Transkript: Devops Redux

· Zurück zur Episode

Vollständiges Transkript der Episode. Zeitstempel beziehen sich auf die Audiowiedergabe.

Dominik

Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörer, willkommen beim PIS Podcast.

Dominik

Heute Episode 56 und wir reden über DevOps.

Dominik

Hallo Jochen.

Jochen

Halli, hallo, Dominik.

Dominik

Hallo.

Hi.

Hallo.

Dominik

Ja, also wir haben wieder einen Gast dabei und wir fangen aber tatsächlich heute wieder an mit News, wie ihr schon kennt.

Jochen

Ja, genau.

Dominik

Was gibt es denn für News noch?

Jochen

Es gab wahrscheinlich ganz viele.

Jochen

Ich habe mir nicht so viel aufgeschrieben, sondern nur so, ja, es gab jetzt eine Pandas-Release vor kurzem 222.

Jochen

Da ist jetzt auch irgendwie, also seit 2.2 glaube ich, irgendwie Arrow unten drunter und NumPy 2.0 und so.

Dominik

Also Speed und Performance und sowas.

Jochen

Genau, und ja.

Dominik

Ein paar Breaking Changes.

Jochen

Gar nicht so viel.

Jochen

Nee, ist, glaube ich, diesmal gar nicht so schlimm mit Pandas 3.0, das kommt dann irgendwann im nächsten, wird, wenn da wird, glaube ich, umgestellt, dass default-mäßig dann immer Copy und Write verwendet wird und nicht mehr.

Jochen

Also momentan ist es ja immer so eine Sache.

Jochen

Manchmal sind Operationen halt irgendwie verhalten dann die Daten direkt und manchmal hat man halt irgendwie eine Kopie und ist ein bisschen unklar.

Jochen

Und die Zukunft soll eher so sein, dass halt immer Copy und Write, halt quasi halt so umgesetzt wird.

Jochen

Und das ist aber jetzt noch nicht passiert.

Jochen

Also insofern ist noch, glaube ich, noch nicht so viel Inkompatibilität dabei.

Jochen

Aber ehrlich gesagt, ich weiß auch nicht, weil ich das auch schon eine ganze Zeit lang nicht mehr so richtig verfolge.

Jochen

Ansonsten war noch Wactail 6-Release.

Jochen

Da ist irgendwie so ein neues Interface für Filtern und Suche und so drin.

Jochen

Und ja, Support, offizieller Support für Django 5.

Jochen

Es hat auch schon vorher funktioniert, aber jetzt ist halt offizieller Support drin.

Dominik

Schon reichlich, dauert immer so ein bisschen, ne?

Dominik

Wenn man Wecktile lassen möchte, dann muss man mit Django oft ein bisschen warten.

Jochen

Ja, wobei es meistens dann, also inzwischen geht es eigentlich fast immer.

Jochen

Es ist halt nur so, dass halt manchmal.

Dominik

Genau, und das ist das Hauptproblem, was ich mal hatte, war tatsächlich, dass so die Pipelines auch dann oft kaputt fahren oder Sachen nicht gingen.

Jochen

Ja, aber das ist schon seit einiger Zeit passiert, dass.

Dominik

Also ich habe tatsächlich der Grund, warum ich Wactail rausgeschmissen habe, war tatsächlich, dass sie so lange gebraucht habt, um zu stellen, weil ich gerne auf das neuere Django fahren wollte.

Jochen

Ja, ja, das ist immer so ein Problem.

Jochen

Also ich fahre eigentlich immer aktuelles Django und da halt auch immer aktuelles Wectail und ich habe jetzt schon seit einiger Zeit eigentlich keine Probleme mehr, aber ja, das ist immer so ein bisschen.

Dominik

Du nutzen mit deinen eigenen Monkey-Patches und deine eigenen Django.

Nein, nein,

nein, nein, nein.

Jochen

Genau, ansonsten, ja, was ist noch passiert?

Jochen

Gar nicht direkt Python, aber na, nah dran.

Jochen

Jetzt wo vor kurzem, ich weiß nicht, wann das war, das war aber auch noch nicht so lange her.

Jochen

Das Django direkt, das da eingebaut wurde, Support für Redis.

Dominik

Ah, stimmt.

Dominik

Oh Moment, Redis auch noch so eine News Redis ist.

Dominik

Die haben sich von der Open Source Community ein bisschen verabschiedet.

Dominik

Was nicht so eine coole Nachricht ist eigentlich.

Jochen

Aber es gibt ganz viele Forks.

Jochen

Das ist das Gute daran.

Dominik

Ja, ich weiß nicht, es gibt einen besonderen.

Dominik

Ich fand jetzt While-Key.

Jochen

Nee, es gibt da ganz unterschiedliche Philosophien da mancher.

Jochen

Also ich weiß nicht, ob es sich da lohnt, schon auf irgendeinen zu nennen, weil das wird sich dann herausstellen, wer da irgendwie interessant bleibt.

Ich glaube, Walkie.

Jochen

Ja, kann schon sein.

Jochen

Aber es gibt da noch eine Menge andere.

Jochen

Und ja, das ist

Dominik

die ganze Zeit oder schon Key Value Store, While Key.

Dominik

Kommt natürlich von Valkyrie.

Jochen

Ja, also ist halt ein Problem, aber ich finde, das ist halt so ein bisschen exemplarisch, irgendwie, was halt das Problem dann ist, wenn man halt irgendwie gezwungen ist, ein Geschäftsmodell draus zu machen.

Dominik

Ja, Open Source hat ein Riesenproblem, glaube ich, ja.

Jochen

Naja, also das generelle Problem ist halt an der Stelle, dass die ganzen Hyperscaler halt dann irgendwie quasi das nehmen, dann selber ein Geschäftsmodell draus machen.

Dominik

Und aber auch zu wenig zurückgeben dann davon, ne?

Jochen

Ja, da ist halt noch nicht so richtig klar, wie man damit umgeht.

Jochen

Ja, muss man mal schauen.

Jochen

Aber gut, also ich würde jetzt nicht denken, dass das irgendwie besonders schlimme Konsequenzen für irgendwen hat, dann halt irgendwie einen Fork.

Jochen

Oder man versucht, das irgendwie anders zu machen, weil ob das immer so eine gute Idee ist, da Redis zu verwenden, ist sowieso, ich finde, das wird ein bisschen zu viel verwendet.

Dominik

Was magst du an Redis denn nicht?

Jochen

Das ist halt ein zusätzliches Ding, was man mitdeployen muss.

Jochen

Und das halt irgendwie spezielle Dinge hat, auf die man Rücksicht nehmen muss und so.

Dominik

Und wie würdest du sonst sowas lösen?

Jochen

Direkt die Datenbank nehmen?

Dominik

Datenbank immer direkt, auch für Caching?

Ja, warum nicht?

Dominik

Und auch für alles Serialisierte von den ganzen.

Jochen

Naja, also du kannst ja auch einfach quasi das, was du sozusagen in Redis reinschreibst, auch in deine Datenbank reinschreiben.

Dominik

Ja.

Aber das.

Jochen

Also muss man natürlich ausprobieren oder ins Fallsystem oder wie auch immer.

Jochen

Also die Frage ist, brauchst du da halt.

Jochen

Natürlich hat Redis-Vorteile, wenn du, aber die Frage ist, brauchst du diese Vorteile wirklich oder brauchst du das gar nicht, denkst du bloß, dass du es brauchst und deployst dann im Schwab.

Dominik

Ja, aber der Read muss halt dann vorher, damit es irgendwie ordentlich schnell ist, dann schon irgendwie doch im Speicher liegen von der Datenbank dann immer dann, oder nicht?

Jochen

Ja, aber das sollte es ja eh so.

Jochen

Sollte bei der Datenbank ja eh meistens so sein, dass du da halt dein Working-Set hauptsächlich im Hauptsprecher hast.

Jochen

Wenn das nicht so ist, dann hast du eh ein Problem.

Jochen

Also ja, muss man ausprobieren, aber ich meine nur, es gibt da auch noch andere Sachen, die man machen kann.

Jochen

Und ob man immer Reddis braucht, weiß ich nicht.

Dominik

Ein Abgesang auf eine der tollen Technologien.

Jochen

Nein, das ist.

Jochen

Ja, ich meine, es hat schon natürlich auch coole, man kann damit coole Sachen machen, aber ja.

Dominik

Ja, vor allem kannst du halt immer alles reinschreiben, muss nicht irgendwas migrieren, irgendein Schema eingeben und so.

Jochen

Ja, klar.

Jochen

Kannst du in der Datenbank aber auch machen.

Dominik

Du meinst Jason Feature.

Jochen

Ja.

Okay.

Muss ich mal drüber nachdenken.

Jochen

Du kannst auch pickeln und das in die Datenbank reinschreiben, aber es ist halt ein bisschen.

Ja.

Jochen

Ja.

Jochen

Genau.

Jochen

Ansonsten vielleicht sagen wir was zu diesem XZ LZMA Debacel, das uns über Ostern Aehlt hat.

Ja, sagt mal was dazu.

Jochen

Müssen wir wahrscheinlich einfach, weil das jeder muss dazu was sagen, jedenfalls habe ich das Gefühl, dass das jeder...

Dominik

Ja, dann sag doch mal, was hat uns denn für einen Debackel überhaupt ereilt?

Jochen

Ja, da gab es jetzt tatsächlich so ein von relativ langer Hand geplanten so eine Supply Chain-Attacke.

Dominik

Du meinst, das waren wahrscheinlich die ausländischen Geheimdienste, die versuchen.

Jochen

Weiß man nicht, aber ja, könnte gut sein, ja.

Jochen

Und die Frage ist halt, und es war wirklich relativ perfide und hat halt einige Dinge.

Dominik

Ja, aber es war gar nicht im Code, es war in der, also vielleicht nochmal ganz kurz zusammengefasst, was passiert ist.

Dominik

Also es war in einer Open-Source-Bibliothek ein Angriff, der tatsächlich massiv dazu geführt hätte, dass Sicherheitslücke bei SSH aufgetreten wäre.

Jochen

Nein, nein.

Jochen

Die Sicherheitslücke, das ist halt so eine Backdoor und zwar eine Nobody but us, also sozusagen eine, wo nur die Leute mit dem richtigen Private Key reinkommen und sonst keiner.

Dominik

Also was nach Gereimdienst riecht ehrlicherweise?

Jochen

Ja, vielleicht.

Dominik

Ja, aber wie es halt gemacht war, es war halt Open Source-Bibliothek, aber das war nicht im Source-Versteck tatsächlich.

Dominik

Das heißt, man konnte es gar nicht sehen.

Dominik

Sondern in den Tarballs, die da mit rumlagen irgendwie?

Jochen

Ne, in den Testdaten.

Jochen

Also der Trick war, es war sozusagen für, ne, also man kann ja jetzt gültige und nicht gültige irgendwie Binaries haben, die irgendwie komprimiert sind und der Testfall für das ungültige Binary enthielt halt auch noch andere Dinge.

Jochen

Und ja, das war ein Ding, wo da was, aber da gab es diverse Geschichten.

Jochen

Also überhaupt das, dass man SSH, das SSH quasi, dass man in SSH Dinge austauschen kann, dadurch, dass man irgendwie eine Backdoor in den XZ-Tools hat, das hätten wahrscheinlich schon viele gar nicht für möglich gehalten.

Jochen

Und das liegt auch nur daran, das liegt nicht an den beteiligten Projekten, das liegt nicht an Open SSH, das liegt nicht an, das liegt da an einer Kombination davon, weil die Distributoren halt irgendwie so System D irgendwie gepatcht haben, dass das irgendwie da mit reingelingt wird.

Jochen

Und damit irgendwie so eine indirekte Abhängigkeit von Open SSH zu der Kompressionsbewegung.

Dominik

Also, das heißt, du bist jetzt gerade auf der Gegen-System-D-Seite von diesem System.

Nein, nein, gar nicht.

Jochen

Also ich fand, ich fand auch, also Landard Pöttering hat dann halt auf Masodon auch quasi geschrieben: so, naja, also wir sagen ja schon seit Jahren, dass man das nicht so machen soll.

Jochen

Und wie man, es ist dokumentiert, wie es richtig geht.

Jochen

Und ja, wir haben das, wir sagen das seit Jahren, ist es nie umgesetzt worden, ja, was wollen wir denn machen?

Jochen

Und da hat er natürlich irgendwie einen Punkt.

Jochen

Und es ist auch, die Geschichte, die System die macht, ist ja schon viel besser, als wie es vorher war, mit Cis5-Init und den Shell-Skripten, das ist ja alles noch viel furchtbarer.

Jochen

Dann wäre es noch einfacher gewesen, irgendwie Dinge zu verstecken.

Jochen

Aber ja, dadurch, dass die Distributoren halt das so angepasst haben, ist es halt möglich gewesen, da was, und das muss man erstmal wissen, dass man da so Sachen reinschmuggeln kann, das ist nicht so offensichtlich.

Jochen

Und jetzt ist natürlich auch alles geändert worden.

Dominik

Das war halt tatsächlich auch so eine Social Engineering-Attacke.

Dominik

Also man hat halt den einen Maintainer, der dann irgendwie da alleine gekämpft hat, um das Ding da so ein bisschen weiter zu machen, weiterhin unter Druck gesetzt, also auch mit so vielen Nachrichten und sich da in dem Repo als Co-Maintainer irgendwie eingeschlichen und dann halt die ganze Zeit so getan, als macht man irgendwas und dann von außen mit anderen Accounts Druck erzeugt.

Nicht so getan.

Dominik

Nein, nein, man hat von außen hat auch Druck erzeugt.

Dominik

Also ja, man hat irgendwas gemacht, aber ich meine, man hat da aktiv dran entwickelt, auch gute Sachen quasi und dann auch Qualität beigetragen quasi, aber man hat diesen einen Maintainer, der halt auch nicht unter Druck gesetzt hat, das war halt.

Jochen

Das waren viele Commits.

Jochen

Also es waren nicht irgendwie wenige, das waren richtig viele, es waren, ich weiß nicht, insgesamt, keine Ahnung, geht in die Hunderte und die waren alle sehr gut.

Jochen

Also irgendwie jemand hat dann mal so ein Beispiel gefunden, meistens, so guckt ihr diesen Commit an, der ist, wie war der Ausdruck Pitch Perfect, der ist halt wirklich das auch die ganze Terminologie war richtig.

Jochen

Da kannte sich jemand wirklich gut damit aus, wie diese ganze Entwicklung da funktioniert, welche Fachbegriffe es da gibt.

Dominik

Aber was sie halt auch gemacht haben, sie haben ja psychisch unter Druck gesetzt, sie haben halt in den Issues und so, wurden sie aggressiv und haben angefangen, also ihn persönlich anzugreifen und so weiter, dass er halt dann wirklich so ein bisschen Kontrolle verloren hat und auch gar nicht mehr, also wirklich wollte, glaube ich.

Jochen

Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, der wollte vorher schon.

Jochen

Also der hatte sowieso ein Problem.

Jochen

Also dass sie sich denen ausgeguckt haben, ist halt auch kein Zufall.

Jochen

Sondern der hatte irgendwie immer schon irgendwie so ein bisschen Struggle und der wollte das eigentlich, musste halt immer mal wieder Auszeiten nehmen, konnte das nicht so richtig machen.

Jochen

Und dann haben sie halt gesagt, so brauchst du nicht.

Jochen

Und er hat ja um Hilfe gefragt.

Jochen

Er hat gesagt, ich hätte gerne Hilfe, will mir nicht irgendjemand helfen, weil ich kann es nicht so richtig machen, wie es eigentlich gemacht werden müsste.

Jochen

Ja, und dann hat sich der eine wieder gemeldet.

Dominik

Ja, es war eine clevere Strategie eigentlich, ja.

Jochen

Und ja, dann, genau, diese, dass dann noch andere ins Spiel kamen, wo es ging es dann darum, das in die Distributoren reinzu, die Distributionen reinzukriegen und dann halt auch, um halt in einen man da platziert hatte, als Maintainer zu etablieren und so.

Jochen

Also ja, also es war eine hässliche, also sag mal so, wenn man sich das so anguckt, ich kann mir nicht vorstellen, wie man das irgendwie quasi, wie man da so, wie man da da sozusagen sofort Lund riecht, sondern das kann jedem passieren.

Dominik

Ja, also ich würde auch sagen, da kann man das schlecht verschützen, dass es halt nur das vier Augenprinzip, was hilft.

Dominik

Und es gibt halt jetzt hier so Schreihälte, die sagen so, nein, Open Source verbieten, weil es ja total gefährlich, da sind ja Sachen Leute beteiligt, die gar nicht da reingehören.

Dominik

Wo ich sagen würde, hey, das kann man wahrscheinlich aber auch nicht bei Closed Source verbieten, weil das könnte mit einer anderen Firma auch so passieren.

Dominik

Oder Open Source wäre da eigentlich besser für.

Jochen

Ja, also es hat ja dann funktioniert, wo man weiß nicht, ob es an vielen Stellen vielleicht dann, wo man Sachen nicht gefunden hat.

Jochen

Aber ja, an der Stelle hat man es gefunden, auch wenn es, wenn viel Glück dabei waren.

Jochen

Aber genau, demgegenüber Closed Source, hast du das mitgekriegt?

Jochen

Das kam jetzt auch letztens raus, da gab es irgendwie einen offiziellen Abschlussbericht.

Jochen

Microsoft hat ja irgendwie dieses Problem gehabt mit dem Master Key, der ihnen irgendwie abhanden gekommen ist, wo sie dann gesagt haben: so, oh ja, wir haben hier irgendwie Postmortem-Gedings gemacht und ein langes Ding veröffentlicht, wo sie dann gesagt haben, ja, wahrscheinlich ist es wieso, oder wir denken, es ist halt durch irgendeinen Crashlock irgendwie dann da rausgelegt und keine Ahnung.

Jochen

Und ja, da hat irgendeine Behörde aber sozusagen einen Bericht auch angefordert und dann haben sie ihnen das geschickt und dann waren die nicht einverstanden und dann haben sie nochmal nachgeprüft und jetzt in dem offiziellen Bericht, der approved ist, steht halt drin, wir wissen nicht, wie uns dieser Schlüssel angekommen ist.

Jochen

Also ein Ding, mit dem sie, mit dem man Sessions signieren kann, mit dem man in jedem Outlook-Konto reingekommen ist, in jeden Azure-Kram.

Jochen

Und sie wissen nicht, wie das Ding rausgelegt ist.

Tja.

Jochen

Das ist nicht so gut, ja.

Jochen

Und Microsoft hatte auch LibArchive, wo halt die gleichen Leute, die halt da irgendwie dieses Excel-Tools-Dings gemacht haben, auch aktiv waren.

Jochen

Das haben sie auch integriert mit den Änderungen.

Jochen

Und ja, also ich glaube nicht, dass Closed Source da irgendwie.

Dominik

Ich würde auch sagen, also Open Source ist dann wahrscheinlich doch besser, wenn mehr Leute drauf gucken und die dann wirklich so.

Dominik

Also wie es raufgeflogen ist, da hat irgendwie wirklich jemand Messungen angestellt, ne?

Jochen

Andres Freund war das.

Jochen

Microsoft Mitarbeiter arbeitet an Postgres und hat halt so Micro-Benchmarks gemacht.

Dominik

Ja, aber das ist also Hobby-Nerdism quasi, ne?

Dominik

Also es ist voll gut, dass es so Menschen gibt, die es so tief mit so Themen aufsetzen, aber ohne so einen Enthusiasmus da an der Stelle, wäre das einfach runter, ja.

Jochen

Ja.

Jochen

Na gut, jetzt werden ein paar Sachen zugemacht und es wird wahrscheinlich jetzt ein bisschen schwieriger, aber letztlich ist es schwer, dagegen was zu tun.

Jochen

Ich habe auch schon irgendwie, also ich meine, es gibt da natürlich das Netz gerade voll davon, was man da also machen könnte und was irgendwie sinnvoll wäre.

Jochen

Und es gibt aber ehrlich gesagt nicht so viel, was man tun kann.

Jochen

Also außer ja, die Distributoren könnten vielleicht ein bisschen was machen.

Jochen

Dass man halt aufpasst, dass halt sowas wie Open SSH, dass man wirklich weiß, was alles, was die Abhängigkeiten dafür sind und dass man da halt dann ein Auge drauf hat, dass da, dass man die Dinger ganz besonders genau anguckt.

Jochen

Aber ja, letztlich ist es, glaube ich, schwierig, sich dagegen zu verteidigen.

Jochen

Einen interessanten Ansatz fand ich von einem von Michal Zalewski, hat er dann zu einem Artikel geschrieben, der meinte, so, naja, also gerade auch dieser technisch ist halt die Frage, kriegt man das technisch überhaupt im Griff?

Jochen

Wahrscheinlich eher nicht, weil eigentlich ist ja der Kern dieser Attacke ein Social Engineering gewesen.

Jochen

Und ja, da kannst du mit Technik nur begrenzt was gegennehmen.

Dominik

Ich würde auch sagen, wir können ja auch Mitarbeiter einschleusen und einen Geheimagenten in der Firma, der dann Entwickler ist und dann irgendwie Co-Mit-Rechte sich gehauen hat, indem man da gut arbeitet und dann sowas, ne?

Dominik

Das kann man wahrscheinlich gar nicht ausschließen.

Dominik

Tatsächlich ist da das Mehraugenprinzip gar nicht so schlecht.

Jochen

Ja, und also dessen Fazit war dann quasi mehr oder weniger zu sagen.

Jochen

Naja, also eigentlich ist das auch nichts, womit sich Open Source Mantener oder auch überhaupt Softwareentwickler letztlich beschäftigen.

Jochen

Also darin gut sein sollten, weil das ist halt eigentlich, ist das halt eher Spionageabwehr, weil du fängst Spione nicht unbedingt mit Programmierern, sondern dann nimmst du halt andere Spione, die das halt sehen, wie das funktioniert.

Jochen

Und dann ja, also das fand ich okay, das ist ein Punkt.

Jochen

Aber ansonsten war immer so eher.

Dominik

Ja, es halt wird sträflich vernachlässigt und kostet halt alles wieder Geld, ne?

Jochen

Ja, gut, jetzt gab es mal halt einen Barnschuss irgendwie.

Dominik

Besser du Internet einfach abstellen, ne?

Naja.

Jochen

Genau.

Jochen

Aber war auf jeden Fall aufregendes Ost.

Dominik

Ja, war spannend.

Dominik

In Python gab es ja auch wieder so ein paar Tag, ne?

Dominik

So jede Menge Typhof-Botringen und so.

Jochen

Gibt's gerade, wobei das eher eine, das sind eher so handelsübliche Kriminelle, würde ich jetzt mal sagen.

Jochen

Pipe I hat Anmeldungen von neuen Benutzern abgeschaltet und nimmt es auch gerade vor ein paar Tagen, ich weiß, es kann auch sein, dass es schon wieder vorbei ist, keine neuen Pakete entgegen, weil halt da irgendwelche maliziösen Python-Pakete eingestellt wurden, so auch Typosquetting-mäßig und

Dominik

einfach jedes tolle Paket, was man kennt, ganz viele Namen von GPT generieren lassen, die endlich klingen und so Valette seinen Code wahrscheinlich.

Jochen

Und die machen einfach so schnöde Dinge wie Session-Cookies von Bankenclown und irgendwie Krypto-Wallets irgendwie sammeln und solche Sachen.

Jochen

Ist aber auch natürlich auch unerfreulich, wenn man das irgendwie von betroffen wird.

Dominik

Ja, also wenn ihr Pakete zufügt, guckt drauf, dass ihr die ordentlich eingibt.

Dominik

Dann ist so ein bisschen.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Ansonsten.

Dominik

Mehr News.

Jochen

Ja.

Dominik

Serr Boyce, das Django Fellow.

Jochen

Ja, die hier die Django-User Group Köln mit organisiert.

Jochen

Genau, das ist natürlich irgendwie herzlichen Glückwunsch von hier.

Jochen

Gehen wir morgen vielleicht auch mal hin wieder zum Treffen.

Ja.

Dominik

Wenn ihr es hört, bestimmt schon gestern oder vorgestern.

Jochen

Ja, überhaupt, das habe ich gar nicht so erzählt, aber da passiert relativ viel.

Jochen

Ich meine, leider ist ja die Djungle-User Group Köln, ist halt so die letzte verbliebene Jungle-User-Group in Deutschland, glaube ich.

Jochen

Aber dafür passieren dann wieder interessante Dinge.

