alle ausfallen

und

darüber kann man halt dann nicht so gut

irgendwie Entwickler

fest

bezahlen, das geht halt einfach nicht so gut

ja

ähm

keine Ahnung

anderes Modell fand ich auch super interessant

wäre halt sowas

wie, da meinte jemand

ich glaube das war Russell

Keith McGee, auch einer von den

Django Community Leuten

warum nicht einfach eine Checkbox irgendwie

an der Stelle anbringen, wo

das Geld sozusagen

zwischen Parteien ausgetauscht wird

nämlich bei sowas wie den ganzen

Cloud-Hosting-Geschichten halt

bei

AWS oder so, wo man dann halt einfach noch

anklicken kann, okay, 1% vom

Umsatz

soll irgendwie an die

anteilig verteilt werden, an die

Open-Source-Projekte, die

sozusagen daran beteiligt sind, dass es diese Service

überhaupt geben kann.

Und ja,

dass man an der Stelle halt so ein bisschen

was abzwackt von dem Geld, was dadurch

strömt.

Weil das ist ja auch eigentlich ein krasser

Missverhältnis, dass dann Amazon

so viel Geld damit verdient, mit Arbeit,

die sie eigentlich gar nicht selber geleistet haben.

Das ist halt genau das Ding, wenn das halt nur so voluntary

alles ist und wie der Reimer sagt, dass du halt

irgendwie da selber irgendwie auch Spaß dran sitzt,

das gibt es halt dann, also für uns

ist das vielleicht sogar irgendwie alle noch möglich, aber

spätestens wenn der Ehepartner

auf den Kies geht und die hungeren Meuler

da stehen und sagen, hier, ich brauche aber was zu essen,

das kann ja nicht schwierig werden, also gerade je nachdem,

wo man auf der Welt auch sitzt und so,

ist das vielleicht dann mehr oder weniger schwierig

und da muss man eigentlich tatsächlich dafür sorgen,

dass irgendwie da Geld nicht verknüpft werden kann

irgendwo.

Also finde ich jetzt, also ich finde das glaube ich relativ

wessen Zellen. Also ist das vielleicht eine kapitalistische Haltung an der Stelle,

aber irgendwie müssen die Leute ja zu Brot kommen.

Ja, das ist halt das Schwierige bei der Situation. Letztendlich hast du etwas geschaffen,

vielleicht in einer Zeit, wo es dir gut ging und dann geht es dir halt nicht so gut,

aber dieses Produkt ist auf einmal quasi der Renner

und ja, es entwickelt aber auch keiner weiter

und dann hast du halt genau diese Situation, die einige schon erfahren haben

da kann halt auch letztendlich nur die größere Community dann helfen, dass du da wieder rauskommst

und dann hast du ja aber schon auch das Glück, dass dein Produkt ja gebraucht wird

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

wo nur Community hilft.

Also die Open Source Community, egal von welchem Projekt,

die arbeitet in der Regel mit anderen Projekten zusammen.

Und auch in solchen Sachen.

Sonst würden sich solche Sachen ja überhaupt nicht verbreiten.

Und das ist so eine individuelle Lösung immer.

Und ich weiß nicht, ob ein Modell hilft,

wo dann irgendwelche Konzerne irgendwo Geld verteilen.

weil da muss ja auch ein Empfänger sein und das muss auch irgendwie geregelt sein.

Momentan sehe ich halt so Modelle halt auch bei der PSF, also Python Software Foundation finde ich das gut,

dass man da halt das große Firmen der Sponsoren sind.

Und dann quasi auch, dass wir uns quasi dadurch leisten können,

dass wir die Python Software Foundation halt auch quasi Büros hat.

Und dass wir eine Verwaltung da haben.

und was wir sonst ja auch quasi nur wie so einen normalen Verein führen könnten.

Und solche Modelle sind ja auch quasi nur durch Sponsoring dann zu realisieren.

Und die anderen Sachen sind halt, ja das ist ein Freund von mir, der sagt halt immer,

wir müssen eigentlich auf den Grund gehalten.

Es ist eigentlich total Unsinn, dass das Gehalt so unterschiedlich ist

Wie soll das eigentlich weitergehen?