Jochen

Im Januar war jetzt auch ein Treffen, wo halt irgendwie da von der Django Software Foundation Leute da waren, so Tipo Coulard von auch Wagtail ganz viel macht.

Jochen

Und Sarah Taramane, ich weiß nicht, aus der Django-User Gruppe Paris.

Jochen

Und haben da interessante Sachen erzählt und halt auch so ein Brainstorming gemacht, quasi Richtung, was sollte man denn jetzt irgendwie da noch machen an Django, was sein da für gute Ideen.

Dominik

Ja, und auch an Aufforderung, alle Leute, die Bock haben sind, kennen herzlich eingeladen auch, ja.

Jochen

Ja, und da zeichnet er sich so ab, es geht wohl in die Richtung, also ich finde eigentlich ist gerade Django in einer sehr, sehr interessanten Position.

Jochen

Einfach deswegen, weil jahrelang vorher gab es keine gute Frontend-Story für Django.

Jochen

Und das hat sich halt irgendwie gerade geändert.

Jochen

Also mit Edge Mix.

Ja.

Dominik

Oh, da wollten wir auch gleich noch mit.

Jochen

Da kann man vielleicht auch nochmal kurz was zu sagen.

Jochen

Daher, ja, wir haben jetzt da jetzt im Grunde, und ja, da kommen jetzt oft Sachen noch Features in die Browser, wo das halt auch nochmal interessant wird.

Jochen

Also gerade diese View Transition APIs zum Beispiel, die in Chrome sind die schon länger, aber jetzt in der Tech-Preview für Safari ist gerade auch mit drin.

Jochen

Firefox muss sich so ein bisschen mal irgendwie, was heißt das auch mal hinkriegen?

Jochen

Ist ja ganz gut, weil dann kann man halt irgendwie traditionelle Webseiten halt auch irgendwie aussehen lassen wie SPAs, mit relativ wenig Aufwand.

Jochen

Und ja, das ist natürlich, das ist natürlich interessant.

Dominik

Das wäre für die meisten Backend-Leute wie uns halt super.

Jochen

Weil man halt kein komisches JavaScript-Framework vorne und dran verwenden muss.

Jochen

Und ja, mit Django hat man halt ein Ding, was halt 15 Jahre alt ist.

Jochen

Langweilige Technologie funktioniert, ist sehr stabil, keine großen Änderungen mehr, eigentlich im Grunde tut es das, was es soll.

Jochen

Das ist natürlich super, weil dann kann man sich darauf konzentrieren, damit irgendwie interessante Dinge zu tun.

Dominik

Genau, also Admin-Frontend ist so eine der Sachen, da ist das Admin-Backend, ich weiß nicht.

Jochen

Ja, das Admin-Backend-Backend soll dann auch was gemacht werden und das wäre dann auch schön, wenn das so Richtung HGMX gehen würde.

Jochen

Das Problem beim Admin-Backend ist halt, äh, das Backend, also Admin.

Dominik

Ja, Frontend eigentlich ist das.

Jochen

Ist halt, dass es halt riesig ist und das, also neu zu schreiben ist halt sehr schwierig.

Jochen

Vielleicht kann man das irgendwie so ein bisschen mit HGMX und so.

Jochen

Es soll auch, also das war auf jeden Fall auch ein Ding, wo viele Leute sagen, na, da kann man auch mal was dran machen, das wirkt so ein bisschen altbacken und das muss man ein bisschen moderner.

Jochen

Das neu zu schreiben, wäre sehr, sehr teuer, aber vielleicht kann man es ja irgendwie so ein bisschen nur im Frontend irgendwie besser aussehen lassen oder so.

Jochen

Das wäre natürlich auch.

Jochen

Also da passiert auf jeden Fall was, aber überhaupt generell Richtung irgendwie diese ganzen HGMX und so Sachen besser integrieren.

Jochen

In die Richtung geht es auch auf jeden Fall.

Jochen

Und das ist eigentlich super interessant.

Jochen

Also eigentlich gerade eine sehr, sehr gute Zeit, um sowas mit so einem klassischen Web-Framework irgendwie was zu machen.

Dominik

Ja, also unter HTMX, wir hatten ja schon eine Episode dafür und ein paar Mal irgendwie auch dann eine Lanze für gebrochen.

Inzwischen hat

Jochen

das auch schon häufig verwendet in Super.

Dominik

Du hast auch mehr, genau.

Dominik

Also Hyper Media Systems, das ist ja das Buch, das ja auch relativ frei rauf und rum liegt oder sowas.

Jochen

Ja, kann man sich auch auf jeden Fall mal angucken, wenn man sich dafür interessiert.

Jochen

Also ich finde eigentlich immer ein bisschen, es hat auch gehabt jetzt, es ist jetzt so erfolgreich, dass es auch Kritik gibt, weil es offenbar die Wahrnehmungschwelle irgendwie überschritten hat bei manchen Leuten und dann gibt es die Kritik, die es da bisher gewartet hat.

Jochen

Ich finde es aber so ein bisschen schade, wenn dann halt irgendwie, ich das Gefühl habe, dass er nicht so richtig verstanden ist, warum das so cool ist.

Jochen

Oder vielleicht gar nicht verstanden ist, warum, warum man, warum was daran, und das kann ich vielleicht auch noch versuchen, nochmal in zwei Sätzen zu sagen, weil das wäre mir schon wichtig, wenn man das irgendwie verstehen würde.

Jochen

Also eigentlich coole ist halt aus meiner Sicht, dass es halt eine Geschichte ermöglicht, die halt mit so SPS nicht so gut geht.

Jochen

Bei SPS hast du halt eigentlich immer, jedenfalls soweit ich das kenne, eine enge Kopplung zwischen Client und Server.

Jochen

Du musst halt immer, wenn du das eine änderst, musst du das andere mit ändern.

Also wenn du halt irgendwie ein API?

Jochen

Ja, also API-Versionierung, oh mein Gott, ja.

Jochen

Nein, aber allein schon, wenn du halt so einfach nur, wenn du änderst dein irgendein Formular oder so, dann musst du das halt einmal am Server ändern und du musst es halt auf dem Client ändern.

Jochen

Und das heißt, die Dinger sind voneinander abhängig.

Jochen

Wenn du da halt irgendwie viel mehr in dein Formular reinschreiben möchtest, dann musst du halt im Backend das halt auch alles validieren.

Dominik

Also im Worst Case brauchst du halt sogar zwei Entwicklungsteams, ne?

Dominik

Einen, die das Server Type-Strip machen und einen, der da macht.

Jochen

Das ist der Normalfall, dass du da mehrere Entwicklungsteams hast.

Jochen

Das heißt, du hast ein System, das ist eng gekoppelt an der Schnittstelle, wo du dann, wo du über eine Teamgrenze hinweg kommunizieren musst.

Jochen

Also das ist halt einfach.

Jochen

Ah!

Jochen

Aber gut.

Dominik

Aber möglichst den komischen Backend-Leuten diese ganzen schönen Design-Sachen noch dranbinden.

Jochen

Ja, naja, ich meine, das ist halt einfach, manche Leute mögen halt lieber JavaScript, andere lieber was anderes und dann werden das irgendwie automatisch unterschiedliche Teams oft.

Jochen

Und ja, aber wenn man jetzt halt ein System hat, das halt, wo man eine harte Abhängigkeit hat, wenn man das eine ändert, dass man das andere auch mit ändern muss und das hast du halt über eine Teamgrenze hinweg.

Jochen

Das ist halt, ich kann mir nicht vorstellen, wie das keine Probleme machen kann.

Jochen

Das macht immer Probleme, sowas.

Jochen

Und das ist eigentlich das Schöne, wenn man jetzt quasi nicht so eine JSON-API dazwischen hat, sondern wenn man einfach HTML ausliefert, dann hast du halt als Server irgendwie klassischen Web-Server mit HTML.

Jochen

Ja, also tatsächlich REST quasi, so was die JSON-APIs normalerweise halt eben nicht wirklich sind.

Jochen

Und der Client ist halt der Browser und dann hast du eine lose Kupplung.

Jochen

Nämlich sozusagen, ich kann den Server ändern und dann muss ich nicht aber einen neuen Browser chippen, sondern das geht halt auch mit allen Browsern, geht auch mit alten Browsern oder geht auch mit neueren Browsern.

Jochen

Und genau, ich muss nicht beides ändern.

Jochen

Ich muss nur die eine Seite ändern.

Jochen

Und das ist halt dann natürlich eigentlich viel angenehmer.

Dominik

Aber es ist glaube ich relativ schwer zu verstehen für jemanden, der das nicht kennt oder das nicht kann, was das überhaupt heißt.

Jochen

Ja, ja gut, aber also ich meine, ich würde einfach mal sagen, so wenn du halt ein Formular hast und ich habe halt so eine klassische Web-Applikation, wenn ich da jetzt zwei, drei Formularfelder zusätzlich mache, dann muss ich halt nur an einer Stelle den Code ändern und nicht Client und Server anfassen.

Dominik

Die meisten modernen Django REST-Framework-Backend-JSON-API-Bereitsteller wollen ja gar kein Formular in der Hand haben, sondern nur eine JSON-Liste rausschreiben oder ein Objekt oder so.

Jochen

Ja, aber dann musst du halt, du musst ja dafür sorgen, dass das Formular dann irgendwie da ist.

Jochen

Dann musst du halt immer noch das ändern und du musst halt dann dein Formular ändern in der Client-Applikation.

Dominik

Ja, meistens nehmen die immer alles.

Dominik

Nicht so wirklich Datenfall an.

Dominik

Ja, so Graph-AP-Style oder sowas, du kannst ja einfach nach einem Fragen, kriegst du einfach das, nachdem du nicht gefragt hast und.

Jochen

GraphQL, ja, das ist auch so eine Sache, aber das macht es ja eher noch schlimmer.

Dominik

Ja, genau, also das meine ich ja, ja.

Jochen

Okay, also genau, wo ist das Problem, wenn du halt einfach sagst, okay, wir machen die Datenabfrage einfach so fein granular, dass es im Grunde mehr oder weniger wie SQL ist.

Jochen

Könnte man ja sagen, ah super, dann ist das Problem ja erledigt, ja.

Jochen

Das ist ja dann so wie SQL, kann ich ja dann die ganze Logik im Client machen und habe dann nur noch dumme Datenschnittstelle sozusagen.

Jochen

Das Problem dabei ist, dass ich dann natürlich die Business-Logik im Client habe.

Jochen

Und die habe ich dann halt in allen Clients, die es gibt.

Jochen

Die habe ich dann einmal in der SPA, aber halt, die habe ich dann auch in einer mobilen Applikation und in allen Swap-Party-Applikationen.

Jochen

Wenn ich irgendwo was ändern muss, muss ich das in allen ändern.

Jochen

Das halt auch irgendwie ein Architekturpertal ist, wo ich mir da geht so, wie kommt man auf die Idee, sowas zu machen.

Dominik

Ich habe den Client auch überlassen, was für Anfragen gestellt und so, und das ist auch ziemlich gefährlich.

Dominik

Aber naja.

Jochen

Ja, gut, dass das Ganze noch so ein Problem hat, ist auch richtig, aber allein schon, dass das halt dazu führt, dass man halt die gleichen Geschichten immer wieder schreibt in unterschiedlicher Form, dabei über Teamgrenzen hinwegkommunizieren muss.

Jochen

Ja, gut.

Jochen

Also ist schon, würde ich denken, ist halt auf jeden Fall keine sehr schöne Architektur aus meiner Sicht.

Jochen

Ja, und genau, das ist halt so, das sind halt so die beiden Hauptprobleme, die ich sehen würde.

Jochen

Also irgendwie lose Kopplungen und halt irgendwie Business-Logik bitte nur an einer Stelle haben, die halt sehr viel einfacher werden, wenn man halt HTML ausliefert und nicht JSON.

Jochen

Ja.

Jochen

Genau, das wollte ich nur mal so erwähnt haben, weil das ja immer so ein bisschen.

Dominik

Ja, ich glaube, das Hauptproblem sind da auch die People.

Dominik

Da werden wir gleich wahrscheinlich nochmal reinkommen, weil die Menschen, die man auf den unterschiedlichen Konferenzen zum Beispiel sieht, zu den unterschiedlichen Frontends, Backends, Sprachen und so, sind schon sehr unterschiedlich auch.

Dominik

Was auch interessant ist.

Dominik

Die muss man halt dann, ja, muss man sich drauf klar sein.

Dominik

Wann das dann die Newsjochen?

Jochen

Ja.

Ja.

Dominik

Switch, hast du noch News mitgebracht?

Sujeevan

Äh, nee.

Dominik

Du hast aber auch einen Podcast, hast du gesagt.

Sujeevan

Genau, ich habe auch einen Podcast.

Dominik

Erzähl doch mal.

Dominik

Du darfst doch gleich noch was über dich sagen, erstmal über deinen Podcast.

Sujeevan

Ja, ich mache mit meinem Kollegen Dirk den Podcast namens TillPot.

Sujeevan

Title für Today I Learned oder Things I Learned.

Sujeevan

Wo wir auch immer mal wieder Punkte angehen aus IT, Karriere, Bubble so ein bisschen zu betrachten, welche Sachen wir mal zuletzt gelernt haben.

Sujeevan

Oder vielleicht auch nicht gelernt haben.

Sujeevan

Manchmal offensichtlicher ist, manchmal auch weniger offensichtlich ist.

Spannend.

Sujeevan

Genau.

Dominik

Was war das letzte Titel?

Sujeevan

Schon ein paar Wochen her, das habe ich heute schon wieder vergessen.

Dominik

Dann müssen wir es in den Show Notes nach jeden Fall nachreichen.

Jochen

Ja, ich kann ja verlinken das.

Jochen

Genau, und dann ja.

Dominik

Also, wir hatten ja schon lange keine gesponserte Episode mehr, aber dieses Mal haben wir es tatsächlich geschafft, eine Episode von uns wieder zu sponsern und wir haben einen schönen Partner dafür gefunden.

Dominik

Und zwar ist das datascientest.com.

Data Scientists?

Dominik

Datascientest.com.

Dominik

Ja, das ist ein Unternehmen, das bietet Schulungen an.

Dominik

Oh.

Dominik

Zum Beispiel zum Bereich DevOps oder Python generell oder SQL.

Jochen

Machine Learning,

Dominik

LLMs, Deep Learning, Power BI auch sowas, AWS.

Dominik

Genau, und die kann man remote alle machen.

Dominik

Also ist gar nicht so schlecht für euch, wenn ihr Familie habt, vielleicht.

Dominik

Du wolltest nicht irgendwo zum Schluss dort hinfahren.

Jochen

Flexibler sein, ja.

Jochen

Also genau, die arbeiten aber auch mit der Sorbon, glaube ich, da irgendwie zusammen.

Dominik

Ja, die brauffische Zertifikate von einer Pariser Universität.

Jochen

Ja, und genau.

Jochen

Man kann halt sich dabei so ein bisschen das Tempo raussuchen, das man gerne dabei hätte.

Dominik

Also wenn ihr da Interesse dran habt, dann haut doch mal rein, ob da für euch die richtige Schulung bei ist.

Ja.

Dominik

Guckt ein bisschen durch.

Dominik

Meldet euch einfach für den virtuellen Takte auf eine Tür an, den haben sie nämlich einen.

Dominik

Und entdeckt dort die Möglichkeiten, die ihr habt.

Dominik

Also besucht die Webseite auf www.datascientist.com und schaut euch das ein bisschen an.

Jochen

Okay, cool.

Dominik

Ja, ist auch einfach, oder?

Dominik

Und also vielen Dank an den Sponsor dieser Episode.

Dominik

Da wir auch gerade von dieser DevOps-Schulung gesprochen haben, würde ich jetzt auch tatsächlich gerne zu unserem Thema der Episode übergehen, wo endlich Switch mein auch ein bisschen mehr zum Wort kommen soll.

Dominik

Den haben wir nämlich heute eingeladen, weil er sich über DevOps sehr viel weiß.

Dominik

Und auch ein tolles Buch dazu geschrieben hat.

Jochen

Soll ich kurz sagen, wieso ich, wie ich darauf aufmerksam habe?

Ja, bitte.

Jochen

Weil ich habe auf Masodon gesehen, dass Frederik Hemberger, glaube ich, hatte irgendwie geteilt, dass es jetzt ein neues Buch über DevOps gibt.

Jochen

Und ich dachte so, oh, das ist ja interessant.

Jochen

Finde ich auch gut, das Zimmer.

Gleich mal gucken.

Jochen

Und genau.

Jochen

Ja, und dann habe ich gesehen, oh, da gibt es ja auch noch einen Podcast und dann muss ich direkt direkt eine Mail schreiben und

Sujeevan

sofort die Lage sein.

Dominik

Jetzt musst du dich aber mal vorstellen, erstmal selber, bitte.

Sujeevan

Was soll ich denn sagen?

Dominik

Ja, wie du, deinen Vordamen kennen wir ja schon.

Dominik

Und was du so machst vielleicht und wie du dazu gekommen bist, was du findest, wie DevOps irgendwie uns begleitet oder.

Sujeevan

Genau, also ich fange mal von Vordernamen, sag ich mal, würde ich mal sagen.

Sujeevan

Genau, Sushwan ist mein Name.

Sujeevan

Ich hab halt, wie ihr schon gesagt habt, ein Buch über DevOps geschrieben, vorher schon mal was über Git geschrieben.

Sujeevan

Und da ist mir halt vor allem wichtig, Git über die Kultur zu sprechen.

Sujeevan

Und dann die Git-Prozesse und dann die Tools.

Sujeevan

Ich arbeite, also meine normale Anstellung ist bei GitLab, wo ich Solutions-Architekt bin.

Sujeevan

Also letztendlich eine Presales-Rolle, wo ich mit den verschiedensten großen deutschen Konzernen vor allem zusammenarbeite, beziehungsweise denen dann halt auch erklären muss, wie dies oder jenes funktioniert.

Dominik

Also versuchst den so Wege aufzuzeigen, wie die DevOps integrieren oder

Sujeevan

ja, ich meine, Sinn und Zweck ist halt schon, dass die GitLab kaufen, also die Enterprise-Lizenz beziehen.

Sujeevan

Und da finde ich es immer spannend halt zu sehen, wenn ich mit den Firmen rede, so, und ich bin hier ja jetzt privat, was die halt falsch machen teilweise.

Jochen

Ja, das ist natürlich interessant, ja.

Dominik

Okay, weil da darfst du gerne auch so ein Nährkästchen plaudern.

Sujeevan

Ja, also ich habe ein Beispiel, was ich eigentlich ganz gut finde.

Sujeevan

Und zwar hatte ich mal mit, also ich rede halt wie gesagt tagtäglich mit diversen Kunden und die kommen halt immer mal wieder mit, ah, dies oder jenes funktioniert nicht, ich hätte noch einen Feature-Request, so das übliche, was man halt so kennt.

Sujeevan

So, und da kamen die halt zu uns und das ist halt erstmal das Erste, worauf ich mich da kümmert, also erstmal anhören, was wollen die überhaupt.

Sujeevan

Und die hatten dann so gesagt, so ja, wir möchten, dass die, dass eine bestimmte User-Gruppe nicht den Source-Code sehen darf.

Sujeevan

Und das könnt ihr ja nicht, könnt ihr das nicht irgendwie einbauen.

Dominik

Also ich weiß auch, das Management soll nicht sehen, was man da schreibt.

Dominik

Oder sind so externe Businesspartner oder sowas, die dann ab und zu mal sehen können oder so, aber ja, okay, den Code nicht.

Sujeevan

Ja, genau, das fand ich aber irritieren.

Sujeevan

Naja, wenn du nicht einen Code sehen willst, dann mach doch dein ganze Projekt halt privat oder nur die Leute, die es halt sehen sollen, dürfen.

Dominik

Also ich kann mir auch, ich kenne auch so ein paar Rollen, wo ich das verstehe, ja.

Sujeevan

Genau, aber da ging es halt mehr darum, so, nee, die sollen ja Issues und sowas bearbeiten können, aber die sollen den Code nicht lesen können.

Genau.

Sujeevan

Das ist auch so mein Gedanke.

Sujeevan

Moment mal, da muss ich jetzt noch näher nachfragen, warum?

Sujeevan

Warum?

Sujeevan

Wie ist ein kleines Kind?

Warum?

Ja, weil das, da kommen jetzt gleich drei, vier Schienen von Warum hinterher.

Sujeevan

Nämlich, weil das erste Mal war, sie meinten dann so, ja, die können dann ja irgendwas im Code kaputt machen und sonst was.

Warum?

Sujeevan

Ja, ich meine, dann haben sie ja einen Moment, da gibt es doch so Push-Rules und Branch-Protection-Rules und so weiter.

Sujeevan

Das sollte man so oder so machen.

Sujeevan

So dass man nur mit Code Review und sonst was da den Code einschleusen kann, letztendlich.

Sujeevan

Nicht so wie bei XZ.

Sujeevan

Auch wenn es ein Maintainer ist.

Sujeevan

Und dann dann so, ja, okay, stimmt, das ist nicht das Problem, bla bla.

Sujeevan

Ja, okay, aber was ist denn jetzt euer Problem?

Sujeevan

Ja, da ist ein Passwort im Quellcode drin.

Oh, okay, ja.

Gut.

Warum?

Ja, genau, warum?

Sujeevan

Beziehungsweise dann so, ja, naja, die solltet ihr halt eher ausbauen und warum baut ihr das denn nicht?

Sujeevan

Egal, wer das Zugriff hat, sollte da keine Passworte drin stehen, ne?

Dominik

Ja, sondern ausbauen, also ändern und nicht mehr.

Sujeevan

Ändern, ausbauen und dann halt durch sowas wie Hashiker Walt oder irgendwie sonst was, irgendein richtiges Tool halt mit reinsetzen, dann halt, ne?

Sujeevan

Und dann so, ja, aber da hat man nur in bestimmten Netzwerken Zugriff drauf, also eigentlich auch kein Problem.

Sujeevan

Und dann dachte ich so, naja, okay, aber was ist jetzt euer Problem?

Sujeevan

Es war eine Policy.

Sujeevan

Also die Policy in der Firma hat irgendwie gesagt, bestimmte Leute, die nur Projektmanagement machen, sollen nicht den Source-Code sehen.

Dominik

Das verstehe ich sogar, also weil es ja teilweise Interessen gibt in Konzernen beispielsweise, ne, oder großen Firmen, die in unterschiedliche Richtungen zielen, also die zum Beispiel nicht die gleiche Interessen sind, obwohl sich das eigentlich komisch antwortet, wenn man in einer Firma ist, wie die des Entwicklungsteams, die daran arbeiten.

Dominik

Also weil sie dann zum Beispiel Fragen stellen, die in die falsche Richtung gehen, wie nach dem Motto, die versuchen irgendwelche KPIs zu messen, ja, und zu sagen, hey, warum macht ihr das denn nicht?

Dominik

Und Steam hat sich entschieden, hey, wir wollen nicht an diesen KPIs gemessen werden, sondern lieber Kreativität oder Test-Driven machen oder sowas.

Dominik

Und diese internen Kunden, die wollen halt was anderes.

Dominik

Das ist dann aber ein Management-Problem, meistens auch nicht das Problem der Devs, sondern halt von dem Manager der Devs, der dann mit dem anderen Manager darüber reden muss, wie die das verstückeln.

Dominik

Aber wenn dieser andere Manager halt diese Volltransparenz hat, dann ist die Verhandlungslösung schlechter.

Dominik

Das ist so ein bisschen vielleicht der Grund, warum man bei Politik hinter verschlossenen Türen Ergebnisse macht, wo die Öffentlichkeit eigentlich ein Interesse daran hatte, dass man das nicht tut.

Dominik

Aber wenn man dann halt wirklich so Verhandlungen hat, die komplett transparent und offen sind, dann dürfen die ganzen Leute gar nicht mehr richtig verhandeln, sondern müssen immer so sehr, also die Wahrheit sagen für die Position, für die sie eigentlich stehen und dann kommen die sich nie näher.

Dominik

Und deswegen ist so diese Verhandlungslösung immer schlechter zu erreichen und immer mit größeren Kosten verbunden.

Dominik

Vielleicht ist es so eine Art von politischem Problem.

Sujeevan

Ja, interessant ansatz.

Sujeevan

In dem Fall war es aber halt nur so, naja, das war ja das gleiche Team.

Dominik

Ja, okay.

Sujeevan

Über die Leute, die das Projektmanagement gemacht haben.

Sujeevan

Also Blickwinkel kann ich das ja noch nachvollziehen, wenn man es jetzt, wenn man in einem Großkonzern ist, dass das nicht wirklich komplett, komplett alles offen ist, sondern das vielleicht nur auf Abteilungen vielleicht offen ist oder sowas.

Sujeevan

Das kann ich auch grundsätzlich irgendwie nachvollziehen.

Sujeevan

Aber wenn das halt für das gleiche Team ist.

Jochen

Ja, das macht irgendwie keinen Sinn.

Dominik

Das macht halt keinen Sinn.

Sujeevan

Und eines Aspekte von DevOps ist ja zum Beispiel ja auch Visibilität in aller Sachen.

Sujeevan

Also, das so als, weil ich meine, im Ende ist im Endeffekt geht es auch viel um Silos zwischen den verschiedenen Rollen.

Sujeevan

Dev, Ops, QA, Security, Finance letztendlich auch, wenn du in der Public Cloud zum Beispiel bist oder sonst was.

Sujeevan

Und wenn alle auf die gleichen Daten gucken können, ist das ja zumindest schon mal hilfreich.

Sujeevan

So, wenn ein Projektmanagement ja dann sieht, da muss er ja nicht jedes Mal nachfragen, bist du schon fertig, bist du schon fertig, sondern er sieht vielleicht so, ah, das ist ein Merch-Request dran, da läuft gerade eine Option.

Dominik

Erwartest du vom Projektmanager schon ganz schön viel.

Sujeevan

Ja.

Dominik

Also in der Tech-Firma vielleicht, ja, aber wenn du in einer Nicht-Tech-Firma bist, dass irgendwie ein Projektmanager überhaupt weißt, was ein Merch-Request wirst, die Wahrscheinlichkeit ist nicht so hoch, wie man vielleicht denkt.

Sujeevan

Ja, naja, aber das ist ja.

Sujeevan

Naja, du musst ja nicht alles verstehen.

Sujeevan

Du musst ja nur wissen, dass es da ist und dass du sehen kannst, da wird gerade daran gearbeitet, da sind irgendwelche Kommentare dran sind.

Sujeevan

Das heißt ja nicht unbedingt, dass du den Source-Code verstehen und ein Review machen musst als Projektmanager.

Dominik

Aber du hast gerade interessante Sachen gesagt, die ich gerne so ein bisschen von hinten aufrollen würde, weil wir sind ja super cool in der Geschichte drin und wir haben jetzt drei, warums, glaube ich.

Dominik

Ja.

Dominik

Da kommen noch zwei?

Sujeevan

Nee, nee, das war es im Wesentlichen.

Dominik

Okay, dann würde ich gerne diese Definition von DevOps mit den Silos-Kennen nochmal besprechen.

Dominik

Also welche Sachen da so ineinandergreifen, weil ich glaube, das ist ja das Zentrum unserer Folge.

Dominik

Vielleicht müssen wir dazu eine kurze Einführung noch hören.

Sujeevan

Ja, also ich finde es immer sehr schwierig, DevOps in ein paar Sätzen zu erklären.

Dominik

Wir haben ein paar Sätze mehr.

Sujeevan

Ganz schlimm ist es übrigens, wenn es komplett random Leute sind, die nichts mit IT zu tun haben, auch fragen, worüber ich ein Buch geschrieben habe.

Sujeevan

Ganz anstrengend.

Sujeevan

Aber ich versuche immer, das so zusammen zu fassen, wenn ich das jetzt ganz kurz sagen würde.

Sujeevan

Naja, es geht halt im Wesentlichen um eine Zusammenarbeitskultur in Unternehmen, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten.

Sujeevan

Wo halt dann auch eine Software mit dran hängt.

Dominik

Die Peoplesicht, ne?

Dominik

Und nicht die technologische und auch nicht die Prozesssicht, ja.

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

So, und dazu gehört halt eben People over Processes over Tools.

Sujeevan

Also erst die Menschen, dann eben die Prozesse und danach die Tools.

Sujeevan

Also so in der Wichtigkeit der Reihenfolge.

Sujeevan

Du kannst immer noch DevOps richtig beschissen machen, wenn du zwar die richtigen Personen hast oder richtige Arbeitskultur hast und auch die richtigen Prozesse hast.

Sujeevan

Wenn aber der technologische Tool-Stack halt bescheiden ist, dann hilft das hier irgendwie auch alles irgendwie nicht.

Sujeevan

So, oder?

Dominik

Ich habe das Beispiel, was du gemacht hast, ist super dafür.

Dominik

Und zwar das mit dem Auto, dem Fahrer und der Straße.

Sujeevan

Genau, also, weil wenn ich jetzt auf meiner Arbeitsblickwickel da drauf schaue, dann positioniert sich vor allem GitLab dann halt mehr, so, naja, wir machen mit, also DevOps wird schneller, besser, einfacher, im Wesentlichen, wenn man GitLab einsetzt.

Sujeevan

Durch weniger Tools und so weiter.

Sujeevan

Das ist im ersten, im ersten Blick sehe ich das natürlich auch so, aber wenn ich halt mit den Kunden dann rede und gucke, so, naja, was habt ihr denn, wie arbeitet ihr denn überhaupt, dann merkt man halt häufig, so, naja, ihr habt jetzt irgendwelche Probleme, die sind jetzt nicht technologischer Natur.

Sujeevan

Das ist halt ungefähr so, als wenn man mir ein Formel 1-Auto geben würde.

Sujeevan

Das ist dann halt das Tool.

Sujeevan

Der Prozess wäre dann quasi die Straße und ich würde halt auf einer durch die Innenstadt von, keine Ahnung, Düsseldorf fahren.

Jochen

Oh, das, äh, ich weiß nicht, auf der Köhe, da sieht man manchmal, also oben rum.

Jochen

Die Formel 1-Autos aber.

Sujeevan

Genau, aber da kommst du ja trotzdem nicht so schnell rum.

Nein, nein, nein.

Sujeevan

Dann ist es natürlich schön, dass du ein tolles, schnelles Auto hast.

Sujeevan

Du bist aber nur, du kannst aber auf der Köhe in Düsseldorf jetzt nicht so schnell fahren.

Sujeevan

Gleichzeitig, also brauchst du auch eine gewisse Rennstrecke zum Beispiel dann halt auch.

Sujeevan

Und das andere Ding ist, naja, du kannst das Ding überhaupt nicht fahren.

Dominik

Ja, oder wenn es nachfällig betrieben ist, ist ständig gegen den zweiten Baum fährt, das auch blöd, ja.

Sujeevan

Ja, genau.

Sujeevan

Und so finde ich, kann man das gleich ganz gut, das typisch deutscher, der typisch deutsche Autovergleich, dann eben anbringen, so von wegen seiner, naja, es bringt halt nichts, wenn du das beste Tool, ein tolles Auto hast, wenn aber die Straße total bescheiden ist und wenn du überhaupt gar kein Auto, gar keinen Führerschein hast, oder gar kein Auto und nicht in ein Auto gefahren bist, dann kann es halt nicht funktionieren.

Sujeevan

Sind doch natürlich auch nicht, wenn dein, und jetzt habe ich ja gerade mit dem Frauen-1-Wagen und da sitzt man ja noch alleine drin.

Sujeevan

Wenn du aber eigentlich in den Urlaub fahren willst und fünf Leute hast und einen Camper haben willst, eigentlich, da zählt das ja auch irgendwie noch dazu, ne?

Sujeevan

Was ist überhaupt die Frage?

Dominik

Ja, wenn die gerne Kinder die ganze Zeit auf dem Rucksitz klängeln, wenn du bist ja endlich da und du hast das Essen vergessen und so, das wird immer schwierig.

Jochen

Ja, viele Stakeholder.

Ja, genau.

Dominik

Okay, also du sagst, der Forps ist ein Kulturbegriff und der halt, wo es darum geht, diese ganzen Siedlungs zusammenzubringen und halt die einzelnen Abteilungen, die es ja früher mal waren, irgendwie miteinander in einen Tisch zu bringen.

Jochen

Ja, ich kann das ja vielleicht, also wie es früher war, ich bin unerfreulicherweise schon so alt, dass ich weiß, wie es vorher war.

Jochen

Daher, da hatte man halt irgendwie eine Entwicklungsabteilung und halt dann irgendwie sozusagen die Admins oder halt irgendwie, ja, und also ja, und dann, wenn halt irgendwas produktiv gehen sollte, dann hat man sich halt mit den Entwicklern zusammengesetzt und dann halt das Ganze irgendwie deployed und dann betrieben.

Jochen

Und ja, aber das waren unterschiedliche Leute.

Dominik

Also das ist jetzt der Operations-Teil, der Admin-Teil, wenn ich das richtig verstehe.

Dominik

Ja, der Devs das ist der Software-Entwicklungsteil, aber wir hatten jetzt ja noch viel mehr drin, also zum Beispiel das Security-Ding, das Projekt-Management-Ding.

Dominik

Welche Silos waren noch drin?

Sujeevan

Naja, QR letztendlich halt auch, weil häufig, wenn man nach dem Wasserfallmodell guckt, halt eher nachgelagert, wie man es früher guckt.

Sujeevan

Wenn man die reine Agilisierung ist ja eigentlich schon lange durch, sage ich jetzt mal so als Thema.

Sujeevan

Da redet man ja kaum noch drüber.

Sujeevan

Also dass man das machen müsste oder so.

Aber da wird halt häufig halt auch nur nichts ausgeliefert oder in Betrieb genommen, sondern halt immer über die über die Song geworfen, genau.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Und also das Problem dabei ist halt, denke ich, also vor allen Dingen, es gibt zwei große Probleme.

Jochen

Das eine Problem ist halt, ich würde eigentlich DevOps im Grunde als, als ein Trend in einer ganzen, in einem ganzen Oberbegriff von einem Trend.

Jochen

Wie auch immer.

Jochen

Industrie, ich weiß nicht, ja, also begreifen, also dass man versucht, irgendwie, wenn, wenn man jetzt halt sozusagen sich diese ganze Strecke anguckt, von man möchte irgendwas machen zu es ist in Betrieb und die einzelnen Schritte, die dafür nötig sind, dann versucht man halt immer mehr irgendwie Richtung Anfang zu verlagern.

Jochen

Also ich glaube, das läuft dann irgendwie so unter dem Stichwort Shift-Left oder so und davon ist es halt ein Teil davon, weil es halt darum geht, quasi sozusagen den Teil halt näher an die Entwicklung ranzubringen, der halt irgendwie dafür sorgt, dass das Ganze deployed ist.

Dominik

Naja, aber jetzt sind wir bei Qualitätskontrolle tatsächlich beim Code schreiben auch dann?

Jochen

Qualitätskontrolle, ja gut, das ist was ähnliches, dass man das halt auch versucht, da, genau, das konnte man halt bei Qualitätssicherung macht man das sicherlich genauso.

Dominik

Ja, also Linting, Testing, Testing.

Jochen

Genau, man versucht das auch immer weiter quasi an den Entwicklungsprozess ranzubringen, beziehungsweise dann halt in die Pipeline, wie auch immer dann, vielleicht in die Idee eigentlich noch besser, weil dann hast du noch einen kürzeren Zyklus von irgendwie, ich mache irgendwie Unsinn zu, mir sagt jemand, dass ich Unsinn mache.

Jochen

Aber es geht im Grunde darum, zu versuchen, zu verhindern, dass halt ein Fehler irgendwann sehr viel später auftritt, wenn man jetzt eigentlich schon gar nicht mehr dran ist.

Jochen

Wenn ja zwei Wochen, nachdem man an irgendwas gearbeitet hat, dann das Feedback kommt, ja, das war jetzt irgendwie kaputt, dann ist es halt total blöd, weil dann ist man eigentlich schon an was völlig anderem dran und dann weiß man auch gar nicht, was man jetzt noch tun kann, oft.

Dominik

Ja, wenn ein halbes Jahr später eine rote Lampe angeht, dann sind die Leute, die dich da eingebaut haben, auch gar nicht mehr da.

Dominik

Und das überhaupt zu finden, ist das manchmal schon eine.

Jochen

Ja, und wenn du zwei Abteilungen hast, dann hast du automatisch da halt so ein Ding, wo das ist.

Dominik

Machen wir erstmal einen Workshop.

Jochen

Nee, wo du halt diese Trennung hast und wo du es halt, wo es halt sehr schwer ist.

Jochen

Das macht es halt einfach langsam.

Jochen

Also das, denke ich, ein wichtiger Punkt.

Jochen

Ein anderer wichtiger Punkt ist halt, oder das war halt jedenfalls früher immer so ein Problem, wenn man das halt in unterschiedlichen Abteilungen hat, dass man unterschiedliche Interessen hat.

Jochen

Das halt, ähm genau, ja, also die Entwickler werden halt daran gemessen, was sie halt an quasi Storypoints oder was auch immer irgendwie aus der Tür kriegen, ja, so an Features rausbringen.

Dominik

Also wie viele Tickets man dann auf irgendeinem Board irgendwie auf die andere Seite.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Und die Admins werden daran gemessen, sozusagen, dass halt, wie verfügbar das Gesamtsystem ist.

Jochen

Und diese Interessen sind halt unterschiedlich.

Jochen

Also sozusagen eine sehr einfache Strategie, um zu gewährleisten, dass halt quasi nichts schief geht, ist zu versuchen, alle Änderungen zu verhindern.

Jochen

Und es auf halt einfach.

Sujeevan

Ja, und dann kommt da noch das QR-Team rein, die gemessen werden mit, ja, wenn du schon einen Fehler findest, so und das Entwicklungsteam soll ja Features entwickeln.

Das QR-Team.

Sujeevan

Idealerweise, genau.

Sujeevan

Ein QR-Team wird halt irgendwann immer Fehler finden, selbst wenn es die perfekte Software ist.

Sujeevan

Und dann gibt es noch das Betriebsteam und dann haben ja alle andere Ziele und dann passiert halt eher so ein Gegeneinander.

Sujeevan

Und im Endeffekt, wenn man halt nochmal einen Schritt zurück geht und dann aufs große Ganze guckt, ist ja der Kerngedanke eigentlich, man will ja irgendein Value, irgendeinen Wert an die Endnutzer bringen.

Dominik

Ach, jemand hat Kunde gesagt, ach, herzlich.

Sujeevan

Deswegen habe ich Endnutzer gesagt, nicht Kunde.

Dominik

Ja, ja, nein, aber doch schon, also ja.

Ja, ich meine, Kunden ist.

Sujeevan

Ebenenwert willst du dann ja haben, dann ja auch, ne?

Sujeevan

Und das bringt halt nichts, ich meine, das hast du bei Open Source-Projekten ja auch so, wenn du, da bist ja auch Kunde in dem Sinne.

Dominik

Ja, genau, Nutzer, danke Nutzer.

Dominik

Genau.

Sujeevan

Wo du dann halt ja auch irgendwie die neuesten Features von, keine Ahnung, Django zum Beispiel nutzen willst.

Sujeevan

Wenn die aber nur alle drei Jahre irgendwie veröffentlichen, ist das für dich auch irgendwie blöd.

Sujeevan

Weil dann denkst du, eigentlich will ich das, was ich schon entwickelt habe, und dann auch nutzen.

Sujeevan

Und das hat jetzt erstmal nichts mit Obs zu tun, oder DevOps so im Direkten zu tun, aber es ist halt auch so ein Aspekt, der damit.

Das ist natürlich ein Produkt Lebenszyklusmanagement.

Sujeevan

Ja, das sind so ganz viele Aspekte, die da mit reinkommen.

Sujeevan

Und wo ich nochmal einen Schritt zurückgehen würde, ist, weswegen ich auch das Beispiel genannt habe mit diesen Passwörtern und sonst was in dem Source-Code, wo die bestimmten Leute nicht drauf reingucken dürfen, das war am Ende ja nur eine Policy.

Sujeevan

Die hat halt keinen Sinn gemacht.

Sujeevan

Da muss man halt mal fragen, naja, warum gibt es überhaupt diese Policy?

Sujeevan

Naja, die hat irgendjemand festgelegt.

Sujeevan

Warum hat diese jemand festgelegt?

Sujeevan

Und das ist dann halt wieder so ein bisschen.

Ja, und dann mit der EU.

Dominik

Uh, aber das jetzt kommst du wieder in so Konzernen und Dingen, ja, das war auf einem anderen Kontinent und die haben sich das so überlegt, weil wissen wir auch nicht so genau.

Dominik

Und bis wir jemanden gefunden haben, den wir darüber fragen können, sind Monate und Jahre ins Land gegangen und genau,

Sujeevan

und du gehst schon auf die richtige Spur, nämlich drauf, wo ich hin will, weil eigentlich muss das Thema ganz weit oben hängen.

Sujeevan

Weil wenn man so, weiß ich nicht, schief Technology Officer oder sonst was in einem Großkonzern oder generell in Firmen, denen muss es ja eigentlich von Interesse sein.

Sujeevan

Also eigentlich allen in der Führungszitate, dass die, weil ja eigentlich fast überall Software entwickelt wird.

Dominik

DevSecOps als Priority Number One für unsere Cloud Next Strategy.

Sujeevan

Nee, naja, so unabhängig von dem Namen, DevOps oder wie auch immer man das, oder Plattform Engineering oder was auch immer da alles da genannt wird, soll ja schon der, der ist ja schon der Grundgedanke, dass man möglichst ein Value schneller an den Kunden bringt oder überhaupt in den Kunden bringt.

Mach ja voll cool.

Sujeevan

Und dass möglichst effizient läuft.

Dominik

Ja.

Sujeevan

So, und da gibt es halt so viele Aspekte und ein Teil davon ist halt eben DevOps.

Dominik

Ja, okay.

Dominik

Jetzt muss aber doch nochmal kurz erklären, was denn diese Platform Integration-Strategie und sowas, was das alles ist.

Dominik

Vielleicht einmal so ganz kurz für alle Leute, die es noch nicht.

Ja, ja.

Sujeevan

Das ist eigentlich schon wieder, das ist.

Dominik

Ja, Bassworth-Reiterei, aber vielleicht nicht mehr für alle Leute, die es gar nicht kennen, das einmal kurz.

Jochen

Achso ich kann es nicht.

Sujeevan

Ja, wenn wir von DevOps sprechen, dann reden wir ja mehr von dieser Anwendung.

Sujeevan

Als Entwickler schreibe ich, also Entwicklungsteam schreibe ich dann irgendwie eine Anwendung, die dann ja auch betrieben werden soll.

Sujeevan

Und idealerweise aus in einem Team eben, wie wir jetzt auch gerade hatten.

Sujeevan

Aber wenn wir jetzt vor allem in größeren Firmen gucken, dann haben wir ja viele Tools, Prozesse, Techniken, die dann auch mit rein spielen, die irgendwer bereitstellen muss.

Sujeevan

Zum Beispiel irgendwelche Compliance-Regeln wie wer darf was reviewen oder wo soll was hin deployed werden.

Sujeevan

Weil wenn jeder irgendwo auf irgendeiner Public Cloud deployt, da willst du auch ein gewisses Monitoring hinterhaben.

Sujeevan

Von den Kosten zum Beispiel, aber auch ein Monitoring von den Diensten, die laufen.

Sujeevan

Was aber dann ja von eigenen Teams bereitgestellt wird, weil die sich halt damit auskennen.

Sujeevan

Weil wenn du jetzt in einem, keine Ahnung, 20.000 Menschen-Konzern bist und du bist da dein Sechs-Personen-Team oder sowas oder 10-Personen-Team, kennst du sich ja nicht mit dem ganzen Stack aus, um die Anwendung zu betreiben.

Sujeevan

Also du kannst zwar die Anwendung betreiben, aber nicht unbedingt noch.

Dominik

Ich hätte jetzt so ein Gegenbeispiel.

Dominik

Ja.

Dominik

Ja.

Dominik

Also ein bisschen mehr noch, also eher so 200 als 20.

Dominik

Und ja, doch die kleinen Teams-Team komplett End-to-Hand alles selber.

Dominik

Also das Problem ist halt, dass dieses Monster, was also sonst an Bürokratie und Prozessorfonthintersteckt, wenig mit den People zu tun hat.

Dominik

Oder vielleicht doch gerade.

Dominik

Also es sind halt einfach ganz viele Leute involviert, die alle gefragt werden wollen, die alle irgendeinen Schlüssel, irgendeine Türe in der Hand haben, durch die du durchgehen musst, was diesen ganzen DevOps-Prozess insgesamt sehr, sehr anstrengend und nervtötend und aufwendig macht.

Sujeevan

Genau, und der Plattform-Engineering-Ansatz sieht jetzt halt mehr, ist halt an sich nichts Neues, der Begriff halt eher neuer, würde ich sagen.

Sujeevan

Oder zumindest so, wie da jetzt durch die durch die IT-Landschaft gezogen wird.

Sujeevan

Es ist halt mehr darum, dass du das als Service bereitstellst, innerhalb der Firma zum Beispiel.

Sujeevan

Um sagst so, hier ist jetzt mein Monitoring zum Beispiel.

Sujeevan

So, das kann zum Beispiel eine erstmal ganz einfach eine Wiki-Seite sein, wo drin steht, so kannst du dich in das zentrale Monitoring-System einklinken, ohne dass du ein eigenes Monitoring-System selbst hosten musst, als Team von zehn Leuten zum Beispiel.

Sujeevan

Was ja Sinn macht.

Sujeevan

Und du hast ja ganz viele Sachen, weil du willst ja eigentlich auch kein Source Go-Manag selbst machen, CICD selbst machen.

Sujeevan

Das soll ja schon da sein, das soll ja jemand machen.

Sujeevan

Und das ist dann halt mehr diese, das sehe ich mehr so, als auf der Ops-Seite von DevOps betrachtet, weil man dann halt Dienste für die Entwicklung zur Verfügung stellt.

Dominik

Du möchtest aber eine Kommunikationsrolle da an der Stelle aktive Kommunikation nach außen haben.

Beides, ja.

Sujeevan

Also letztendlich sowohl die technologische, dass es aber auch sinnvoll ist.

Sujeevan

So, weil, ich meine, letztendlich macht die AWS oder GCP oder sonst was, die machen ja auch nichts anderes als Dienste bereitstellen und die kannst du dann nutzen.

Sujeevan

Und das willst du ja innerhalb der Firma auch haben, nur halt eine Etage tiefer vielleicht so.

Dominik

So ein Steward.

Dominik

Ja, ja, ich verstehe.

Sujeevan

Ja, weil, wo dann halt auch die unternehmenspezifischen Sachen mit drinstehen.

Sujeevan

Und man sieht ja häufig dann ja auch in vielen Konzernen, ich weiß nicht, ob das heute immer noch so ist, aber ich glaube schon, so diese Self-Signed-Certificates, die dann irgendwo mit eingebunden werden müssen, wie die sind, dann Services, die dann jeder braucht oder sonst was.

Sujeevan

Idealerweise ist es ja so einfach wie möglich, das irgendwo einzubinden, was an einer Stelle auch dann das entsprechende Team dann umzwischen kann, was dann von allen angezogen wird.

Dominik

Also es gibt ja Sachen durch Services, die dann sowas wie APIs bereitstellen, dann gibt es Firmen, die das gut machen, es gibt Leute, da muss man lange Tickets schreiben, auf die man dann wochenlang warten muss.

Sujeevan

Genau, und da fehlt dann wieder die Visibilität, weil du keine Ahnung hast.

Sujeevan

Aber schöner wäre es ja dann wiederum, wenn du dann weißt, okay, dieses eine Team macht irgendwie, manage das Prometheus zum Beispiel für die ganze Firma, wo du dann weißt, die braucht eine Änderung, ich gehe da jetzt mal als normaler Entwickler hin, ich weiß, was sie ändern muss.

Sujeevan

Ich führe da jetzt als Merge-Request dann oder Pull-Request die Änderung bei, die ich jetzt machen möchte.

Sujeevan

Und das Team soll das reviewieren, weil die sind ja die Experten, die betreiben das.

Sujeevan

Aber ich mache direkt die Änderung, schlage was vor und kann dann mit denen diskutieren, statt dass ich eine E-Mail schreibe oder ein Ticket aufmache und dann liegt das irgendwo im Nirvana und ich weiß als Entwickler selbst vielleicht nicht, wo das drin geht, obwohl ich vielleicht auch

noch hätte.

Dominik

Ja, dann gibt es aber manchmal auch gar nicht so Teams, die das machen, sondern das sind dann einzelne Menschen, die sich hinter Menschen versteckt haben, die sich hinter Menschen versteckt haben oder die schon gar nicht mehr da sind und so.