Also sein Modell ist halt in der Zukunft, dass einfach die Arbeit eher gleichwertiger bezahlt wird

und man einfach ein Grundgehalt hat

und da sich auf Basis dieses Grundgehalts einfach schon mal keine Sorgen mehr machen muss

Man könnte hier in Deutschland mal die Bundesligaspieler besteuern und denen sagen, die sollten ein bisschen da beitragen

Entschuldigung, kleiner polemischer Kommentar

das wäre halt so ein Modell

aber da ist halt

du sagst halt Sportarten, Sponsoring

und solche Sachen

das nimmt halt Dimensionen an

die sind halt

wo man halt nicht weiß

ob der Gegenwert

das dann auch wiedergibt

und wenn man aber sagt

jeder hat alles das was er zum Leben braucht

dann würden sich ja eine ganze

Reihe Probleme erstmal lösen

und dann ist halt die Frage

was treibt denn dann

Können wir das überhaupt entscheiden?

Schwierig.

Also ich glaube nicht, dass man

außer, dass jetzt

so große Firmen

halt freiwillig irgendwo

Gelder in

Fonds

einzahlen,

wird man die nicht dazu bewegen können.

Ja, ich glaube, du brauchst halt tatsächlich so eine staatliche

Organisation haben, also du musst halt tatsächlich Steuern

irgendwie für diese Zwecke

verwenden, weil sonst wird das mittelfristig

sehr ineffektiv weiterlaufen

mit dem Aquasagen, was man da halt dann da hat.

Und das muss halt eigentlich die Politik

vielleicht dann erkennen und dann merken,

dass das keine schlechte Idee ist.

Also auch aus diesem Google-Zimmer-auf-Code-Gedanken her, dass man halt

junge Leute dazu bringt, gute Software zu

schreiben. Und da kann man dann ja vielleicht ein bisschen

steuern, wer irgendwie so

das macht. Da können sich die Leute alle politisch austoben.

Aber

vielleicht nicht die schlechteste Idee.

Ja, wobei ich ehrlich gesagt bei dem

Gedanken, dass die Politik da irgendwie merken muss,

und dann entsprechend was dran tut.

Dann sind wir meistens die Katze entspannt.

Dann gucken wir mal in eine andere Richtung,

ob es da nicht auch eine Lösung gibt.

Ich meine, wenn man sich überlegt,

wie lange das alles dauert,

dann sind wir schon nicht mehr

dabei.

Ja.

Ja.

Tja.

Ja, aber wir haben doch schon gesehen,

dass es viele schöne Sachen gibt.

Haben wir noch irgendwelche Dinge,

die wir unbedingt zu diesem Thema

irgendwie

besprechen sollten

oder irgendwelche Dinge, die Python

besonders machen.

Ja, haben wir schon gesagt, Python ist komplett

Open-Source, das haben wir gar nicht gesagt.

Ja. Aber vielleicht war das

auch allen schon klar. Genau, oder dass

es halt irgendwie unterschiedliche Lizenz

Geschichten gibt, Python, BSD-Lizenz.

Also der Reim hat ja zum Beispiel noch nicht so

MIT-Lizenz gesagt oder sowas, die man ja auch dann einfach

ändern und für sich beanspruchen

darf und dann kommerziell verwenden darf.

Das hört sich jetzt so an, als wärst du da nicht so der Fan von.

Nochmal, von was? Welcher Lizenz?

Von der MIT-Lizenz zum Beispiel.

Doch, also ich nutze die selber nicht in meinen Projekten.

Doch, ich habe glaube ich auch ein Projekt, was unter MIT-Lizenz ist.

Also vielleicht nochmal, weil der MIT macht halt alles frei.

Man kann die halt auch frei verwenden, frei verkaufen.

Man kann auch sagen, das, was ich jetzt mit der Software gemacht habe,

mache ich jetzt zu close und kann einfach dann alles tun.

Ja genau, bei MIT kann es dir halt auch passieren, dass du quasi so eine Art Open Source Lizenz oder Open Source Modell hast, aber gar nicht den Quellcode bekommen musst.

Ja, ja.

Ja, ja, BSD hätten wir halt noch, ist auch eher so Richtung MIT versucht ein paar Sachen abzufedern.

gibt es auch in unterschiedlichen Versionen, dass man halt zum Beispiel

nicht dann irgendwie wegen Patentgeschichten

belangt werden kann.

Obwohl das im MIT glaube ich auch drin ist. Ehrlich gesagt, ich bin nicht so

der Lizenz-Experte.

Ich habe ein unbelesenes Buch dazu zu Hause

liegen, vielleicht darf ich mal reintun.

Versuch es mal unter das Kopfkissen heute Nacht.

Für diese Folge war es nicht so.

Ja.

Ja, aber ich würde sagen, habt ihr noch irgendwie einen Punkt,

den ihr heute... Ansonsten können wir ja

Pics machen.

Also ich hätte einen.

Ja, gut, dann Jochen, bitte Pick.

Ja, ich mache in letzter Zeit ein bisschen mehr Web-Frontend-Geschichten und komme hier auch aus Düsseldorf.