Und ja.

Sujeevan

Deswegen sind wir wieder bei einem People- und Management-Problem.

Sujeevan

Das muss halt von oben erkannt werden.

Sujeevan

Und ich sehe ja die ganzen Firmen, wenn ich mit denen rede, wie ineffizient die eigentlich arbeiten.

Dominik

Ja, aber was macht man denn?

Dominik

Abpreis und Neubauen?

Sujeevan

Die richtige Lösung haben wir jetzt auch nicht so, aber erstmal muss das Verständnis da sein.

Sujeevan

Das finde ich immer so erschreckend, weil, naja, bisher hat es ja immer funktioniert, das ist das Tür.

Dominik

Also ich sehe das tatsächlich, so wenn es schon so in den tief in den Boden gefallen ist und so verzahnt ist und so verknotet und so weiter.

Dominik

Ja, also People, ich habe da Probleme mit das lösbar zu machen, weil diese Interessen sich halt nicht harmonisieren lassen.

Dominik

Und das, also ich finde das schwierig, also ich würde Parallelorganisationen in modern, in neu, in gut aufbauen, die guten Leute dafür finden und das umziehen.

Sujeevan

Ja, das ist jetzt mehr so die Transformations-Migrationsfrage dann, ne?

Sujeevan

Aber erstmal muss ja das Verständnis da sein.

Dominik

Das Problem ist auch bei so ganz großen Konzernen, dann hast du eine Transformation angefangen, bist du am halben Jahr stecken geblieben, bist du doch mal ein Tempel irgendwie rausgeflogen.

Dominik

Dann machst du die nächste Transformation auf der Transformation der Transformation und so wird das Ganze einen sich ewig in ein schwarz beißendes Monster und ja.

Sujeevan

Ja, ich meine, was man schon sieht, ist, finde ich, dass, also, oder mir fällt gerade noch ein anderes lustiges Beispiel ein.

Sujeevan

Da hatte ich nämlich auch bei der anderen Firma dann mit drüber unterhalten, die hatten dann ganz viele Firewall-Regeln zwischen irgendwelchen Diensten und das Entwicklungsstyle.

Sujeevan

Muster musste dann irgendwo eine E-Mail hinschreiben, wo dann nochmal drin steht, warum, wieso, weshalb.

Sujeevan

Mussten sie ganz am Anfang schon machen.

Dominik

Und ein Validierungsdokument dazu einreichen.

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

Ganz viele verschiedene Sachen, die dann noch mit reinspielen.

Sujeevan

Und das ist dann halt irgendwie sehr, sehr schwierig, dann auch entsprechend zu sehen, wenn dann noch per E-Mail ganz viel kommuniziert wird.

Dominik

Oh, ich habe so tolle E-Mail-Ketten erlebt, wie ein Dreivierteljahr eine Kette von 280 E-Mails an irgendwie unterschiedliche Leute zwischendurch mit Eskalation an verschiedene Management-Layer und dann irgendwie war dann ein Passwort dann verfügbar für einen Zugriff auf ein SharePoint-Laufwerk.

Dominik

Ja.

Dominik

Toll, ne?

Dominik

Das nächste so, hä, im Moment, ich drücke jetzt zum Knopf und dann kommt das Passwort heraus, ich gebe es dir weiter und wo ist das Problem?

Dominik

Aber gut.

Sujeevan

Genau, das ist dann zum Beispiel, und wenn man das dann halt ordentlich umsetzt und dann kommen wir zum Beispiel wieder auf der technischen Ebene zustande, wenn man jetzt halt ein ordentliches, ein ordentliches Team hat für Firewall-Regeln, ist ja gut erstmal die Frage, wie weit man Firewall-Regeln generell braucht, in welcher Form.

Sujeevan

Oder ob man das als Code zur Verfügung stellt, sodass die Leute dann einfach dann Merch-Requests, Pull-Requests oder sonst was aufmachen, so von wegen, und da die Diskussion machen, weil das dann nicht in E-Mails hängt.

Sujeevan

Und man dann, wenn das approved ist, dann auch direkt gemerkt und ausgerollt wird und nicht erst dann, wenn es irgendwer dann zehn Jahre später dann implementiert.

Dominik

Also ich glaube, das wird halt dann komplex und kompliziert, wenn du halt kein Unternehmen hast, was jetzt organisch gewachsen ist, sondern wenn du so Murder-Aquisition-Modelle hast, wo du halt einzelne Firmenteile kaufst und verkaufst und die wild rumschmeißt und die alle auf unterschiedlichen Stacks und Kulturen und Architekturen sitzen und du dann halt das irgendwie beherrschen willst, dass das schon...

Sujeevan

Ah, ich meine, kommt auch mal darauf an, wo man hinschaut, ne?

Sujeevan

Also wie weit man das spannen möchte.

Sujeevan

Manchmal reicht es ja schon, wenn es dann innerhalb von, wenn es, keine Ahnung, eine große Firma ist, wo fünf verschiedene Sachen sind oder aufgekauft worden sind und mit völlig verschiedenen Stacks sind, aber irgendwie zusammengekloppelt sind, dann reicht es ja schon, wenn man fünf verschiedene Sachen hat für Firewall-Sachen statt 20 oder 200 oder sowas.

Dominik

Ja, schon besser, vielleicht.

Sujeevan

Oder gar keine Kontrolle drüber hat.

Sujeevan

So, oder?

Jochen

Ja, und genau, das ist auch wieder.

Jochen

Also meine Erfahrung ist aber, dass auch da das Verständnis oft dann fehlt, wofür sowas.

Jochen

Was ist denn eigentlich eine Firewall?

Jochen

Das ist immer sehr enttäuschend.

Sujeevan

Firewall oder ist er sicher?

Jochen

Die große Leute überhaupt gar nicht verstehen, was sie da tun.

Dominik

Ja, der ganze Verkehr geht alles so bei einen Knoten und dann an dem Knotenpunkt wird geguckt und genau entschieden, was durch darf und was nicht.

Dominik

In die eine oder in die andere Richtung.

Jochen

Naja, aber was ist das denn?

Jochen

Ist das ein Hardware-Gerät?

Dominik

Das ist ja eine gute Frage.

Jochen

Ja, also aus der theoretischen Sicht würde ich sagen, ja, das ist halt ein Konzept zur Umsetzung einer Policy am übergang zwischen den Richtung.

Sujeevan

Ja, aber ich finde, das geht ja schon mal wieder nochmal der Tiefe, äh, eine Stufe tiefer.

Sujeevan

Weil, weil mein Punkt ist ja mehr so, die Ineffizienten erstmal wissen, dass man Ineffizienzen hat und diese dann auch auflösen kann.

Sujeevan

Und das kannst du auf verschiedenen Ebenen machen.

Sujeevan

Weil mit anderen Kunden mal gesprochen, die sind, die machen mehr halt in Fabriken und deren Hauptprodukt ist, irgendwas auszudrucken.

Sujeevan

Und die gucken dann halt sehr stark drauf, wie die Leute gehen innerhalb der Fabrik oder sonst was, damit das alles effizient ist.

Sujeevan

Weil da siehst du ja, wenn jemand fünfmal um den Block läuft oder um den Drucker läuft, dass

Dominik

das ineffizient ist.

Dominik

Aber vielleicht mit den ganzen Leuten auch geredet.

Dominik

Und wenn es gerade um People's Management ging, dann siehst du drumlaufen durch das ganze Gebäude vielleicht gar nicht so schlecht.

Sujeevan

Genau, und da kann ja schon mal hilfreich sein, wenn du mal mit anderen Leuten redest, genau.

Dominik

Ja, aber das würde zum Beispiel, wenn du rein die Route optimieren würdest, würde sowas unter den Tisch fallen, weil du hast von einem kulturellen Aspekt gesprochen und von sowas wie der Fisch stinkt vom Kopf her.

Dominik

Und das fand ich beides super wichtig.

Sujeevan

Ja, genau.

Dominik

Und aber ja, also auch jetzt Beispiel, es gibt einen hypothetischen Konzern, der eine Kultur hat, die, ich sag jetzt mal, relativ konservativ ist.

Dominik

Und da hast du jemanden, der aber eigentlich so ein modernes, plattform-driven-Mindset hat, den er irgendwie versteht, dass diese Sachen so ein bisschen, ja, mehr Synergieeffekte haben könnten, wenn man so eine Harmonisierung von dieser Kultur auch hinkriegt und mit den Menschen, wenn man die besser einbindet, der kommt mit der Kultur ja vielleicht gar nicht klar.

Dominik

Das heißt, wenn das so theoretisch möglich ist, also ist es auch für jemanden, der als CTO, whatever, versucht, in vielleicht eine richtige Richtung zu gehen, wenn er intern halt vor diesen Blockaden steckt, kommt er da gar nicht durch und verbrennt sich und kommt dann in Diskussionen über Effektivität oder über Finanzen oder wie dauert das denn so lange und wie teuer ist das denn?

Dominik

Und du hast halt auch so da so, die richtige Form finde ich jetzt schwer zu beschreiben, aber wenn ein Projekt am Anfang viel Geld kostet und am Ende irgendwas bringen, ist es schwer, trotzdem die vielleicht durchzukriegen, als wenn du so eine Salamitaktik mit so Häppchenweisen Veränderungsprozessen machen kannst.

Dominik

Was es halt auch für solche Manager dann unheimlich schwer machen kann, in so Konzernen mit einer festen Kultur Veränderungen reinzubekommen.

Dominik

Einer der Gründe, warum ich sagen würde, ist das eigentlich überhaupt keine gute Idee, mach es einfach in neu im Guten und versuch dann deine Sachen anzubinden.

Dominik

Also in gut mit den, also du hast recht, eine Kultur, die richtigen Leute an der richtigen Stelle und die richtige Plattformarchitektur zu finden, wie man überhaupt Services deployt, das einmal in gut aufzubauen und dann die Äste nach unten zu schlagen.

Dominik

Aber jetzt sind wir in dem Problem, ist dieser Transformationsprozess, wird dem vertraut, kann ja durchgehen.

Dominik

Deswegen glaube ich gar nicht, dass der CTO der richtige Ansprechpartner wäre, sondern es müsste tatsächlich dann, je nach, keine Ahnung, Business-Modell, der ganze Aufsichtsrat oder der ganze Vorstand zu machen.

Jochen

Nee, genau.

Jochen

Naja, gut.

Jochen

Aber da hast du halt das Problem, ich meine, gerade wenn jetzt ein Konzern was anderes macht, dann.

Dominik

Ja, also die verstehen überhaupt nicht, wovon du redest.

Jochen

Genau, eben.

Jochen

Also das grennst du darum, ist die Frage, was es erwarten, dass sie mit Mitarmitteln beschäftigen wollen.

Dominik

Vielleicht kriegen die Menschen noch hin zu unterscheiden zwischen irgendwie dem Admin, der da im Keller rumsitzt und auf den Knopf auf den Servern rumdregt und dem Entwickler, der zu Hause auf seiner Kiste versucht, irgendwas an Software zu bauen, was man irgendwie braucht, aber das Ganze dazwischen, diese heute hochkomplexe Geschichte, warum man Cloud braucht alles, die ganzen Passwort-Sachen, das wird gar nicht so offensichtlich klar.

Dominik

Also die meisten Leute ist auch gar nicht klar, dass Cloud nur der Rechner von jemand anderem ist irgendwie.

Jochen

Ja.

Dominik

Das ist auch irgendwie komisch zu verstehen.

Dominik

Und wo das Netzwerk halt hingeht und warum man das überhaupt alles machen muss, klar, da gibt es auch Leute, die sagen, ja, warum steht das nicht bei uns im Keller, wo ich auch sagen muss, ja, auch vielleicht gar nicht so immer die doofe Idee, vielleicht kann man das ja auch da so verteilt hinstellen, dass es gute Renaissancen ist.

Dominik

Aber das ist, ja, das ist keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage.

Sujeevan

Ja, also ich meine, ich kann ja nochmal eine andere Story erzählen von den vorherigen Arbeitgeber, wo ich war.

Sujeevan

Da war ich aber extern an einer anderen Firma verkauft, so konsultant-mäßig.

Sujeevan

Und das fand ich auch spannend, weil da war ich quasi in so einem Ops-Team und um Firewall-Regeln zu managen, das war halt total identifiziert.

Sujeevan

Weil da war es dann halt auch so, naja, ein Team müsste von A nach B irgendwie Firewall-Freischaltung haben.

Sujeevan

Dann wurde halt irgendwie ein Ticket aufgemacht in einem der 5000 Jira-Instanzen, die es also gab.

Sujeevan

Und dann lag das erstmal eine Woche rum.

Sujeevan

Dann hat das irgendwie, das Zielsystem hat dann irgendwann auf Approof gedrückt und dann lag das nochmal ein paar Tage rum und dann hat es irgendjemand implementiert.

Sujeevan

Das hat halt ewig gedauert.

Sujeevan

Und manchmal kamen da irgendwelche Projektmanager mit Schokolade an und so von wegen so, mach mal schneller hier.

Sujeevan

Ja, ja.

Sujeevan

Wieder bei der People-Komponente.

Sujeevan

Aber eigentlich wäre es ja schon viel schöner, wenn die Teams halt einfach selbst den eben, ne, wie vorhin gesagt, den Merch-Requests quasi stellen, dass sie sagen, so, ja, ich muss jetzt von A nach B hin und dann, wenn der Zielsystem das approved oder die Person halt das approved, dass es dann automatisch gemerkt wird und beziehungsweise in der Zwischenzeit halt reviewed wurde.

Sujeevan

Und dann kriegst du es halt theoretisch halt von einem Tag durch.

Dominik

Also ich bin auch, also ich brauche zum Beispiel sowas häufiger mal und ich hatte auch überhaupt keinen Bock auf so einen Prozess.

Dominik

Und ich habe dann einfach angefangen, mir so Requests auszudenken.

Dominik

Also echte Requests braucht halt immer viel, ich habe viel entwickelt und dann unterschiedlich auch Sachen umgehängt, also in Anführungszeichen, so Fehler produziert, weil es muss ja doch anders sein, als ich dachte.

Dominik

Und ich habe einfach so viele Anfragen produziert, dass meine Privileged Escalation quasi gestiegen ist und ich mehr Verantwortung bekomme, um die Sachen selber zu riegeln.

Was vielleicht nicht der ganz richtige Weg ist, aber das ist tatsächlich so ein Problem, ja, weil die Leute, wenn du die Leute dazu bringst, dass sie arbeiten müssen, irgendwann passiert was.

Sujeevan

Ja, und das muss halt idealerweise von oben dann halt auch gestellt werden.

Dominik

Genau, das ist der Grund, warum ich das gemacht habe, weil halt irgendwann halt klar wird, hey, okay, da eskaliert was nach oben und dann gibt es halt dieses Kommunikationsproblem und man muss halt einen neuen Prozess vielleicht finden oder den Prozess verbessern, um halt irgendwie die Kommunikation und die Kosten, die dadurch entstehen, so ein bisschen runterzukriegen.

Dominik

Aber das ist halt krass, weil in so festgefahrenen Strukturen das wenige, das sind dann politisch-taktische Dinge, ja, um da irgendwie weiterzukommen.

Dominik

Es ist fürchterlich, ehrlicherweise.

Sujeevan

Ja, vor allem da gab es ja noch ganz viele andere Sachen und da muss ich jedes Mal drüber denken, wenn ich über nämlich über DevOps rede, weil da gab es halt Entwicklungsteam, die haben das halt entwickelt.

Sujeevan

Dann gab es ein App-Ops-Team, die haben nur die Anwendung irgendwie betrieben.

Sujeevan

Und dann gab es nochmal das Team, in dem ich war.

Sujeevan

Da ging es dann mehr um das Betriebssystem und das, was gebraucht wird, damit das App-Ops-Team da irgendwas hingeployen kann.

Sujeevan

Dann gab es aber auch nochmal irgendwie so einen, ich kriege jetzt nicht mal ganz auf die Reihe, dann gab es aber auch nochmal ein QR-Team, was nachgelagert war, die auch nochmal einen eigenen Jenkins irgendwo laufen hatten mit eigenen Tests und die aber nur so Enduser-Oberflächen-Selenium-Tests gemacht haben.

Sujeevan

Die aber keinen Zugang zu dem Source-Code hatten von dem eigentlichen Job.

Sujeevan

Das heißt, sie sind bei der Änderung immer hinterhergelaufen.

Dominik

Ja, und der Enderung unsere Tests sind kaputt.

Dominik

Also oh Mist, was macht das?

Sujeevan

Das waren doch nur so zwei Leute in diesem Team oder was?

Sujeevan

Ja, super.

Sujeevan

Und der war total demotiviert eigentlich die ganze Zeit, weil er ihnen immer nur hinter irgendwelchen Änderungen hergelaufen ist.

Sujeevan

Der konnte ja nichts anderes tun.

Sujeevan

So, und eigentlich macht es halt nicht Sinn, das nachgelagert zu machen, sondern wie du vorhin ja auch meintest, Shift-Left, möglichst frühzeitig das hat es auch zu machen, damit das Teil des Prozesses wird.

Sujeevan

So, wenn das aber schon irgendwie so von einer Organisationsstruktur so aufgebaut ist, dass man gar nicht mit den Teamen oder Teams redet, dann macht das irgendwie nicht so viel Sinn.

Dominik

Ja, auch Security, ne?

Dominik

Diese ganzen Regeln, diese Policies, wo kommen denn eigentlich her?

Dominik

Warum gibt es die denn?

Ja, genau.

Dominik

Irgendjemand hat da irgendwann gesagt, das muss so sein.

Dominik

Der schon Rente.

Sujeevan

Ja, aber was auch noch spannend war, ist dann halt das Team, in dem ich dann war, hat, hat halt mehr so diese Mittelbeer dann da betreut.

Sujeevan

Und da fand ich es halt spannend, da ist dann fast jedes Mal jemand, der dann nachts aufgeweckt worden, weil irgendwas im Monitoring gemeckert hat.

Sujeevan

Was hat da gemeckert?

Sujeevan

Voll oft, weil da irgendwie eine Festplatte vollgelaufen ist.

Sujeevan

So, und da kommen wir jetzt wieder auf den Punkt von wegen verschiedene Ziele.

Sujeevan

Weil wenn ich als Entwickler nachts aufgeweckt werde, dann will ich eigentlich nur, dass dieser verdammte Warnung weggeht und ich mich wieder hinlegen kann.

Dominik

Ja, Loggen abstellen.

Zum Beispiel, ne?

Sujeevan

Oder halt das Log-File deaktivieren, weil halt irgendwie Loks total vollgeschrieben hat.

Sujeevan

Ja, und was passiert?

Sujeevan

Am nächsten Tag passiert es halt nochmal.

Sujeevan

Und nochmal.

Sujeevan

Aber es gab halt keinen richtigen Feedback-Channel zu das eigentliche Team, um das eigentliche, um den eigentlichen, weil das ist halt eine Anwendung, ne?

Dominik

Also ich habe auch schon so Sachen gesehen, also Security-Regeln total wichtig und alles zugemacht und so weiter, aber dann brauchte halt jemand irgendein Monitoring, irgendein Login-Tool.

Dominik

Was hat er halt gemacht?

Dominik

Also nicht das Login konfiguriert und dann irgendwie den Port-Stecker richtig reingesteckt, sondern einfach alle Ports aufgemacht, weil er mit seinem Tool da drauf wollte.

Dominik

Zack.

Sujeevan

Ja, und da merkt man halt wieder so, naja, wenn die jetzt in einem Team wären, Dev, QA und Ops, dann würdest du alleine, weil man sich ja schon kennt, würdest du ja schon so und du würdest dann ja auch als Dev dann ja auch Bereitschaft oder sowas dann machen.

Sujeevan

Was viele vergessen, ja, muss man.

Sujeevan

Oder sollte man, wenn man Shared Responsibilities hat.

Sujeevan

Da bist du ja im eigentlichen Interesse, im eigenen Interesse, dass du eben nicht jede Nacht wach wirst.

Sujeevan

Und wenn du dann aber auch die Person tatsächlich kennst, die jede Nacht aufgeweckt wirst, dann fragst du halt ja eher mal nach, warum eigentlich wirst du aufgeweckt und erzählt dir ja dann halt was.

Sujeevan

Wenn das aber so weit in der Organisationsstruktur auseinanderhängt, dass du gar nicht dazu kommst, mit denen zu reden, weil du nur über irgendwelche E-Mails und irgendwelche Ticketsystemen redest, dann ist es halt schon sehr, sehr schön.

Dominik

Ich hatte das auch gedacht, dass ich irgendwie im Urlaub irgendwie so Zeugs machen musste oder sowas.

Dominik

Weil einfach aber die Kollegen, die in meiner eigenen Abteilung sind, irgendwie keinen Bock hatten, sich darüber Gedanken zu machen.

Dominik

Und das ist ja noch weiterhin völlig egal.

Dominik

Sei denn, die müssen es selber machen.

Dominik

Und dann müsste ich damit auskähnen.

Dominik

Aber wenn man halt, wenn sie sich halt damit auskennt, dann sagen wir so, oh, da weiß ich ja gar nichts von, das ist schon schwierig.

Jochen

Ja, gut, also solche Probleme gibt es natürlich auch immer noch, aber das ist dann halt schwer zu lösen mit irgendwie.

Dominik

Ja, genau, ja, aber jetzt sind wir bei demselben Problem.

Dominik

Jetzt fängt das an, ja.

Jochen

Nee, du wirst dann, man wird ja auch nicht alle Probleme damit los, klar.

Dominik

Also ich glaube, dieses Kapital.

Jochen

Dass du die Leute zum Beispiel gar nicht kennst, mit denen du reden müsstest.

Das auch, wenn du dann bei

Jochen

deinem gleichen Team bist, dann hat man das schon mal nicht mehr.

Sujeevan

Ja, das kannst du ja, du kannst ja auch nicht alle kennen.

Dominik

Genau, also gerade wenn du ganz viele verschiedene Teams hast, wir tun wir ja so, als haben wir irgendwie 100 Projekte gleichzeitig oder sowas, wie würde man denn da mit den ganzen Leuten, wie will man die alle kennen?

Dominik

Nee, klar.

Dominik

Über Jahre vielleicht, ne?

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

Nee, genau deswegen ist es ja auch wichtig, möglichst den Dienst so einfach wie nur, also wenn man das irgendwas als Dienst innerhalb der Firma betreibt, um jetzt wieder auf den Punkt wie Monitoring oder Firewall-Regeln oder Source Code Management CICD oder sowas angeht, dann will man ja auch nur eins davon haben und will endlich jedes Team das Rad neu erfinden und alles selbst betreiben.

Sujeevan

Das Tooling drumherum.

Sujeevan

Und das willst du ja eigentlich ja auch ein bisschen zentralisieren.

Sujeevan

Ja.

Jochen

Ja, aber das ist auch wieder eine interessante Frage.

Jochen

Ich meine, wir hatten ja jetzt eben diese ganzen Probleme, die man halt, wenn man so sehr, sehr groß ist.

Jochen

Aber kann es nicht sein, dass man das anders machen würde, wenn man jetzt nicht so groß ist zu machen?

Dominik

Ja, da zum Beispiel würde ich da sagen, okay, alles auf einer Kiste, alles drauf, alles läuft und jeder weiß, wie es geht und ganz gut.

Jochen

Ich würde auch denken, dass zum Beispiel dieses alles selber machen, ist eigentlich vielleicht.

Jochen

Und die Frage ist, wie macht man das jetzt eigentlich?

Jochen

Also macht das Sinn?

Jochen

Also klar, wenn du halt einen großen Konzern hast und du hast halt Monitoring, dass halt ein Team das Monitoring macht, okay.

Jochen

Ja, das ist irgendwie schon ein Nachvollzug.

Dominik

Entschuldigung, bin ich nicht gar einbrecher, aber warum nicht einfach sagen, hey, wir haben hier so ein Monitor und bitte sorgt doch dafür, dass eure Anwendung hier drin hinkommuniziert.

Dominik

Also sowas wie Eventstreaming oder sowas.

Jochen

Naja, gut, aber sondern so, du brauchst dann halt irgendwie jemanden, der sich damit beschäftigt.

Jochen

Und wenn das halt hinreichend groß wird, dann kann das nicht mehr irgendwie jeder machen für sich, sondern dann muss das halt irgendwie.

Dominik

Nee, aber vielleicht habe ich irgendwie dann irgendwann so eine Liste von Sachen, die ich halt erfüllen muss.

Dominik

Ich muss halt irgendwie Blue Head dann was geben.

Dominik

Aber ich kann die Sachen trotzdem ja alle noch selber machen.

Jochen

Das verstehe ich nicht.

Dominik

Also wenn zum Beispiel jemand sagt, hey, ich habe hier so einen Endpunkt, bitte poste doch dahin deine Loks.

Dominik

Für diese und diese Fälle, dann, wenn ich das machen müsste, dann würde denen auffallen, wenn ich A keine Loks poste.

Dominik

Und auch wenn in den Loks irgendwas durch, was da nicht drinstehen soll.

Dominik

Und dann hätten die immer noch die damit machen, was sie wollen.

Dominik

Ja, dann wäre das wäre ja so diese Monitoring-Abteilung, die könnte da Inzident.

Sujeevan

Genau, das meine ich.

Sujeevan

Genau das meine ich ja.

Sujeevan

Das muss ja jemand trotzdem zur Verfügung stellen.

Sujeevan

Bei größeren Firmen halt eher als bei Kleinen.

Sujeevan

Wenn du 50 Leute Firma ist, das ist ja, da kannst du ja einfach rüberlaufen, so gesehen, wenn du im Office sitzt oder jemandem ping.

Sujeevan

Das ist jetzt nicht das Ding.

Sujeevan

Aber es muss ja trotzdem mehr betreiben und machen.

Jochen

Genau, aber wenn man jetzt kleiner macht, also mein Ding wäre jetzt eher so, wenn man jetzt sehr viel kleiner ist, kann es nicht sein, dass dann vielleicht eine interessantere Strategie ist, statt irgendwie Tools für all das zu haben, das halt alles einfach selber zu machen.

Jochen

Also, ich meine, ist natürlich auch vielleicht ein bisschen extrem, aber ich mache das ja tatsächlich auch häufiger.

Jochen

Und manchmal fühle ich mich mir so ein bisschen schlecht, weil ich denke, naja gut, vielleicht sollte ich das nicht tun.

Jochen

Aber auf der anderen Seite denke ich mir so, naja, wo ist eigentlich meine Kernkompetenz?

Jochen

Was ist das, was ich gut kann?

Jochen

Und mein Ding ist halt einfach, ich kann halt zum Beispiel ziemlich gut Crut-Apps, Web-Geschichten machen.

Jochen

Das kann ich halt einfach, weil ich das einfach total häufig mache.

Jochen

Und die Frage wäre jetzt halt, macht es für mich Sinn, irgendwie so ein Tool wie Prometheus zu verwenden oder Kubernetes oder keine Ahnung.

Jochen

Oder ich kann mir auch einfach mein eigenes Ding schreiben, was das halt, was meinen Anwendungsfall erfüllt und sonst nichts, dann ist es vielleicht so, dass ich dann besser das halt selber baue.

Dominik

Würde ich auch so sehen.

Dominik

Und ich würde sagen, das ist mein Ansatz wäre auch zu sagen, okay, dann bauen wir das halt klein selber in gut für das, was man braucht.

Dominik

Und wächst dann halt organisch.

Dominik

Dann hat man halt tatsächlich verschiedene Monolithen, die genau exakt darauf zugeschnitten sind, was man will.

Dominik

Man muss halt gucken, dass der Knowledge-Transfer da gut ist.

Dominik

Aber man wird diese ganzen Tools eigentlich alle los.

Sujeevan

Ja, also wo zieht man die Grenze?

Das ist das Schwierige.

Sujeevan

Also irgendwann, also bei einigen Sachen muss man dann halt selbst machen, weil wenn man jetzt halt über, keine Ahnung, Redes spricht, dann ist halt auch immer die Frage, so, naja, entweder betreibe ich das jetzt einfach selbst, weil ich das einfach nur brauche, dann ist das okay.

Sujeevan

Oder man macht das mehr so als Managed Service bei einer eher größeren Firma.

Sujeevan

Nur bei eher kleineren, aber das ist ja halt nicht eben etwas, was jede Firma braucht.

Sujeevan

Und dann kannst du es halt überall selbst betreiben.

Sujeevan

Aber wenn es halt so um was Elementares wie Source Code Management und CICD geht, was halt wirklich jeder braucht.

Jochen

Ja klar, so ein eigenes Git-Schreiben ist vielleicht nicht.

Jochen

Oder die eigene Idee schreiben will man auch nicht.

Sujeevan

Ja, aber ich meine, das ist ja das Ding, ich habe schon so oft gesehen, wo es dann halt, ich glaube, ich habe mal eine Firma gesehen, die hatten dann gezählt, wie viele GitLab-Instanzen sie in der Firma hatten und das waren irgendwie über 200 Stück.

Jochen

Oh, okay, ja.

Das ist sportlich.

Sujeevan

Und wenn dann halt irgendwie so eine Supply Chain-Thematik wieder aufkommt, wie bei der Log4J-Thematik, dann fangen sie erstmal an zu gucken, dann so, oh, äh.

Jochen

Du musst ja dann alles finden.

Richtig.

Sujeevan

Und das ist dann wieder schwierig.

Sujeevan

Und dann hast du lieber wieder was Zentrales.

Sujeevan

Und genauso macht es natürlich dann auch bei anderen Monitoren, wie wir es vorhin halt hatten, so, damit man nur noch an einer Stelle gucken muss, auch für kleinere Firmen.

Dominik

Je weniger standardisierte Lösungen du verwendest, desto schwieriger wird es natürlich auch, dich zu akquirieren und dich dann einzubinden.

Ja, und das ist

Dominik

auch ein Schätzungsmodell, das lass uns doch mal bitte den Cut verkaufen.

Jochen

Ja, das habe ich auch schon tatsächlich am eigenen Leib.

Jochen

Das ist auch sehr frustrierend, wenn man das nicht weiß.

Jochen

Also wenn tatsächlich zum Beispiel sich das strategische Ziel der Firma ändert von irgendwie Wert an unten zu irgendwie Wert für die Eigentümer, also die noch-Eigentümer, wenn sich das dahingehend ändert und man dann so ein bisschen in so ein Dual Diligence-getriebenes Entwicklungsmodell verfällt, aber nicht weiß, worum es eigentlich geht, das kann sehr frustrierend sein.

Ja, es ist

Dominik

generell so, was das anfängt.

Dominik

Also auch von mehreren Perspektiven, ja.

Dominik

Also auch wenn ich jetzt was Tolles gebaut habe, dann das abgenommen zu bekommen und das standardisieren zu müssen und das alles wegzuschmeißen, was cool ist, ist blöd.

Dominik

Aber auch wenn ich halt irgendwas übernehmen muss, was total trottig ist und irgendwelche Leute gebaut haben, die weiß nicht, auch seit zehn Jahren keine Lust mehr hatten, sich den neuen Scheiß anzugucken und das einfach irgendwie da hingesetzt haben, wie es früher so war, ist halt auch super nervig.

Dominik

Also Kulturprobleme, DevOps, also eine Kommunikationsrolle, ja?

Dominik

Oder alles schwierig.

Sujeevan

Ich meine, wir haben irgendwie so über ganz vieles gesprochen, aber irgendwie, aber das ist ja genau das, was ich spannend finde dann halt auch.

Sujeevan

Und genau deswegen dann überhaupt das Bewusstsein zu schärfen.

Sujeevan

Naja, als normaler Entwickler kann man da ja gar nicht so viel machen, weil wenn die Struktur, Teamstruktur, wenn man jetzt den reinen Techie anhört, und ich würde jetzt mal sagen, wahrscheinlich hören viele reine Techis jetzt erstmal zu, die können halt nicht so viel tun, so, weil wenn es halt.

Dominik

Ja, du musst ja deine Flight-Level-Kompetenz ein bisschen raisen.

Sujeevan

Weil wenn ich halt, und ich meine, im Endeffekt sind der Entwickler halt zum Entwickeln, ja.

Sujeevan

So, oder?

Sujeevan

Ja.

Sujeevan

Und es muss halt trotzdem noch Leute geben, die das betreiben.

Sujeevan

Und das sind ja nicht unbedingt die gleichen.

Sujeevan

Ich hatte jetzt letzte Woche erstmal mit einem das Gespräch gehabt, der meinte dann so, ah, DevOps findet er irgendwie doof.

Sujeevan

Nächstes Jahr, warum denn?

Sujeevan

Dann so, naja, so wie es bei, und dann kam der zweite Satz, ja, so wie es bei uns umgesetzt wird, finde ich es so.

Sujeevan

Also ja, wie wird es den umgesetzt?

Sujeevan

Dann so, ja, also es ist ein Großkonzern, den jeder kennt, äh, den nenne ich jetzt mal nicht.

Sujeevan

Und der meinte dann halt so, naja, der hat, da sind dann so Entwicklungsteams, sind dann so fünf, sechs, sieben Leute.

Sujeevan

Und dann gibt es dann halt viele einzelne Teams, die dann so einzelne Services bereitstellen, also wie ich vorhin auch schon ein bisschen erzählt, und als beratend quasi tätig sind.

Sujeevan

Aber die Teams selbst sind für sich einzeln verantwortlich für alle ihre Microservices oder sonst was.

Sujeevan

So.

Sujeevan

Und dann fragt die so, okay, um was funktioniert nicht?

Sujeevan

Dann so, naja, das sind halt von diesen sechs Leuten sind sechs Entwickler.

Sujeevan

So, und da sitzt halt keiner drin, der überhaupt mal so ein bisschen Ahnung hat, so von wegen, wie man irgendwas betreibt, wie man Monitoring, wie man Backup oder sonst was betreiben muss.

Sujeevan

Da gibt es zwar hier und da vielleicht mal ein paar Ressourcen, aber halt überhaupt nicht der Fokus, der es eigentlich sein sollte.

Jochen

Ja, das ist natürlich schlecht.

Jochen

Da braucht man auch, wenn man halt irgendwie alles machen soll, dann muss man halt auch die entsprechenden Kompetenzen auch alle da haben eigentlich.

Jochen

Ansonsten wird es halt schwierig.

Sujeevan

Genau, weil du musst ja die Anwendung entwickeln, du musst es dann auch wissen, wie man das auf dem Kubernetes zum Beispiel deployt oder auf dem OpenShift oder was auch immer.

Sujeevan

Oder wohin auch immer man deployt.

Sujeevan

Wenn es halt ein Kubernetes ist, dann ist es halt von der Lernkurve halt deutlich höher.

Sujeevan

Und wenn es dann, dann brauchst du noch das Monitoring-Tool, dann musst du noch gucken, wo du die Backups hinschiebst vielleicht.

Sujeevan

Oder vielleicht musst du einen Object Storator anbinden oder selbst hosten, vielleicht noch ganz schlimmer.

Sujeevan

Und dann musst du ja noch das Source Code Management und das CICD-Tool noch bedienen.

Sujeevan

So mehr aus Entwicklungstoolings ist, dann hast du nochmal ein ganz anderes Tool, so aus Richtung Security vielleicht noch.

Sujeevan

Wo dann nochmal diverse Reporting sind.

Sujeevan

Da hast du noch ein Projektmanagement-Tool.

Sujeevan

Die musst du jetzt nicht alle selbst betreiben, aber manchmal schon.

Sujeevan

Und halt noch die ganzen Nebendienste, eben wie vorhin gemeint, wie Redes zum Beispiel dann, ne?

Sujeevan

Die dann auch eben irgendwo laufen müssen.

Sujeevan

So, und da muss man halt so viele verschiedene Sachen können.

Sujeevan

Das kann halt nicht fünf Personen machen, die nur entwickeln.

Jochen

Ja, ja gut, klar.

Jochen

Das ist halt, ja, das, äh, ja.

Sujeevan

Und wenn es dann so ein bisschen geschert ist, dann geht das dann ja noch.

Sujeevan

Aber wenn es wirklich so rein entwicklert ist, dann ist es halt schwierig.

Jochen

Ja, wobei ich glaube auch, dass es halt, ja, wenn die, wenn die, also dieses, dieses, wenn es halt groß wird, dann ist es immer problematisch, weil ich weiß auch nicht, wie will man das lösen.

Jochen

Also Leute, die halt alles können, wenn man eine sehr komplexe Umgebung hat, dass es halt dann wird halt immer weniger.

Jochen

Und das Problem ist aber auch, irgendwie kann man es halt nicht einfacher machen, weil, ja, man will ja davon profitieren, dass man Dinge zentralisiert und halt irgendwie, ja, sehr schwierig.

Jochen

Ich hätte eine Lösung dafür.

Jochen

Einfach nicht so groß werden, das ist blöd.

Jochen

Das ist ganz doof.

Dominik

Du meinst Microservices.

Jochen

Nein, nein, ich will.

Jochen

Microcompanies.

Sujeevan

Wenn wir es Microsoft.

Jochen

Namen haben wir dann schon mal.

Dominik

Ja, das brauchen wir nur noch Betriebssysteme.

Jochen

Ja, ist auch nicht mehr so Mike Ho inzwischen, aber naja, machen inzwischen auch andere Dinge.

Jochen

Machen die noch Betriebssysteme?

Ja?

Jochen

Ja, echt?

Jochen

Ich weiß nicht so genau.

Jochen

Wird das doch gehabt hat?

Naja, gut.

Jochen

Keine Ahnung, aber ja, also ich, weil wenn man halt klein ist, dann kann man ja diese ganze Komplexität herausnehmen.

Jochen

Dann machen wir halt irgendwie kein Kubernetes.

Jochen

Und dann machen wir halt, man braucht es eigentlich auch, ehrlich gesagt, dann wahrscheinlich nicht.

Ja, also kleines

Sujeevan

auch so dann auch nicht die ganze Skalierungsthematiken verkupfen.

Genau, haben wir auch nicht.

Dominik

Also ich habe tatsächlich, der Hauptgrund, warum Leute, die ich kenne, dann so Kubernetes unbedingt haben wollen, ist, weil sich dann andere Teams darum kümmern, was da passiert.

Jochen

Ja, aber genau, ich glaube, das ist ein.

Jochen

Du kannst es nicht delegieren.

Dominik

Quatsch, das wird den aber erst dann auch mal, wenn es halt dann die Probleme gibt, weil die hoffen dann immer darauf, dass das irgendwie glatt geht, weil, also das Problem ist halt ja, wenn es irgendwelche Änderungen gibt und die Entwickler gar nicht wissen, wie man halt so eine Pipeline anpasst, weil da irgendwelche kleinen Änderungen sein müssen, weil die Backer-Strategie anders sein muss, weil da irgendwelche Sequels hin und her gestauscht werden müssen, weil irgendwas mit den Volts passiert, weil irgendwelche Versionsänderungen beim Entfernen von irgendwelchen Migrationen irgendwelche Probleme machen, weil die Datenbank irgendwie trotzdem einen SLA hat, der nicht.

Dominik

Dann, oh, obs.

Dominik

Da muss man halt doch irgendwas von wissen halt, ne?

Dominik

Das ist irgendwie blöd.

Sujeevan

Ja, ich meine, das ist halt die Frage, wo man die Abstraktion macht, noch?

Dominik

Ja, also der Konzern möchte jetzt ja immer gerne so weit wie weg wie möglich von allen Leuten, die irgendwas kaputt machen können, machen und gerne die ganze Kontrolle haben, was halt dazu führt, dass irgendwie keine Innovation mehr passiert.

Dominik

Und dann ist halt die Frage, kann man so eine, also kann man eine Konzerninfrastruktur bereitstellen, die so automatisiert ist, jetzt sind wir aber halt nur beim Tuning beim Prozess und bei nicht mehr bei diesen Menschen, ne, dass alles einfach so funktioniert und man unabhängige Teams voneinander haben, die irgendwelche Anwendungen einfach so bauen können und dass der Konzern, die Krake schluckt das einfach und packt das so hin, dass es für alle immer regelkonform läuft.

Sujeevan

Also ich hab, und jetzt komme ich wieder zurück auf die Management-Ebene.

Sujeevan

Ich habe genau einen, ich weiß nicht genau, was für eine Rolle der hat, relativ hoch bei einer alten Bank ist.

Sujeevan

Oder denkst du, naja, alte Bank, da ist alles langsam oder sonst was.

Sujeevan

Und der war ganz klar, lag vielleicht auch daran, dass er ein Ami ist, der ganz klar dann gesagt hat, so, naja, ich will das hier zu einem Tech-Konzern umbauen.

Sujeevan

Und das ist halt total ineffizient, wenn ein Entwickler anfängt und er muss erstmal drei Wochen warten, bis er für irgendwas Zugänge hat.

Sujeevan

Den war halt so wichtig, dass dann, wenn er den Laptop aufklappt.

Sujeevan

Und ich meine, ihr seid ja auch freiberuflicher unterwegs.

Sujeevan

Das heißt, ihr habt da manche auch dann, wo ihr dann sagt, ja, jetzt warte ich noch auf Zugänge für irgendwelche fünf verschiedene Sachen oder sonst was.

Sujeevan

So dass du dann nur noch einen Zugang bekommst und dort dann alles mit komplett idealerweise, idealerweise durchautomatisiert ist, so von wegen so, dass du naja Zugang zu den entsprechenden Projekten brauchst und bekommst, die du halt brauchst, dass dann da auch die alle Security-Richtlinien und sowas schon eingerichtet sind.

Sujeevan

Darüber können wir gleich nochmal separat sprechen, dass dann halt auch zum Beispiel eine IDI über den Webbrowser dann zum Beispiel funktioniert, wo dann die ganzen Container, die dann gestartet werden müssen, irgendwo auf dem Kubernetes im Hintergrund laufen, damit du lokal jetzt nicht nochmal gucken musst, wie installiere ich jetzt überhaupt meine Entwicklungsumgebung.

Dominik

Ja, weil was das ja ein Problem ist, dann muss ich ja mit dem Durchschlüsselloch irgendwie in den Container rein.

Sujeevan

Das kannst du dann ja.

Sujeevan

Also bei GitLab heißt das Remote Development Workspaces.

Sujeevan

Bei GitHub heißt das zum Beispiel Code Spaces.

Sujeevan

Und da kannst du ja direkt in die Container reinfriemeln.

Sujeevan

Das ist erstmal egal, ob das bei dir lokal ist oder irgendwo anders, der Container läuft.

Sujeevan

Aber der Gedanke ist ja halt, dass du halt sofort loslegen kannst, zu entwickeln und nicht erstmal den ganzen Stack, also klar, irgendwie musst du schon verstehen, wie abgeht, klar, das lernst du dann ja, aber du musst jetzt nicht jeder einzelne Teil so richtig verstehen, weil idealerweise kann man ja so gucken, so ich bin jetzt ein neuer Mitarbeiter und ich möchte genau einen String ändern.

Sujeevan

Bei der Riesenanwendung zum Beispiel.

Jochen

Wie lange braucht man dafür, um das hinzukriegen, ja.

Jochen

Und wenn das sehr lange ist, ist es schlecht, ja.

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

Und dann musst du halt theoretisch nochmal komplett durchgehen und gucken, was kannst du alles automatisieren, um das angenehmer zu machen.

Sujeevan

Und da können wir zum Beispiel auch mal über Security sprechen.

Sujeevan

Weil wenn wir jetzt mal von Abhängigkeiten zum Beispiel angucken, finde ich immer ein relativ einfaches Thema, weil es, also einfach zu erklären zumindest.

Sujeevan

Weil wenn ich jetzt irgendeine völlig veraltete Python-Abhängigkeit habe, muss ich erstmal wissen, dass sie dir drin ist.

Sujeevan

Also irgendwie eine Sichtbarkeit haben.

Sujeevan

Und häufig sehe ich es dann halt nur so bei den ganzen Firmen so, naja, die haben halt irgend ein spezielles Team, ein spezielles Tool, was ein bestimmtes Team dann betreut, also Security-Team betreut, was komplett nachgelagert ist und die sagen dann kurz vor dem Deployment, nee, also könnt ihr nicht deployen, weil da ist irgendwie eine veraltete Sache drin.

Dominik

Ja, also wenn die das überhaupt wissen, also ich meine, dann wollen die, dann, also ich kann das so, dann wollen die nachgucken, welche Dependencies es denn gibt, also so ein JavaScript-Ding oder sowas, dann schickst du halt 200.05 und dann sagen die so, äh, uff.

Sujeevan

Ja, genau.

Dominik

Dann gibt es halt zwei Optionen entweder sagen die sehr, okay, dürft ihr machen, oder die sagen halt so, nee, ihr dürft kein JavaScript nutzen.

Oder so.

Dominik

Und dann, ja.

Sujeevan

Ja, genau.

Sujeevan

Und da musst du natürlich gucken, wie machst du es dann richtig?

Sujeevan

Und da kommen wir wieder zu den Shift-Left zu sprechen, dass du das ja möglichst in der Pipeline schon haben willst.

Sujeevan

Die alle nutzen.

Sujeevan

Und vielleicht alle nutzen müssen, weil da kommen wir wieder in Richtung Compliance.

Sujeevan

So, weil.

Dominik

Du willst deine eigenen Runner betreiben?

Dominik

Für so Pipelines und sowas.

Sujeevan

Nee, die Pipeline-Definition selbst.

Dominik

Was ist deine Pipeline-Definition an der Stelle dann?

Sujeevan

Naja, wenn du jetzt eine Pipeline geschrieben hast, egal welches Tool jetzt, dann willst du dann ja, naja, dass das Projekt gebaut, getestet und irgendwo hindeployed wird.

Sujeevan

Aber du hast dann ja auch zum Beispiel den Security Scanner, den du ausführen musst.

Dominik

Also deine eigene YAML-Pipeline hat irgendwelche Prozesse, die da sind und es gibt ein Repo, in dem deine eigenen YAML-Pipelines liegen, die alle benutzen müssen.

Sujeevan

Naja, erstmal gibt es ja nur die Pipeline.

Sujeevan

So.

Sujeevan

Und jetzt ist halt die Frage, so, naja, ich möchte jetzt als Firma durchsetzen, dass, weil du sprachst ja davon, naja, wie kann man das jetzt machen, dass man komplett durchautomatisiert so machen wir.

Sujeevan

Und das muss man ja gucken, wo man das automatisiert und wo man das dann auch eventuell durchsetzt.

Sujeevan

Weil ich habe voll oft schon mit irgendwelchen Kunden gesprochen, die sagten dann so, ja, wir haben hier irgendein bestimmtes Security-Tool, das ist das Beste, was es gibt.

Sujeevan

Und dann so, aha, warum ist das das Beste?

Sujeevan

Warum?

Sujeevan

Und dann kommt halt so, ja, das findet die meisten True Positives und sonst was, kaum False Positives und so weiter.

Sujeevan

Klingt erstmal gut.

Sujeevan

Wo ist es denn eingebunden?

Sujeevan

Ja, kurz vor dem Deployment.

Sujeevan

Und dann haben wir halt wieder das Problem, die Entwickler sehen nichts.

Sujeevan

Und da wollen wir ja wieder, dass das Dev-Sec-Ops dann entsprechen, ne?

Sujeevan

DevSec und Ops gleichzeitig drauf gucken können und das bringt halt nichts, wenn es ganz am Ende ist.

Sujeevan

Das ist schon mal das Erste.

Sujeevan

So, idealerweise hast du aber diesen Scan-Durchlauf ja schon in der Pipeline drin, sodass du das schon in dem Tool, in dem du eh schon arbeitest, dann halt sehen kannst, was eine Security, wie der Security-Stand in dem Projekt ist, zum Beispiel, wenn du ein Main Development Board stehen oder da hast.

Sujeevan

Das ist ja das Erste.

Sujeevan

So, dann siehst du zumindest schon mal, oh, ich habe da irgendwelche Abhängigkeiten, die veraltet sind oder sonst was.

Sujeevan

Und schöner ist es dann ja noch, wenn du dann eine Merch-Request machst oder eine Pull-Request und dann machst du deine Änderung als Entwickler und dann siehst du dann da ja schon idealerweise, deswegen auch Shift-Left, dass die, dass du da eine völlig veraltete Python-Abhängigkeit mit reingebracht hast, die du vielleicht mal aktualisieren solltest.

Sujeevan

So, und jetzt kommen wir dann nämlich auf den Punkt zustande, wo dann halt die Tools Prozesse zusammenspielen, mit der Kultur letztendlich auch.

Sujeevan

Weil da kann man halt so schöne Sachen machen wie, äh, das sind jetzt aber wieder häufig, sowohl in GitLab als auch in GitHub, glaube ich, auch irgendwelche Enterprise-Features, wo du dann halt sagen kannst, so, naja, du kannst das jetzt nur mergen, wenn du wirklich keine neuen Vulnerabilities einführst.