Wie heißt der Podcast? Webworkers-Podcast?

Nee, das ist Webworker-Meetup.

Was heißt ein Meetup?

Working Draft heißt der.

Genau. Ja, auch so ein

Frontend-Design-Entwicklungs-

Podcast

aus Düsseldorf,

den ich jetzt dann halt auch ein bisschen

mehr höre. Und da

wurde das Projekt Tiny Helpers

erwähnt,

wo man halt eine Sammlung hat von

sozusagen

Single-Purpose-Online-Tools

für Web-Entwicklungsgeschichten.

Und das ist eigentlich ganz

schick. Ganz viel Zeugs davon ist natürlich eben auch

Open Source und

und man kann damit halt irgendwie

ja,

alle möglichen lustigen Dinge tun,

wie zum Beispiel, weiß ich nicht, irgendwie eigene Webseite

oder URL dazu reingeben und halt mal

die Fonts ändern und gucken, was passiert oder

weiß ich nicht,

irgendwie Farbschemata und

ach, weiß der Teufel, es gibt so viel unterschiedliches

Zeug, wenn man da über diese Webseite scrollt, da ist so viel

Zeug drin. Das ist ein Open-Source-Pick, kein

Python-Pick, wenn ich dich richtig verstehe.

Nee, das ist kein Python-Pick, das ist eher so ein, genau,

ja, ja,

was gibt es da draußen alles an netten

Diensten, Seiten, Software, die man

verwenden kann.

Reim, hast du auch einen Pick der Woche oder hast du noch

eine abschließende Worte zu der Open Source?

Hab mir vergessen,

etwas zu fragen.

Also während du darüber noch nachdenkst,

fange ich vielleicht einfach mal an mit meinem

der Woche. Und zwar habe ich eine Seite entdeckt, das ist das Python 3 Modul of the Week.

Da habe ich bis jetzt noch nicht reingeguckt, aber das ist das

pymodtv.com, warum es auch immer com ist. Aber

da sind halt ganz viele verschiedene schöne Module beschrieben, die man

sich mal anschauen kann, wenn man mag.

Ja, ich hatte ein schönes Modul entdeckt.

und zwar hatte ich die Schwierigkeit, ich weiß nicht, ob ihr das schon mal überlegt habt,

wie man mit SVGs als Template benutzen kann.

Kannst du das nochmal anzeigen?

SVG-Grafiken, die du mit Inkscape schreiben kannst.

Inkscape ist ja auch so ein schönes Open-Source-Produkt.

Und SVGs sind eigentlich XML-Dateien.

Und jetzt kannst du dir natürlich eine tolle Grafik überlegen,

wo du dann in diese SVGs irgendwelche andere Bildelemente einsetzt

und ja, das kannst du dir entweder jetzt selber schreiben

oder ich habe dann aber durch Suchen herausgefunden,

dass es schon jemanden gibt, der das sehr perfektioniert hat

und das ist eine Bibliothek, die nennt sich SVGlu, also S-V-Glu, also G-L-U-E

und da kann man also sehr schön, also Grafiken, die man mit Inkscape erstellt hat

oder die man aus PDF in Inkscape verarbeiten kann, einfach noch zusätzlich mit einem weiteren Tag versehen.

Und dann kann man quasi diese Elemente, Rechtecke, Texte einfach per Python-Programm befüllen.

Man hat dann halt quasi so einen Serienbrief in einer SVG oder kann schöne QR-Codes machen mit tollen Elementen

oder sogar mit einer Logik

entsprechend, wie die Funktionen der Webseiten

sind.

Das fand ich

auch wieder sehr toll,

dass man einfach in der Python-Welt

einfach mit ein paar Suchworten

das Produkt findet,

was man schon nicht mehr selber programmieren muss.

Man muss sich dann nur noch um die

Sachen kümmern,

wie man seine

QR-Codes da reinbekommt

oder seine Elemente.

Ja, cool.

Ah, schön. Ja, Cairo SVGA.

Okay, interessant.

Ja, cool. Danke für den Tipp.

Ja, es war eine sehr spannende Folge.

Wieder viel mitgenommen.

Vielen Dank, dass du unser Gast warst heute.

Ja, vielen, vielen Dank.

Ja, danke euch auch.

Und ja, dann würde ich sagen,

das war's für heute.

Bleibt uns gewogen. Hört doch wieder rein.

Wann auch immer ihr uns hört. Tag, Nacht, Mittags,

Morgens, auf der Autofahrt,

beim Schlafen gehen, zum Einschlafen.

Ja, eine gute Teilbreite

gesund und wir hören uns.

Tschüss.