Sujeevan

Womit du halt schon so Quality Gate mit reinmachst, genauso wie du in einem Qualität Gate drin hast, um überhaupt ein Review zu machen.

Sujeevan

Also angenommen, du hast jetzt nur ein Review, ein Review brauchst du normalerweise, aber weil du jetzt ein Critical Vulnerability mit einführen würdest, bräuchtest du jetzt noch ein Review vom Security-Team.

Sujeevan

Die können also dann, wenn du es schon einbindest, würden es dann halt schon sehen.

Sujeevan

Und als Entwickler ist dann so, ach shit, ich brauche jetzt noch ein Approval, eigentlich willst du das ja auch nicht.

Sujeevan

Also Luxe lieber, statt einen Downgrade von irgendeiner Abhängigkeit zu machen, lieber ein Upgrade zu machen und zu gucken, was das eigentliche Problem ist.

Sujeevan

Das ist natürlich der Idealzustand.

Sujeevan

Wie gut das funktioniert, ist halt die Frage.

Sujeevan

Weil das sind halt zum Beispiel so Policies, kann man ja dann setzen, genauso wie im Approval-Policies halt eben besetzt.

Sujeevan

Aber die Frage ist dann halt zum Beispiel so, naja, wie entforst du das Ganze jetzt?

Sujeevan

Weil ich hatte vor Jahren, als ich mal in einem Uni-Projekt war, da hatte ich dann halt mehr um die Bildinfrastruktur in diesem Projekt gekümmert in so einem Projekt, in dem ich drin war.

Sujeevan

Wir waren irgendwie zehn Leute oder so, keiner hatte Ahnung, was sie machen, jeder hat irgendeinen Scheiß gemacht.

Sujeevan

Und einer hat dann angefangen, die Tests rauszuwerfen, weil sie fehlgeschlagen sind.

Ja, okay.

Dominik

Tests auskompieren.

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

Und das willst du dann mit Security-Scannern ja zum Beispiel nicht machen.

Sujeevan

So, weil wenn da eine Meldung kommt, so fangen wegen so, ja, du hast jetzt hier so viele, so viele Security-Vulnerabilities drin.

Sujeevan

Dann könntest du ja einfach als Team hingehen und sagen, so, ah, dieses Ding in der Pipeline-Definition, wo ein Security-Scanner von einem einen Team eingebunden wird.

Sujeevan

Das schaue ich jetzt mal einfach raus.

Dominik

Ja, aber es gibt so eine Situation, ne?

Dominik

Keine Ahnung, die Anwendung ist gebrochen, weil ein Plattes vollgelaufen irgendwas.

Dominik

Das heißt, du musst sie redeployen, weil ohne irgendwie anders konnte man das nicht fixen.

Dominik

Nur ein Redeployment fix das Problem.

Dominik

So, jetzt hast du aber in einem Redeployment irgendwie Zeugs drin, was dann den Security-Check nicht passt.

Dominik

Und du hast aber ein Service-Level-Agrement, muss das Ding halt wieder hochkriegen.

Sujeevan

Ja, genau.

Sujeevan

Und da kommen wir dann wieder zu dem Punkt, dass das an der richtigen Stelle halt blockieren muss und nicht an den falschen.

Sujeevan

Weil wenn du den Main oder Production Branch quasi, je nachdem wie auch immer der heißt, da willst du eigentlich immer komplett durchdeployen können, egal wie der Security-Stand ist.

Sujeevan

Weil den Stand hast ja eh schon da, auch wenn nichts reingematcht wurde.

Sujeevan

Aber du willst ja, wenn neuer Code dazukommen, willst du eigentlich, dass er möglichst besser ist.

Sujeevan

In welcher Form auch immer.

Sujeevan

Zum Beispiel Security.

Sujeevan

So, und wenn du da aber schon schlechter wirst, dann willst du, dass ja schon an der Stelle, wo es gemerged wird, eingreifen können.

Sujeevan

Ein anderes Beispiel sind zum Beispiel Softwarelizenzen.

Sujeevan

So, weil ich hatte mal einen Kunden, der hat dann gesagt, so der, wir hatten dann irgendein Team, die hatten dann halt irgendwie, die haben irgendeine App programmiert für irgendein Smartphone, irgendwas.

Sujeevan

Und dann hatten die dann irgendeine GPL-lizenzierte Abhängigkeit mit drin als Basiskomponente.

Sujeevan

Und das hätte dann Geist, die hätten das halt open source machen müssen oder sowas in Richtung.

Sujeevan

Und das wurde aber kurz vor der Freigabe ist das halt aufgefallen.

Sujeevan

Das willst du nicht so spät haben, nicht in einem halben Jahr später, weil die haben erstmal ein halbes Jahr da rumentwickelt haben.

Sujeevan

Und da sind wir dann halt wieder so, naja, das muss halt jemand.

Dominik

Das hat ja keine gemerkt.

Sujeevan

Ja, genau.

Sujeevan

Da fängst du halt wieder von vorne an, weil dann so, okay, diese Abhängigkeit kann ich gar nicht nutzen.

Sujeevan

Wir müssen die ganze Anwendung nochmal von vorne schreiben, so in die Richtung, ne?

Sujeevan

Und da sind wir dann wieder so aus einem Problem, wo wir dann halt zum einen die die Kultur haben, die Tools haben, die das Ganze auch unterstützen müssen, dass man bestimmte Sachen auch enforcen kann, zum Beispiel Approval Rules.

Sujeevan

Weil wenn wir uns diese XZ-Lücke nochmal anschauen, da hatten wir zum Beispiel ja auch nochmal den Punkt, dass ja in dem Fall einfach Maintainer Verein oder der, der zum Maintainer dann ernannt wurde, dann ja da direkt reinkommittet hat und keiner reviewed hat.

Sujeevan

Klar, es hätte auch durch ein Review nicht auffallen können.

Sujeevan

Wenn es halt, dann hätten die wahrscheinlich eh zwei Leute reingeschleust.

Sujeevan

Aber wenn man jetzt als Unternehmen jetzt guckt, dann kannst du ja gucken, naja, wie kann ich solche Sachen, wie vermeide ich als Unternehmen zum Beispiel, dass ich, dass irgendwelche Leute bei mir im Team eine Backdoor mit einbauen.

Jochen

Ja, also ehrlich

Dominik

gesagt, ich glaube,

Jochen

das wird schwierig.

Geht nicht.

Jochen

Kannst du fast nicht.

Sujeevan

Ja, also komplett kannst du es nicht.

Sujeevan

Aber du möchtest das ja so ein bisschen so in die Richtung machen, wie die ganzen Schutzmechanismen bei der Corona-Pandemie, wo du ganz viele verschiedene hast und je nach wieder du hast, geht halt nicht alles durch.

Sujeevan

Aber dadurch verminderst du natürlich die Risiken.

Sujeevan

So wie es bei Security hat.

Jochen

Defense in Depth quasi.

Sujeevan

Ja, ein paar Sachen fangen ja schon an, dass du in dem Tooling Zweifaktor-Authentifizierung aktivierst fürs Source-Code Management.

Ja, ja.

Sujeevan

So.

Sujeevan

Dass es dann halt, wenn du irgendwie durch Phishing oder sowas, hast du dann halt wirklich oder irgendwie halbwegs sicher sein kann, dass die Person, die da was committet, ja auch die Person ist, die Zugang zu dem Account hat.

Also du

Dominik

willst zertifizierte Schlüssel haben quasi.

Sujeevan

Ja, du kannst auch mal mit Tiging machen zum Beispiel.

Sujeevan

So, das kannst du dann auch nochmal machen.

Sujeevan

Da hast du schon mal ein paar Probleme weniger.

Sujeevan

Dann machst du zum Beispiel nochmal Court Review.

Sujeevan

Also nochmal, also erzwungen.

Sujeevan

Und das kannst du dann auf der technischen Ebene ja auch erzwingen, auch in kleineren Teams.

Sujeevan

So, mit, oder Abteilungen oder sowas.

Sujeevan

Weil dann kannst du sagen, naja, es muss halt mindestens ein Reviewer, muss es halt.

Sujeevan

Ja, aber das

Dominik

kostet doch doppelt so viel Geld.

Jochen

Ja.

Dominik

Ja, also ich ist Klassiker, ne?

Dominik

Bei mir, ich habe jetzt irgendwie seit die ganze Zeit sagen wir, hey, wir brauchen Rewus, wir brauchen Reboos, wir haben einen Rewus.

Dominik

So, ja, ja, dann gibt es halt irgendwie so eine Kanban, irgendwas, Pipeline, Treiber, Unsinn.

Dominik

Und da bleibt es halt dann in QA stehen.

Dominik

Also geht natürlich auch dann, weil es halt dazu sagen, okay, wir hatten noch nicht mehr drüber geguckt.

Dominik

So ja, es ist, ich hab's halt gebaut, aber so guckt mal jemand drüber.

Dominik

Aber macht halt keiner.

Dominik

Und dann bleibt es halt die ganze QA stehen, das sind jetzt irgendwie so das Problem,

Jochen

aber das macht ja, das macht ja, ja, nee, das macht ja überhaupt keinen, also habt ihr schon mal drüber nachgedacht, also was tatsächlich oft, also finde ich, ganz gut funktioniert, ist, dass man sagt, okay, Review ja, aber das sollte nicht irgendwie Deployment aufhalten oder so.

Dominik

Nein, das hält nicht das Deployment auf.

Dominik

Aber das wird aber auch nicht, nein, es wird deployed, aber es wird nicht reviewed, ever.

Dominik

Und dann steht das halt die ganze Zeit reviewed oder irgendwann sagen Leute, die Spalte creates aber so voll, schiebt es doch auf Dunder.

Hat da lange auch

eine Entscheidung, die man eventuell

treffen kann.

Dominik

Nein, ich verstehe das.

Dominik

Das Problem ist nur, es gibt halt dieses Review immer nicht, weil keine Zeit, kein Geld.

Zu viel zu tun, dies, das.

Sujeevan

Ja, aber da ist halt auch mal die Frage, wie mit Kultur.

Sujeevan

Wie die Kultur dann halt auch immer ist.

Dominik

Ja, ja, wollten wir irgendwann mal schreiben, ja.

Sujeevan

Weil wenn du dann wieder als Team eigenverantwortlich bist, dann willst du dir zum Beispiel auch, dass die Qualität halt relativ hoch ist, idealerweise.

Dominik

Ja, also ich würde auch sagen, darf man keine Kompromisse machen, aber dass man den anderen Leuten mit dem Klammer benutzt.

Jochen

Nein, nein, aber ich meine, wie kann es denn sein, dass das keine Konsequenzen hat, wenn Leute nicht?

Jochen

Das ist ja komisch irgendwie.

Jochen

Das ist ja jetzt etwas, wo ich denken würde so, ja, wo schlägt denn das?

Jochen

Nein, das meine ich jetzt gar nicht.

Jochen

Das ist gar nicht das Budget, sondern ich meine, wo schlägt denn das auf, wenn das schief geht?

Dominik

Ja, bei dem Budget knapp denn.

Oh, das war teuer.

Sujeevan

Aber ich glaube, das ist gerade ein guter Zeitpunkt über die Dora-Metriken zu sprechen.

Sujeevan

Kennt ihr auch Dora-Metriken?

Bitte erklär uns das.

Sujeevan

Die Dora-Metriken sind ursprünglich vier, mittlerweile fünf Metriken, um DevOps quasi auf technischer Prozessebene zu messen.

Sujeevan

Metriken halt, ne?

Sujeevan

So, die erste ist Deployment Frequency.

Sujeevan

Also wie oft deploy ich überhaupt die Änderungen, die ich mache.

Sujeevan

Und da gilt natürlich, je höher, desto, also ja, je höher die Frequenz.

Sujeevan

Nee, Moment.

Das bin ich gerade die Idee.

Sujeevan

Ja, aber je häufiger du deployst, desto besser.

Ja, ja, klar.

Genau.

Dominik

So continuous wäre das dann, ja.

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

So, aber da ist natürlich auch die Frage, so, naja, nur weil du oft deployst, hast du ja nicht unbedingt, dass du gut deployst.

Dominik

Nee, ich habe ja nochmal Leerzeichen entfernt, Deploy.

Sujeevan

Ja, das wird er halt theoretisch dann nach oben ziehen.

Sujeevan

Aber du kannst ja auch schlechtes, schlechten Code, schlechte Qualität deployen.

Dominik

Also ich würde zum Beispiel sagen, es gibt einen Aspekt, wo Continuous Disdeployment gar nicht so gut ist, das wäre zum Beispiel Sustainability oder Green Development oder sowas, weil es halt auch einfach viel mehr Strom friss, wenn die ganze Zeit deine Pipelines laufen.

Dominik

Das sehen.

Ja.

Dominik

Naja, also wenn die Pipelines statt zehnmal am Tag, nur einmal am Tag läuft und das halt für den Kunden keinen Unterschied macht, dann hat man halt nur ein Zehntel des Stromsverbrauch für den Run einer Pipelines.

Dominik

Und wenn das alle Leute machen würden bei Amazon, wäre ja schon einiges an Strom, was da rausfällt.

Also ich weiß nicht, wenn du beim Arbeitenglasmilch trinkst, dann kannst du die Pipeline offen laufen lassen.

Jochen

Warum ist sie ineffizient?

Sujeevan

Genau, also gucken, wie lange dauert überhaupt die Pipeline auszuführen.

Sujeevan

Wobei bei einigen dauert das ja drei Stunden oder eigentlich so.

Ja, genau, und das sollte idealerweise nicht drei Stunden dauern, sonst hast du ein Architekturproblem.

Sujeevan

Ja, oder so, ich glaube, die Idee hinter den Deployment-Frequencies ist klar, wenn du häufig Änderungen deployst und durchkriegst, aber das heißt ja immer noch nicht, dass du die, nur weil du häufig deployst, hast du ja nicht unbedingt, dass die Änderungen, die du jetzt gerade machst, schnell durchkommen.

Sujeevan

Weil so kannst ja auch die Änderungen von vor zwei Wochen nacheinander deployen.

So, und deswegen hast du da nochmal die zwei Time, genau, Lead Time to Production quasi.

Sujeevan

Also wie lange brauchst du jetzt für die Änderung, die du jetzt gemacht hast, damit die tatsächlich ausgerollt wird.

Sujeevan

Und das geht aber mehr auf den auf den Speed, aber dann hast du halt auch nochmal, was warst du denn mal Fehlern?

Jochen

Mean Time to Recovery,

Sujeevan

genau, genau.

Sujeevan

Und die willst du dann ja auch möglichst klein haben.

Sujeevan

Also wenn.

Hotfixes, ja.

Sujeevan

Genau, das genau, weil das ist halt so am Beispiel, naja, du hast ein Security Issue und ich finde diese Lock4J-Thematik, ich meine, gut, wir sind in Python-Podcast, aber das fand ich halt spannend, weil es halt in einer Tagesschau drin war.

Sujeevan

Und dann siehst du, steht dann so, und die ganzen Teams in den verschiedenen Firmen fangen jetzt an, irgendwelche zu gucken, so, wo haben wir das denn jetzt irgendwo drin.

Sujeevan

Und das ist schon mal gut und wichtig, aber es hilft halt nichts, wenn du diese Abhängigkeit, die dann halt hast, und auch vielleicht aktualisiert hast, wenn das erstmal drei Wochen oder drei Monate dauert, bis du überhaupt ausgerollt ist.

Sujeevan

Ja.

Sujeevan

Und es ist egal welche Vulnerability.

Sujeevan

Es ist schön und dann werden komische Sachen gemacht dann halt, ne?

Sujeevan

Oder nur auf die falschen Sachen geguckt.

Sujeevan

So, okay, es ist gefixt, aber es wird dann irgendwie in drei Monaten ausgerollt.

Sujeevan

Das hilft dann irgendwie auch noch nicht so viel.

Sujeevan

Und aus der Sicht muss man das halt auch betrachten, dass das wirklich effizient ist.

Sujeevan

Also wieder unter Mensch.

Sujeevan

So, ne?

Sujeevan

Und da kommen dann halt ganz viele Sachen rein.

Sujeevan

Und jetzt fällt man natürlich die vierte Dora-Metrik nicht ein.

Sujeevan

Das eine war

Jochen

unauffällig googeln hier.

Dominik

Wir gucken einmal kurz schnell auf die digitalen Geräte, die wir in der Tasche haben.

Sujeevan

Das ist natürlich peinlich.

Das genau.

Sujeevan

Und also Dora selbst ist halt so eine Research-Organisation, die mittlerweile zu Google gehört.

Sujeevan

Und die haben jetzt dann halt auch entsprechend jedes Jahr diesen DevOps, State of DevOps Report, den sie rausbringen.

Sujeevan

Und da ist es dann auch entsprechend spannend, auch mal reinzugucken, wo das denn genau funktioniert oder nicht.

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

Change Failure Rate, das ist mein Entfallen, genau.

Sujeevan

Dankeschön.

Sujeevan

Genau, wie oft es überhaupt zu Fehlern kommt.

Sujeevan

Weil wenn keine Fehler passieren, dann ist natürlich gut.

Sujeevan

Und deswegen musst du eigentlich alle gleichzeitig betrachten.

Sujeevan

Das hilft halt nichts, wenn du ständig eine hohe Deployment-Frequenzie hast, aber ständig zu Fehlern kommt und du ganz schön lange brauchst, bis die Services wieder recovered sind, dann ist das nicht so toll.

Sujeevan

Dann willst du lieber mit der Deployment-Frequency runtergehen und dann gucken, dass du die anderen Metriken auch richtig beziehst.

Sujeevan

Und weswegen ich das ja zusätzlich nochmal erwähne, ist, ich habe von einer Firma gehört, die haben das für die für die Teams dann als Zielvorgabe dann gemacht, um deren variablen Bonus zu.

Sujeevan

Man muss das nicht unbedingt gut finden.

Dominik

Ja, man kann das nicht gamen, dann.

Jochen

Ja, ja, das kannst du natürlich.

Jochen

Wenn die Metrik zum Ziel wird, dann ist das natürlich scheiße.

Sujeevan

Ja, das ist nicht unbedingt gut.

Sujeevan

Aber man kann jetzt trotzdem zumindest auf diese Metriken schauen, so auch als Defektiven dann halt.

Sujeevan

Aber da muss dann halt auch von der Firmenkultur das auch irgendwie gemacht werden.

Sujeevan

Aber da fängt es halt bei deutschen Firmen, finde ich, schon sehr stark drauf an, also kommt da sehr stark drauf an, wie überhaupt die Fehlerkultur überhaupt ist.

Sujeevan

Darfst du überhaupt Fehler machen?

Ja, ja, ja.

Sujeevan

Weil das ist ja das Hauptproblem.

Dominik

Immer, wenn ich bei dir auf den Mädchen gucke, ich nehme alles kaputt.

Dominik

Ja, wenn nach was gehen würde, wirst du es gar nicht mehr sehen.

Jochen

Aber das finde ich auch interessant.

Jochen

Du hast hauptsächlich quasi deutsche Kunden sozusagen.

Jochen

Oder hast du auch mal und siehst du da Unterschiede?

Jochen

Weil ich glaube, das, ja, das gibt da wahrscheinlich einige spezielle Probleme hier.

Sujeevan

Ja, naja, ich rede ja meistens nur mit den, also ich rede mit Firmen, die den Hauptsitz in Deutschland haben.

Sujeevan

Und halt Großkonzerne, die man halt alle so kennt.

Sujeevan

Und ich sehe aber halt meistens nur so die Leading-Teams, muss ich dazu sagen.

Sujeevan

Ich sehe halt nicht alle und nicht alle, nicht alle, nicht alle tief und ich sehe halt mehr so relativ oberflächlich.

Sujeevan

Und man kriegt da so ein bisschen auch mit, was dann in den USA zum Beispiel läuft.

Sujeevan

Und da haben die halt ganz andere Probleme.

Sujeevan

Also, weil da redet man über diverse Sachen, die ich jetzt hier spreche, muss man halt gar nicht reden.

Sujeevan

Und in deutschen Firmen sehe ich halt immer das Problem, deswegen reite ich hier da ein bisschen drauf rum.

Sujeevan

So, so von wegen so, die viele Firmen haben überhaupt noch nicht mal verstanden, dass sie schon eine Softwarefirma sind, auch wenn sie nicht mehr produzieren.

Jochen

Ja, ja.

So und.

Dominik

Das Einzige, was der digitale Sachen

Jochen

hat, wäre der Autokonzern gesagt.

Sujeevan

Ich sage jetzt keinen Namen.

Jochen

Ja, aber ja, das ist ein großes Problem, ja.

Sujeevan

Und da fängt es halt schon an.

Sujeevan

So, von wegen sage, ja, wir sind ja eine Hardwarefirma, bla bla.

Sujeevan

Und dann so, ja, so sieht eure Software auch aus.

Sujeevan

Also, weil, weiß nicht, ich habe zu Hause einen Wechselrichter für meine Solaranlage und wenn ich da auf die Software gucke, dann denke ich, das sieht sehr nach Elektrotechniker-Firma.

Sujeevan

Wir hatten es irgendwie versucht, ein bisschen was zu entwickeln.

Ja.

Sujeevan

Und das merkt man dann halt schon so.

Sujeevan

Und dann ist überhaupt gar nicht das Verständnis da, dann sind wir wieder zurück bei dem Verständnis, überhaupt bei den Software-Entwicklungsprozessen was zu verbessern.

Sujeevan

Und dann musst du mit DevOps gar nicht anfangen.

Sujeevan

So in die Richtung.

Sujeevan

Und dann ist auch immer der Unterschied natürlich, haben wir jetzt einen Wert innerhalb der Firma, also die Software-Entwicklungsteams sind ja häufig auch von Inhouse-Sachen, die ja nur für die innerhalb der Konzerne entwickeln.

Jochen

Und sie sind häufig auf der falschen Seite der Bilanz auch.

Ja, sie haben

Dominik

Post-Center, keine Post-Center.

Sujeevan

Genau.

Sujeevan

Und wenn es halt intern ist, dann ist halt erst recht dann mehr Costcenter.

Sujeevan

Und wenn es dann Kunden ist, ist es ja nochmal ein bisschen was anderes.

Sujeevan

Aber da siehst du ja manchmal, manche sagen dann Kunden was.

Sujeevan

Und ja, das und das ist total wichtig bei und so bla bla bla.

Sujeevan

Und dann google ich das und dann so, weil es dann ja manchmal so Headlines sind, weil es so große Konzerne ist, die man kennt.

Sujeevan

So, weil wenn ein Kunde sagt dann so, ja, wir mussten hier ganz am Anfang Corona-Pandemie irgendwie Testmanagement-Software und sonst was, weil wir alle durchtesten mussten bei uns in der Fabrik oder sonst was.

Sujeevan

War halt typisches internes Tool.

Sujeevan

Kurzfirmnamen, Corona eingetippt.

Sujeevan

So, hm, Massenausbruch bei bla bla.

Sujeevan

Halbes Jahr nachdem Corona schon lief.

Sujeevan

Und so, hm, ja, vielleicht kam das danach, nicht vielleicht ganz am Anfang.

Sujeevan

Aber da, aber da, das war dann halt wiederum ein gutes Beispiel, finde ich, weil da muss es halt wieder schnell gehen.

Sujeevan

Und da ist es dann wiederum interessant, weil wenn die Firma nicht operieren kann, weil gerade Pandemie ist, und sie müssen alle durchtesten, weil halt das Geschäftsmodell halt so ist, dass du dann halt in einer Fabrik halt bist zum Beispiel, dann ist es halt total wichtig, dass diese Software schnell entwickelt wird und schnell auch irgendwelche Fehler entwickelt wirst.

Sujeevan

Und da sind wir halt wieder bei dem Punkt, das muss halt oben auch verstanden werden.

Sujeevan

Und ich glaube, an dem Punkt sollte es grundsätzlich schon verstanden werden.

Sujeevan

Ob das da der Fall war, weiß ich jetzt nicht.

Ja, aber.

Sujeevan

Aber das ist auch nur so ein Beispiel.

Sujeevan

Deswegen fand ich es ja auch irgendwie so spannend zu sehen, als dann diese temporäre Mehrwertsteueränderung war.

Da lag ja zwischen dem Beschluss und der eigentlichen Implementierung oder der Umsatzgesetz.

Sujeevan

Der Umsetzung.

Sujeevan

Lagen irgendwie drei oder vier Wochen.

Sujeevan

Klar, es wurde vorher schon irgendwie diskutiert oder sowas.

Sujeevan

Aber im Endeffekt lagen zwischen Beschluss und dem 1.

Sujeevan

Juli, glaube ich, war das 20?

Sujeevan

21.

Jochen

Muss 2020 eigentlich gewesen sein, weil mich hat es auch noch getroffen.

Sujeevan

Genau, da musste ja jeder irgendwie deren Software da umstellen, damit die Rechnungen richtig gestellt werden.

Sujeevan

So, und das haben die auch irgendwie hinbekommen.

Sujeevan

Aber da mussten dann, aber wenn du dann halt irgendwie wieder nur drei Monate brauchst, um irgendwie eine Änderung herauszubekommen, wenn du aber gleichzeitig ein Mobilfunkprovider bist, der ständig Rechnungen schreibt, dann musst du dann halt das richtig hinbekommen und getestet haben und so.

Sujeevan

Und dann halt.

Sujeevan

Deswegen muss es halt wieder ganz oben sein.

Sujeevan

Genauso ein 9-Euro-Ticket hat super funktioniert, wenn man es dann möchte.

Sujeevan

So.

Sujeevan

Und dann kam Deutschland-Ticket, das hat er wieder ganz lange gedauert.

Dominik

Meinst du das Management, ja?

Sujeevan

Deswegen, wenn man es wirklich möchte, dann geht es das schon gerne um.

Dominik

Ja, wenn man Durchsetzungskompetenz hat auch, ne?

Dominik

Also du hast eben nochmal den CTO gesagt und ich glaube, hauptsächlich, deswegen habe ich gesagt, vielleicht nicht immer nur CTO, ist Durchsetzungskompetenz bei den CTOs im Vergleich zu ihrem Vorstand, zu ihrem anderen C-Levels überhaupt vorhanden.

Dominik

Also das hängt vielleicht damit zusammen, ist es ein Tech-Driven-Konzern oder nicht.

Jochen

Wenn du jetzt bei deutschen Konzernen, wie viele davon haben denn ein CTO bitte?

Dominik

Haben die einen Ding, der keinen hat?

Sujeevan

Ja, es gibt schon, glaube ich, viele, aber es ist halt schon eher die Frage, was für eine Kompetenz haben die halt, ne?

Sujeevan

Wo man schon dabei sind.

Dominik

Also, wie sind die auch intern, also haben die für einen Ansicht?

Dominik

Also der CEO denkt das also, ja, ja, das ist irgendwie der Typ, der macht das dann irgendwie so nebenbei.

Dominik

Oder wird da ernst genommen, ne?

Dominik

Auch, das ist auch so ein kulturelles Ding wahrscheinlich.

Jochen

Ja.

Also es ist halt oft das Problem, wenn das Kerngeschäft eigentlich gut lief, dann hatte man keinen Veränderungsdruck auf solche Strukturen.

Jochen

Nein, nein, also ich glaube, das ist rational.

Jochen

Das ist nicht nur so eine, da gibt es keinen Veränderungsdruck, sondern es ist einfach, wenn du Mitte 50 bist oder so, wie so die meisten Leute, die dann bist, dahinten, du brauchst ja eine gewisse Zeit, um halt so hochzubabbeln in einem Konzern.

Jochen

Und dann bist du dann halt da irgendwie dann, äh, und du überlegst dir jetzt, okay, wenn ich wenn ich das tue, was nötig wäre, dann werden mich alle hassen und vielleicht werde ich gefeuert.

Jochen

Und mein Gold Handschlagen wird nicht ganz so golden, sondern silbern.

Jochen

Oder ich überlebe die nächsten fünf Jahre, das habe ich nicht in Rente und dann ist alles super und alle lieben mich.

Jochen

Und mein Nachfolger hat das Problem.

Jochen

Dann ist relativ klar, was man macht.

Jochen

Also ich meine, und du machst ja auch noch die mächtigsten Leute, die auf dem Geld sitzen zum Feind intern.

Dominik

Das sieht man auch übrigens an Staaten sowas.

Dominik

Das ist leider nicht schon Konzern rübergreifend so.

Sujeevan

Ja, ich finde das witzig, weil ich musste gerade an einen Kunden denken, weil da war es auch so.

Sujeevan

Mit denen hatte ich vor zwei, drei Jahren zum ersten Mal gesprochen.

Sujeevan

Da war dann ein Typ, der da total blockiert hat, hat sie, nee, das ist zu viel Aufwand und Migration und überhaupt.

Sujeevan

Also so von Bitbacker Jenkins und nochmal Jenkins und sonst was auf GitLab zu migrieren halt.

Sujeevan

Ah, und das ist so teuer und bla bla bla.

Sujeevan

Und dann passiert ja nichts, dann passiert ja nichts.

Sujeevan

Halbes Jahr später, der war in Rente.

Sujeevan

Plötzlich passiert was.

Ja, ich fand.

Sujeevan

Oder denken sie so, warum blockiert er das Ganze?

Sujeevan

Kann das völlig egal sein?

Sujeevan

Und die ganzen Entwickler sind da so anders.

Jochen

Das Problem ist halt, genau, wenn er jetzt was macht und es geht irgendwie, dann wird es ihm halt angerechnet.

Jochen

Und ja, wenn das halt irgendwie dem Nachfolger auf die Füße fällt, dann ist das nicht mehr sein Problem, ja.

Sujeevan

Ja, also der Nachfolger wollte dann ja auch was verändern, ne?

Sujeevan

Also da gab es dann so.

Jochen

Der hat auch ein Interesse daran lassen.

Ja, genau.

Sujeevan

Aber das ist dann halt irgendwie so spannend.

Dominik

Ja, aber es halt die Frage, ob dann auch nur Buzzwords durch das nächste Dorf getrieben werden oder dann, wo man halt in der Transformationskrise steckt, ne?

Dominik

Transformation nach Transformation.

Sujeevan

Zu einem gewissen Rahmen ist das ja auch menschlich so, ne?

Sujeevan

Weil dann Veränderungen halt eh immer wieder was sind, die du immer anstrengend findest.

Sujeevan

Das hat ja scheinbar immer funktioniert vorher.

Dominik

Ich bin kein großer Fan von, also in irgendeiner Komplexität irgendwann überschritten ist, ja?

Dominik

Und eine Größe von so einem Schiff überschritten ist.

Dominik

Kein großer Fan von dem ewigen Transformationsmonster.

Dominik

Also ich würde sagen, das funktioniert nicht.

Dominik

Da hast du auch Unsinn.

Sujeevan

Ja, ich meine, für mich ist auch Transformation, kann halt auch.

Sujeevan

Also ich mache eine Unterscheidung zwischen Transformation und Migration.

Sujeevan

Migration ist für mich, wenn du mehr oder weniger eins zu eins von dem einen auf das andere wechselst.

Sujeevan

Und Transformation ist, wenn du es wirklich mal komplett neu denkst.

Sujeevan

Und es kann halt auch sein, du baust jetzt was Neues auf und da schiebst du alle nach rüber.

Okay, ja, okay.

Dominik

Was wolltest du sagen, es wäre dein Kultur, ähm, deine Kulturempfehlung?

Sujeevan

Managementschlag.

Sujeevan

Das ist halt wieder die Frage, wen stellt man diese Frage?

Sujeevan

So, ne?

Sujeevan

Also wer hört dir gerade zu und wer denkt, also ich glaube, viele, die werden hier zuhören, denken, ja, ja, ich meine, das hatten wir ja jetzt schon nicht wirklich vorher so, ne?

Sujeevan

Weil überall das Gleiche mehr oder weniger ist.

Sujeevan

Beim Tooling kann man halt als Techie zum Beispiel noch relativ viel machen.

Sujeevan

Oder zumindest gucken.

Sujeevan

Und da finde ich, neigt man als Techie viel zu oft zu Overengineering und weniger zu KISS.

Sujeevan

Also Simple Skill.

Dominik

Das NIH-Syndrom ist Overengineering und das, na?

Sujeevan

Ja, weil wenn ich selbst für mich gucke, so ich habe früher in meinem ersten Job ganz viel Jenkins-Krams gemacht, weil er halt total viel, total strubbelig war.

Sujeevan

Das ist jetzt, keine Ahnung, zehn Jahre her ungefähr.

Sujeevan

Und für mich hat es Spaß gemacht, das alles irgendwie einmal sauber zu ziehen, alles automatisieren und verschiedene Services damit anzubinden oder sonst was.

Sujeevan

Vor zehn Jahren gab es aber auch keine andere Lösung, wo es halt irgendwo sinnvoll war.

Sujeevan

So von wegen Reproducible Builds und sowas zu bauen, weil es vorher war so, da ist eine VM, da wird irgendwas gebaut.

Sujeevan

Wenn du jetzt aber eine neue Ubuntu Version drauf kam, wofür das Paket gebaut werden sollte, dann musstest du per Hand irgendwo das alles machen, um die Abhängigkeiten zu installieren oder sonst was.

Sujeevan

Und ich habe halt hingegangen und das ist komplett durchautomatisiert, sodass wenn eine neue Version rauskommt, von welcher Distribution auch immer, und das musste für verschiedene Distributionen für Windows gebaut werden, dass es dann halt komplett durch, dass ich nur noch eine Zeile hinzufügen musste und dann einmal kurz testen musste, ob die, ob sich irgendwas an den Paketnamen geändert hat.

Sujeevan

Aber dann hat es halt gebaut.

Sujeevan

Und dann war halt es halt gut und ich musste nicht, und ich konnte direkt nachvollziehen, auch für alle anderen Entwicklerkisten quasi, was dann die Abhängigkeiten nicht zum Beispiel installieren muss, damit ich den Bildprozess da starten kann.

Sujeevan

Und da habe ich halt vieles per Hand gemacht.

Sujeevan

Und mittlerweile gibt es dann halt eben andere Tools, die halt besser sind, wo es halt.

Dominik

Wo mehr Leute mehr Zeit reingesteckt haben.

Sujeevan

Genau, und eigentlich war ich Entwickler, das heißt, ich wollte ja eigentlich, sollte eigentlich Software entwickeln, so in die Richtung.

Sujeevan

Dafür hätte ich aber keine Zeit gehabt, weil ich eigentlich nur daran war, die ganzen Entwicklungs- ja den Obs aus den DevOps-Tooling-Krams zu machen.

Sujeevan

Und wenn ich manchmal dann sehe, was für komplexe Strukturen dann mit Riesen-Teams, mit Jenkins zum Beispiel gebraucht werden, das ist halt damals vor so zehn Jahren oder vielleicht so sieben, acht Jahren oder sechs, sieben Jahren vielleicht noch sinnvoll gewesen, das mal alles skalibar irgendwie zu machen, aber mittlerweile gibt es halt andere Tools, die es halt einfacher machen.

Sujeevan

Und das ist halt auch mal die Frage, ist, okay, wie viel brauchst du da jetzt von wirklich?

Dominik

Ja, also deshalb die Gefahr des, ne, ich baue es selber, wie viel optimiere ich schon vorher, wie viel nicht?

Dominik

Oder mache ich es nur Hands-on?

Dominik

Wir sind so ein bisschen auf diesem, ne, Pre-mature Optimization ist the root of all evil Ding, was aber manchmal halt doch durch Sinn macht, das doch durch zu durchdenken und daran zu denken, dass es Verleck geben kann, wo ich vielleicht reinwachsen möchte und vielleicht dann einigsteilen, aber auch so die Quick and Dirty anders.

Sujeevan

Ja, ich meine letztendlich auch eine Frage von Bild versus Buy dann ja auch.

Sujeevan

Was willst du?

Sujeevan

Weil deswegen gehen auch viele zur Cloud.

Sujeevan

Weil man halt auch viel verkaufen kann und dann ist fertig.

Sujeevan

Und ich muss es mir nicht selbst bauen.

Sujeevan

Geht ja in die gleiche Richtung.

Sujeevan

Und da kannst du dann schon vieles machen.

Sujeevan

Aber was so eine Empfehlung ist halt echt schwierig.

Dominik

Ja, aber du hast jetzt aber eigentlich nur über Technologie geredet und über da vielleicht ein anderes über so diese Kulturempfehlung.

Dominik

Also hat das was mit Open Mindset zu tun, mit Growth Mindset zu tun, mit Customer-Centric Mindset zu tun?

Jochen

Dieser Begriff hier jemals gemacht.

Jochen

Oh Gott.

Jochen

Ja, ja, ich weiß es nicht.

Dominik

Aber ich glaube schon, also ich glaube schon, dass es wichtig ist, dass die Leute wenigstens Entwicklungen nicht ganz abgeeignet sind, also dass sie zumindest neugierig sind.

Dominik

Also ich finde, dass das so der Teil vom Commitment, den man mitbringen sollte.

Dominik

Und wenn man den gar nicht hat, aus welchen und auch immer, dann wird es schwierig.

Dominik

Vielleicht ist das noch so ein Problem.

Sujeevan

Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden.

Dominik

Also wenn du nicht neugierig bist in deinem Job, dann kannst du eigentlich relativ wenig Neues lernen oder hast da gar keine Lust drauf oder möchtest auch gar nicht irgendwie daran arbeiten, dass du diese neuen Integrationen verstehst oder da reinkommst.

Jochen

Das kannst du ja nicht ändern, also wie die Leute sind.

Dominik

Ja doch, du kannst dich gar nicht einstellen.

Jochen

Ja gut, aber jetzt hast du nochmal diese ganzen Leute, da sitzen.

Dominik

Aber ich glaube, das ist da, das wäre eine HR ein Management strategische Entscheidung, wurde important.

Dominik

Und auch das ist so ein Transformationstage, den man machen kann, wenn man sich das traut.

Dominik

Der hart ist, aber das muss man halt.

Gibt es da für Matrix?

Dominik

I don't know.

Dominik

Ich würde sagen, ja.

Sujeevan

Ja, also ich meine, ich kann ja von mir aussprechen, was mich motiviert bei der Arbeit.

Sujeevan

Für mich und im Vergleich zu den früheren Firmen, wo ich war.

Sujeevan

Da war bei den alten Firmen immer das Problem, fand ich.

Sujeevan

Ich hatte halt überhaupt keine Ahnung, was ich da überhaupt tue.

Sujeevan

Also klar, ich wusste, was ich für mich tue, aber was das im Gesamteffekt für die ganze Firma ausmacht, keine Ahnung.

Sujeevan

Ich hatte keine Ahnung, wie das hingeployed wird.

Sujeevan

Das ist schon mal das Erste.

Sujeevan

Ich hatte keine Ahnung, was für Nutzer das sind.

Sujeevan

Ich habe halt irgendwas im Backend da gemacht als Entwickler und dem Entwicklungstooling ein bisschen noch drumherum gemacht.

Sujeevan

Aber ich hatte keine Ahnung, wie das jetzt Ganze funktioniert.

Sujeevan

Und so visionsmäßig.

Dominik

Okay, aber vielleicht an die.

Dominik

Also ich würde sagen, so, also für mich werden es jetzt so zwei Sachen.

Dominik

Also eins der wichtigen Sachen ist halt so, ich glaube, du meinst du dasselbe ist, why, also warum Value.

Sujeevan

Yeah, genau.

Dominik

Also warum mache ich den ganzen Scheiß hier überhaupt?

Dominik

Hat das irgendeinen Sinn?

Dominik

Also dann gibt es halt dieses Problem, ne?

Dominik

Dieses Programming for Pleasure, ne?

Dominik

Bei den Devs, weil warum man das dann irgendwie, wenn man da keine externen Value drin findet, so.

Dominik

Also weil die Kunden, weil die einen überhaupt nicht interessiert oder so, dann macht man es halt um der Sache wühlen.

Dominik

Was also aus Management-Perspektive dann eine blöde Entscheidung ist.

Dominik

Und das zweite ist natürlich Monetary Incentives, ne?

Dominik

So.

Sujeevan

Genau.

Dominik

Ja, und ja, ist da, kann man das balancen?

Sujeevan

Ja, irgendwie ist ja für jede Person ja auch ein bisschen individuell, ne?

Dominik

Du meinst die Values?

Sujeevan

Ja, ja, genau.

Sujeevan

Und deswegen hatte ich auch nur von mir gesprochen, was für mich dann halt, und ich sehe ja bei mir jetzt durch GitLab dann halt, dass es angesprochen werde, wenn ich so einen Pulli habe, wo ein GitLab Loch drauf ist.

Sujeevan

Oder halt die Leute das generell cool finden oder ich dann halt auch weiß, damit helfe ich den Leuten tatsächlich irgendwie.

Sujeevan

Zwar nicht um mit Ballem oder sonst was, aber irgendwie haben die ja schon so einen gewissen Mehrwert da draus, ne?

Sujeevan

Was ich halt dann besser finde als, keine Ahnung, bei irgendeinem Cloud-Provider zu sein, bei einem US-Cloud-Provider zu sein, wo ich halt auch ein paar Leute kenne, wo der Sinn und Zweck deren Jobs ist, also meines Äquivalenten des Jobs eigentlich nur ist, mehr Workload, den Kunden dazu zu treiben, mehr Workload in die Cloud zu schicken.

Sujeevan

Wo ich denke mir so, ah, das würde ich jetzt nicht so gerne machen.

Sujeevan

So, obwohl das ungefähr der gleiche Job ist, so, ne?

Sujeevan

Ja.

Jochen

Das Businessmodell ist halt einfach ein bisschen anders und dann.

Sujeevan

Ja, genau, genau.

Sujeevan

Und das finde ich dann aber auch im persönlichen dann auch irgendwie nicht so, da bin ich dann auch lieber auf der Schiene, so von wegen so, naja, jeder soll selbst für sich entscheiden, wo es offen lassen möchte.

Sujeevan

Ja.

Sujeevan

Also, weil mich fragen halt auch so Leute, naja, willst du, wir werden hier GitLab selbst betreiben, dann so, okay, dann mach halt selbst.

Sujeevan

Und ja, oder wir wollen einen Managed Service und könnt ihr auch.

Ihr könnt entscheiden.

Sujeevan

Das finde ich dann halt besser, als wenn es dann halt irgendwie, also rein persönlicher Ebene, als wenn es dann halt so, wir haben nur ein Modell und das ist Cloud-only, SARS-Only, US-Only oder sonst was.

Sujeevan

Und ich denke, pff.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, aber ich meine, ich bin immer in der so IT-Branche unterwegs, häufig, oder überwiegend.

Jochen

Und das liegt aber auch, glaube ich, daran, dass einfach ich da halt halbwegs verstehe, was da passiert.

Jochen

Oder und bei Sachen, wo ich nicht verstehe, wie das funktioniert.

Jochen

Ich meine, manchmal mache ich auch noch andere Sachen und manchmal mache ich dann, und das finde ich dann auch ganz schwierig, immer oder oft, wenn ich halt mal, es gibt zum Beispiel Dinge, wo ich nicht mit Kunden, also nie mit Kunden spreche.

Jochen

Nicht mal weiß, wer die sind.

Jochen

Das finde ich total schwierig.

Jochen

Also, ähm, und ja, bei diesen IT-Sachen ist es halt häufig nicht so.

Jochen

Da ist auch die Kultur insofern ein bisschen anders, dass die halt nicht so super, also dass man schon weiß, an welchem Produkt man arbeitet, ja.

Jochen

Aber es kann ein anderer Bereich natürlich auch sein, dass ich gar nicht weiß, was man da eigentlich tut.

Ja.

Jochen

Und das ist.

Dominik

Also es gibt ja mehrere Probleme, glaube ich, auf einmal.

Dominik

Also ich glaube, du hast gerade nochmal von den Cloud-Abietern zum Beispiel gesprochen.

Dominik

Also ein Beispiel jetzt, man kann sich ja auch sehr viel damit kaputt machen, also diese Beientscheidung zu treffen.

Dominik

Du, du sagst, sie ist wichtig.

Dominik

Beispiel jetzt, ich weiß nicht, VMware oder sowas, die auf einmal ihre Lizenzkosten irgendwie alle Leute kriegen, Herr Trasser, und dann alle Maschinen laufen offen, wir können nichts machen, ja, verdammt, müssen wir jetzt gucken für die nächsten drei, vier Jahre.

Jochen

Ja, aber da ist auch wieder irgendwie selber schuld so ein bisschen.

Jochen

Und ich meine, dieses Böse, also wer jetzt, wer jetzt irgendwie große Schmerzen hatte mit dieser Geschichte, der sollte sich gut überlegen, aber all in Cloud Native weiß ich nicht.

Jochen

Ja, das meine ich, weil das kann ganz genauso wieder sehr, sehr schmerzhaft werden.

Dominik

Oder auch LNMs, wenn man da einbindet, mit seiner neuen, wie nennt man das?

Dominik

Analytics Dings-Infrastruktur, Insights, lalala, keine Ahnung, ich wollte die ganzen Produktnachmäßig auch sehen.

Jochen

Egal.

Jochen

Aber ja, natürlich.

Jochen

Also das ist ja.

Jochen

Das ist ein Problem.

Sujeevan

Aber um nochmal auf deine Frage zu kommen bezüglich, was man da, was meine Empfehlung ist, ein Punkt, worüber man DevOps ja auch anders betrachten kann, außer die Bodometriken, ist ja noch das Calms-Modell.

Dominik

Hast du auch an dein Buch direkt am Anfang, glaube ich, erwähnt es nicht.

Sujeevan

Ja, genau, weil das ist dann ja die WUSHAM-C-A-L-M-S, C für Culture, was wir jetzt sehr ausführlich besprochen haben, A für Automation, L für Lean, also möglichst schlank zu halten, M für Measurement-Metriken und S für Sharing.

Sujeevan

Und was man halt häufig sieht, ist dann halt, dass man sich nur auf die Automatisierung fokussiert wird.

Jochen

Ja, weil das halt ist, was man halt nach der Karte.

Sujeevan

Das kannst du als Techie, genau, kannst du das nämlich gut machen, aber wenn du halt scheiß Prozesse automatisierst, hast du halt immer noch Scheißprozesse, die aber wenigstens automatisiert.

Sujeevan

So, wenn dadurch Fehler passieren, du aber eine schlechte Kultur in dem Sinne hast, dass du gar keine Fehler machen darfst, weil alles sehr, sehr gefährlich ist.

Dominik

Wenn du so einen Prozess weit hast, wie willst du den überhaupt erst verstehen?

Dominik

Weil du kannst den ja quasi nur optimieren, ja, also so einen Prozess, der kacke ist, wenn du den durchdrungen hast.

Dominik

Und ich glaube, das allein, also Architekten zu finden, die das können, sind schon sehr selten, weil du dafür einen relativ guten Einblick haben musst in sowohl die technische als auch die Business-Perspektive dann, ja, also die Kundenperspektive.

Dominik

Und das ist das Hauptproblem, was du an guten Architekten, auch bei Projektmanagern übrigens hast, ist, dass die meisten Leute weder auf der einen noch der anderen Seite richtig drin sind.

Sujeevan

Ja, ich meine, wenn wir über Kultur sprechen, können ja verschiedene Abstufungen sein, ne?

Sujeevan

Es reicht ja schon, wenn du Fehler machen kannst, machen darfst.

Sujeevan

Wie handhaben wir Fehler?

Sujeevan

So in Richtung Blameless Post-Mortems zum Beispiel.

Sujeevan

Was dass wir überhaupt mal aufschreiben, was ist überhaupt ein Fehler passiert, was war da eine Root-Cross-Analyse machen, um zu schauen, was für Fehler sind passiert, warum sind die passiert und warum sind die nicht vorher aufgefallen.

Sujeevan

Ohne Fingerpointing zu betreiben, der, da, der ist schuld.

Sujeevan

Aber trotzdem benennen, was schiefgegangen ist und wie wir das jetzt zukünftig verbessern wollen.

Sujeevan

Und das ist dann halt eben die Frage.

Sujeevan

So, so wie möchten wir, und viele machen das ja auch, US-VM zum Beispiel, machen das ja auch öffentlich.

Sujeevan

Aber wenn Fehler passieren.

Sujeevan

Und darüber kann man ja immer noch viel lernen.

Sujeevan

Also mein Lieblingsbeispiel ist, das war noch lange, bevor ich bei GitLab angefangen habe, kennen vielleicht die einen oder anderen noch.

Sujeevan

Da hat er dann jemand, die Datenbank, irgendwie hatte Datenbank Synchronisierung nicht funktioniert und wollte auf dem, also Synchronisierung auf dem Secondary und wollte dann auf Secondary einfach das Datenverzeichnis wegschmeißen, damit es nochmal von vorne anfängt zu synchronisieren, hat das aber aus Versehen auf dem Primary gemacht.

Sujeevan

Und dann war halt GitLab.com damals offline, ich glaube, das war 2016, 17, ewig lange her.

Sujeevan

So, und der ganze Fehlerprozess wurde, und ich habe es als ich habe 2020 bei GitLab angefangen, also einige Jahre später.

Sujeevan

Und ich habe dann halt den Livestream verfolgt, wie die untereinander diskutiert haben, wie man das jetzt fixen kann.

Sujeevan

Und dann war ja halt zum Beispiel auch ein Problem, dass die Backups verschiedene Backups-Methoden gab, die aber alle nicht funktioniert haben.

Sujeevan

Die nie jemand getestet hat.

Jochen

Ja, klar, genau.

Sujeevan

Und viele aus meinem Umfeld, die ich dann also kannte, die haben dann erstmal angefangen, in meinem Unternehmen zu gucken, ich glaube, ich teste mal meine Backups.

Jochen

Ja, sollte man tatsächlich machen.

Sujeevan

So, und das sind halt Sachen, wo du dann ja auch von anderen Firmen lernen kannst.

Sujeevan

Genauso wie du von der XZ-Lücke lernen kannst, so was kann ich davon vielleicht in der Firma adaptieren oder sowas dann halt, ne?

Sujeevan

Und das trauen sich ja schon viele nicht, wenn Fehler passieren.

Sujeevan

Oder zuzugeben, so von wegen, da habe ich einen Fehler gemacht.

Dominik

Ja, Security ist ein Riesenproblem, weil wenn du die Verantwortung für irgendwas trägst und deinen Kopf hinhalten musst, du fängst halt an, die Sachen zuzuschließen, nicht wieder aufzumachen.

Sujeevan

Ja, und spannend finde ich das jetzt auch nochmal, dass es ja noch irgendeine Direktive, die NIS 2-Direktive oder sowas, gibt, wo ja auch das Management verantwortlich gemacht wird, wenn du als Firma eigletterndes Sicherheitsrücken hast oder sowas.

Sujeevan

Das heißt, es wird dann eigentlich nochmal noch deutlich wichtiger.

Sujeevan

Also ich glaube, es wird noch deutlich spannend, weil im Moment ist es ja gefühlt, Softwareentwicklung allgemein, also Softwareentwicklung der Betrieb.

Sujeevan

Jeder macht einfach das, was er möchte.

Sujeevan

In so Finanzindustrie und vielleicht Automotive-Sachen, da gibt es nochmal bestimmte Regularien, wo eingehalten werden müssen.

Dominik

Aber auch das, das ist ja egal.

Sujeevan

Aber es ist ja meistens nur, ja, vor allem ist es halt schlimm im Sinne von, und das hatte ich auch von einem Autokonzern gehört, so von wegen da hatte einen einen, und Compliance-Regeln haben ja eigentlich schon so einen Sinn, warum es diese gibt.

Sujeevan

Und häufig sind es halt irgendwelche Excel-Listen, wo du einen Hacken machen kannst oder eine Conference-Liste oder sowas.

Sujeevan

Und einer hatte überhaupt nicht das Problem gesehen, den Hacken zu machen, habe ich getestet.

Sujeevan

Ohne irgendwie den Nachweis zu haben, dass das wirklich getan hat.

Sujeevan

Und viele Sachen kannst du ja schon automatisieren und so ein Reporting machen.

Sujeevan

Was vor allem bei dem so einem Banken- und Finanzumfeld kam nämlich bei mir die Frage nämlich ganz oft auf, so wie kann ich dokumentieren, dass auch wirklich ein Change, den gemacht wurde, dass das auch wirklich zwei Leute reviewt haben, zum Beispiel.

Dominik

Ich meine, auch das, wer reviewt denn?

Dominik

Der eine von den anderen will da immer niemanden gegen Schieber eintreten, weil man Ärger kriegt, wenn man irgendwann was aufwendet.

Jochen

Also da, wenn du, wenn du als Review, wenn du das reviewst, dann bist du ja auch mit dran.

Jochen

Also sozusagen, da hast du schon ein Interesse auch, würde ich jetzt mal so vermuten, dass sie

aufhört, wenn das wirklich.

Dominik

Naja, aber wenn das Schlimmste ist, das passieren kann, dass irgendjemand sagt du du du.

Dominik

Und das andere Problem aber ist, dass dein Kollege keinen Bock auf dich hat mit dem ganzen Tag zusammenhängen muss, dann ist

er auch wieder die Frage.

Sujeevan

Ja, ich meine, aber ich meine, mein Blickwinkel jetzt ist jetzt mehr so, naja, ich habe jetzt einen, ich habe jetzt bestimmte Regeln, die müsste ich auch umsetzen, die müssen dann auch gemacht werden und die muss sich eventuell nachträglich auch nochmal anschauen.

Sujeevan

Weil wenn ich jetzt gucken möchte, wie bei der XZ-Lücke, wo es jetzt nämlich ja Open Source war, bei Closed Source ist dann halt auch die Frage, so Firmen, die können ja gar nicht wissen, wer da was committed hat oder sonst was.

Sujeevan

Oder welche Sicherheitssachen als Audit Trail-Thematiken, wer hatte, wo Zugriff oder sonst was.

Sujeevan

Das muss halt auch irgendwo angehakt werden.

Sujeevan

Und bisher ist es halt sehr, sehr stark, finde ich, danach getrieben.

Sujeevan

Jeder macht halt das, was er möchte.

Sujeevan

Und es gibt halt, also generell, ganz, ganz allgemein.

Sujeevan

Und ich glaube, das kann zukünftig jetzt nicht mehr so viel so gut weitergehen.

Dominik

Das Problem ist jetzt folgende, hast du keine Leute, die haben von Security eigentlich gar keine Ahnung, die stehen halt dann da.

Jochen

Also das Problem mit der Compliance ist halt immer, dass das tendiert dann auch, also ein Modus, in dem das dann schief geht, ist halt auch, dass man das Ganze zu so einem Theater verkommt, was halt tatsächlich die Sachen, die eigentlich die Security noch schlechter macht.

Dominik

Genau, du hast halt Sachen, die auf der Bühne als Excel-Tabelle vorgestellt werden, wo irgendwelche Leute irgendwelche Haken ran machen, wo dann halt gar nicht klar ist, was da drin steht.

Dominik

Und das Beispiel mit dieser Paketliste, ne, das ist halt so ein Ding.

Dominik

Du hast gar keinen praktischen Use Case, wo du die alle einzeln auditen kannst.

Dominik

Als kleines Team.

Dominik

Du musst irgendjemand vertrauen, das tut, was eigentlich ein Argument für Open Source wäre, aber wir sehen auch bei Open Source bist du nicht komplett davon befreit.

Dominik

Aber wenn du das alles mit Clubs machst, geht's halt auch nicht.

Dominik

Oder du bist halt auf irgendwelchen ganz Legacy-Geschichten, wo dann auch eigentlich die CVEs alle offen sind, weil du nicht hinterherkommst, damit die Sachen zu patchen.

Dominik

Du musst halt irgendeinen Tod dann da sterben.

Sujeevan

Ja, irgendwas hast du immer.

Sujeevan

Aber worauf ich noch hinaus wollte, ist, dadurch, dass du ja die, also weil ich ja meinte, so, naja, für einige ist es ja einfach nur was abhaken, ohne was wirklich zu testen, da gibt es halt Leute, auch Führungskreffe, die verstehen dann halt nicht, dass es eigentlich nicht in Ordnung ist, einfach nur zu sagen, so ja, naja, es reicht ja, wenn es abgehakt ist.

Sujeevan

Und wenn es dann von Autofirmen kommt, wo du dann denkst, so, hm, also ich möchte schon wissen, dass wenn ich die Bremse drücke, das auch wirklich bremst.

Sujeevan

So, das soll, und ich meine, dafür gibt es ja Regulationen.

Dominik

Systemfehler, Systemfehler.

Dominik

Systemfehler.

Sujeevan

Ja, genau, oder eine Bootloop oder sowas, sonst was, ne?

Sujeevan

Weil das soll ja schon funktionieren, das soll ja auch getestet werden.

Sujeevan

Ich glaube, da sind manche auch Leute irritiert, wie das bei Tesla oder sowas geht, weil die pushen ja auch viele Änderungen schnell raus.

Sujeevan

Aber das kommt immer darauf an, glaube ich, welche Änderung, von welcher Änderungen wir sprechen.

Sujeevan

Weil es macht ja schon einen Unterschied, ob es direkt die Auto-Elektronik ist oder ob das Infotainment-System ist für die Navigation.

Sujeevan

Oder für wo auch immer du da was tanken kannst, äh, laden kannst.

Sujeevan

Das macht halt schon einen deutlichen Unterschied.

Sujeevan

Und deswegen muss man auch ein bisschen unterscheiden, was für Software reden wir jetzt hier.

Sujeevan

Aber ich meine, man muss ja nur auf den Cars Communication Kongress gucken, wenn du da guckst, welche Security-Lücken da drin sind.

Sujeevan

Ein paar Sachen lassen sich ja schon durch den Prozess dann ja schon lösen oder verhindern.

Sujeevan

Dann hat man halt die eigentlichen Probleme an anderen Stellen, muss man dann halt machen.

Aber.

Dominik

Also ich würde sagen, nein.

Dominik

Ich würde sagen, Prozess hilft nicht.

Sujeevan

Naja, die Prozess hätte auch gut sein.

Jochen

Also, ja, genau, so ein guter Prozess hilft.

Jochen

Also nicht irgendein, ja, aber.

Dominik

Aber woher kriegt man, woher weiß man denn überhaupt, wenn man selber nur eine begrenzte Ahnung von denen hat, was ein guter Prozess ist?

Dominik

Ja, weil diese Informations Dingen arbeitest, dann kennst du den perfekten Prozess dafür nicht, weil du ja eine Lösung machst, die es aber so noch nicht gab.

Dominik

Du kannst halt noch nicht mal jemanden irgendwie abgucken, was die gelöst ist.

Dominik

Das heißt, du musst irgendwie rumexperimentieren, ja.

Dominik

Und du kannst ja, also tolles Beispiel jetzt in der Ökonomie, du überlegst hier irgendwie so eine Policy für so ein Land, wie es auch in so einer Schuldenfalle rauskommt, Entschuldigung.

Dominik

Ich muss das falsche gerade nehmen.

Dominik

Und dann fängst halt an, mit so einem Bevölkerung rumzuexperimentieren, was denn nicht alles funktionieren könnte.

Dominik

Und da hast du vielleicht so ein paar Spielbälle, das dauert dann halt zehn Jahre, bis du den Effekt siehst, wächst dann zehn Jahre später so, ups, keine Ahnung, BP ging runter, Lebenserwartungen ging runter, die ging runter.

Dumme Idee.

Sujeevan

Mein Punkt war ja auch mehr, dass diese Compliance-Thematiken, die es ja schon in der Finanzbranche gibt, dass diese halt eingehalten, da hat ja schon jemand drüber nachgedacht.

Sujeevan

Weil es jetzt nicht alle Details dazu gibt.

Dominik

Ja gut, aber mein Punkt ist, über Dinge, die du noch nicht weißt, kannst du ja gar nicht so gut sagen.

Dominik

Ja, genau,

genau, dass die Eingrenzen.

Sujeevan

Das ist ja nochmal ein weiteres Problem.

Dominik

Und die Frage ist halt, was dein Ziel ist, auf was optimierst du dann?

Dominik

Also willst du überhaupt ein Auto haben das Pferd in dem Beispiel, ja?

Dominik

Oder möchtest du halt dann die Veränderungen beschränken?

Dominik

Und das ist, glaube ich, das ist halt ein Dreieck, an dem du keine Sicherheit durch Prozesse kriegst oder durch gute Prozesse kriegst, weil die Prozesse

gar nicht gut haben.

Sujeevan

Ein stetiger Prozess noch?

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Das ist halt dynamisch.

Dominik

Ein bisschen schwund ist immer, sagt man manchmal, wie ist das?

Dominik

Und du musst halt irgendwer ein Risiko eingehen.

Dominik

Und du musst halt eigentlich hingehen und eigentlich, also finde ich, diesen Continuous Improvement-Prozess berücksichtigen, was auch wieder so ein Neugier-Kulturding ist.

Dominik

Wo wir jetzt wieder sind, mit welchen Leuten will man das überhaupt machen.

Dominik

Und da würde ich sagen, das ist vielleicht die Entscheidung, die man am Anfang richtig machen kann.

Dominik

Das wäre so mein kultureller Tipp.

Dominik

Such dir halt die Leute aus, danach, wie neugierig die sind, überhaupt die Sachen richtig zu machen.

Dominik

Und das Problem ist auch, das kann es halt Leute haben, die Amazon total neugierig sind, aber die keinen Bock mehr haben, weil der Rest irgendwie von Values oder sowas, die immer wieder gegen Wandfahren ist.

Dominik

Und das wäre halt auch blöd.

Sujeevan

Ja, also ich meine, ich finde es auch generell schwierig zu erklären, wie DevOps als Transformation gelingen kann.

Sujeevan

Weil es halt sehr, sehr, sehr individuell ist.

Sujeevan

Weil ich habe dann, also sie saß dann vor diesem Kapitel in dem Buch, als ich da schreiben wollte, und da dachte ich so, ja, ich könnte jetzt ganz viele verschiedene Sachen erzählen.

Sujeevan

Aber wie das jetzt richtig geht, keine Ahnung.

Sujeevan

Dafür gibt es halt zu viele, ja, aber Sachen, weil es sehr stark von abging, was ist das für eine Firma, wie wurde schon bisher gearbeitet, was sind das für Führungskräfte, wie sind da sie Silos, wie sind da die Prozesse und

Dominik

das ist spannend, weil diese Parallele zur tatsächlichen Ökonomie da relativ ähnlich ist, weil auch DevOps so eine Art Prozessstruktur ist, die man auf ein Ökosystem mit ganz vielen Stakeholdern quetschen möchte, um so Durchlaufdinge zu ja, ich weiß nicht, optimieren.

Dominik

Incentive ist an der richtigen Stelle zu setzen, ja, also um das Ergebnis zu verbessern.

Dominik

Und die Königsdisziplin in der Ökonomie wäre jetzt sowas wie tatsächlich zu versuchen, alle Faktoren, die es gibt, selbst wenn es 295 sind, zu identifizieren und auf jeden einzelnen Kosmos, was dann, keine Ahnung, ein Stadtviertel sein kann, oder halt eine kleine Software runterzubrechen.

Dominik

Die Frage ist halt, das ist halt teuer und aufwendig.

Dominik

Oder an welchen Stellen hört man damit halt auf, das da reinzustecken?

Dominik

Das Geld, die Zeit, hm.

Ja.

Dominik

Ja.

Dominik

Und jetzt entfernt, ja, warum ist es?

Dominik

Ich finde die so teuer, ja.

Ja.

Jochen

Also, sagen wir so, ich glaube, das, also auch, also wenn man jetzt guckt, wie sieht es denn im Alltag oft aus, dann ist das, glaube ich, nicht so schwer, da Optimierungspotenzial zu finden.

Jochen

Es ist jetzt nicht so, dass das irgendwie ein totales Mysterium wäre, was man da verbessern könnte, sondern es ist eher so, häufig habe ich das Gefühl, dass es irgendwie springt allem schon eher ins Gesicht, was da nicht so gut läuft.

Jochen

Und dann ist das eigentlich auch nicht so, dann kannst du auf jeden Fall lokal Änderungen, wie man es global macht, keine Ahnung, aber lokal lassen sich relativ leicht Dinge verbessern.

Dominik

Ich glaube, das ist aber nur dann halt, wenn das Chefsache ist und wenn du halt diese Durchsetzung halt von oben kriegst, um diesen Prozess ändern zu können.

Dominik

Ich glaube, das ist das Problem.

Sujeevan

Ja, ich meine, wenn ich in einer kleineren Firma bin, sagen wir mal so 50, 100 Leute oder sonst was und ich bin da zuständig für so Entwicklungstooling oder sonst was drumherum, dann kann man schon mal gucken, okay, brauche ich jetzt überhaupt diese hunderte Tools, die ich da so drin habe.

Sujeevan

Weil dann gibt es dann tatsächlich so, ich meine, das hatten wir ja gerade kurz ja auch schon angemessen, dass man halt zwischen den ganzen Tools springt und die sind alle nicht miteinander verknüpft oder man ist immer nur daran, irgendwie die Plugins zwischen den verschiedenen Tools dann zu fixen.

Sujeevan

Was dann auch super anstrengend sein kann.

Sujeevan

Klar, ist nicht alles perfekt, aber wenn man halt schon mal, wenn ich manchmal so sehe, wie viele Tools da sind, ne?

Sujeevan

Also, weil was ich gerade ja noch ignoriert hatte, war ja sowas wie Package Registry, Container Registry und Dependency-Proxy und dann haben eigentlich ja für alles ja wirklich ein eigenes Ding.

Sujeevan

Und was zwangsläufig manchmal auch nötig ist.

Sujeevan

Und dann gibt es noch für CD ein eigenes Tool und dann gibt es noch einen Feature Flex-Service.

Sujeevan

Das ist manchmal schon sehr, sehr, sehr komplex.

Sujeevan

Und dann wundert mich dann nicht, dass einige kapitulieren und sagen so, ich kenne jetzt nicht alle Tools, die sich auch alle drei Tage ändern.

Sujeevan

Kannst du halt nicht am Ball bleiben, wenn du nur fünf, sechs Leute im Team hast.

Sujeevan

Und das alles betreiben musst.

Sujeevan

Und für einiges gibt es auch eine Lösung, ne?

Sujeevan

Es gibt ja nicht nur unbedingt.

Sujeevan

Also GitLab wird halt schon zum Beispiel vieles abgedeckt, in GitHub wird auch vieles abgedeckt, aber du hast ja trotzdem nicht alles da drin.

Sujeevan

Weil für einige Use Cases brauchst du dann halt irgendwie was so, ne?

Sujeevan

Weil du brauchst ja immer noch, keine Ahnung, Terraform und Infrastrukturen oder OpenTufen und sowas in die Richtung so, ne?

Sujeevan

Aber ja, meine Empfehlung ist mehr, gucken, dass man das Tooling drumherum halt möglichst so einfach gestaltet, dass man nicht zu sehr abgelenkt wird von dem Tooling.

Sujeevan

Also lieber mit den Werkzeugen arbeiten, nicht an den Werkzeugen arbeiten, als reiner Entwickler jetzt.

Sujeevan

Weil das ist, glaube ich, somit das Hauptding, was sich, wenn man DevOps als Rolle bezeichnet, DevOps-Engineer-Rolle.

Sujeevan

Da sind ja häufig, ja gut, darüber könnten wir jetzt auch nochmal eine Stunde reden.

Sujeevan

Was ist ein DevOps-Ingenieur?

Sujeevan

Auch wenn man jetzt mal von, weil es sind häufig ja die Leute, die dann irgendwie von allem etwas können, aber nichts ordentlich.

Sujeevan

So ein bisschen wie ein Full-Stack-Entwickler.

Sujeevan

Wurde halt auch die Frage gesagt, okay, was, wie ist da die Teamstruktur?

Sujeevan

Idealerweise ist ein DevOps-Engineer halt der Mensch, der halt in die Teams geht und das die von Ops zusammenbringt.

Sujeevan

Und halt sowohl auf kulturell als auch die Tools dann so ein bisschen verdraht miteinander.

Dominik

Es ist ein Schweißer, der die Sachen zusammenschweißt oder ist das jemand, der nur die Knoten macht?

Dominik

Oder dann hat er da verschiedene mit.

Sujeevan

Und dann, wenn sie fertig ist, ist er fertig, dann kann er halt wieder raus.

Sujeevan

Sollte keine eigene Rolle halt in einem Team sein, so, ne?

Sujeevan

Grundsätzlich.

Sujeevan

Aber es macht schon Sinn, dass es ein Team gibt, die dann halt Pipeline, Bausteine baut, wie weil eben Deployments auf Kubernetes gemacht werden sollen zum Beispiel.

Sujeevan

Und dass halt unternehmensspezifisch oder sowas ist dann.

Sujeevan

Also deswegen, da kann man schon vieles machen, aber es ist halt sehr abhängig von der Firma, Organisation, wie es da so mit reinspielt.

Dominik

Also Python muss man auch deployen.

Jochen

Ja, man muss nicht so viel bilden, zum Glück.

Jochen

Oder naja, kommt drauf an.

Jochen

Es gibt natürlich Sachen, die man auch bauen muss, aber das ist ja.

Ja, bauen, testen, Security-Checks drüber laufen lassen.

Sujeevan

Das gibt es halt auch alles so, ne?

Sujeevan

Auf der Tooling-Ebene, muss halt auch irgendwie deployed werden, aber es ist halt, aber darum geht es mir ja auch.

Der Tools-Stack sollte wirklich einfach gehalten sein, dass man eben

nicht so viel drüber reden muss.

Dominik

Das bei Python oft nicht ganz so.

Dominik

Also wenn du halt zum Beispiel das ganze Linting drumherum definieren musst und das ganze, wo kommen die Pakete alle her, definieren musst, ist das schon nicht unkomplex, jemanden, der damit anfangen möchte.

Dominik

Das ist was anderes, als ob du ja so eine volltypisierte Sache hast, die einfach beim Compilen dann auf die Schnauze fällt.

Sujeevan

Aber so aus DevOps-Sicht ist erstmal egal, oder?

Dominik

Ja, ist das das?

Sujeevan

Ja, also irgendwas Unterschiede gibt es ja eh immer so, ne?

Dominik

Also dafür hat es halt eine relativ schnelle Zeit, weil du kannst halt irgendwas bauen, das funktioniert ja schnell.

Dominik

Geht halt, fällt halt auch schnell auf die Nase.

Jochen

Ja, fällt da so viel auf die Nase?

Dominik

Wenn man es falsch macht.

Sujeevan

Das kannst du bei allen sagen.

Dominik

Ja, gut, aber kann man bei so einem volltypenden Ding viel falsch machen, ist halt die Frage, ne?

Jochen

Ja, na, na gut.

Ja, ich weiß nicht.

Jochen

Bei Rust natürlich man so ein bisschen, wenn es kompiliert, dann ist es auch okay, aber ich weiß nicht so genau.

Es kann auch immer noch

Dominik

das falsch sein.

Dominik

Unsafe, unsafe.

Jochen

Nee, gar nicht unsafe, sondern einfach so, ja.

Jochen

Ich weiß es nicht.

Jochen

Also.

Jochen

Ich glaube, man fällt uns auch nicht mehr so viel ein.

Dominik

Ja, ich bin gespannt.

Dominik

Aber die kulturelle Sache haben wir, glaube ich, schon festgestellt, ist ja relativ offen und es ist noch nicht so ganz klar, was das überhaupt heißt.

Dominik

Und es gibt halt einzeln solche.

Jochen

Oder das würde mich mal interessieren, gibt es etwas Spezifisches, was jetzt halt irgendwie DevOps betrifft?

Jochen

Oder ist das halt irgendwie, könnte man das, was wir über Kultur gesagt haben, ganz genauso sagen, wenn es um Agile-Geschichten geht oder wenn es überhaupt darum geht, irgendwie zu verstehen, dass Software irgendwie ein interessantes Thema ist überhaupt?

Jochen

Oder ja, also ist das nicht immer das Gleiche?

Dominik

Ich glaube, es ist tatsächlich ein Problem.

Dominik

Also Kultur überhaupt zu verstehen und das zu harmonisieren und das zu implementieren in der Firma.

Dominik

Ja, Organisation ist eine wichtige Rolle.

Jochen

Natürlich, es können einen Sachen halt auch so einer gewissen botanischen Interesse halt irgendwie beschäftigen, dass man halt die Dinge klassifiziert und aufmalt, was so unterschiedliche Kulturformen es gibt.

Jochen

Aber die Frage ist, ist das jetzt rein deskriptiv?

Dominik

Ich würde sagen, dass das Problem ist, dass du voll viel voraussetzt, dass du immer davon ausgehst, dass das so selbstverständlich ist, was es aber nicht ist und dass ganz oft halt eine Kommunikationsmöglichkeit fehlt zwischen den Leuten, um diese Harmonisierung oder das Verständnis oder überhaupt so die Dinge, um die es dann geht, klarzustellen.

Jochen

Man bringt die es irgendwie weiter.

Jochen

Ich glaube schon.

Jochen

Genau, ich würde sagen, man kann das jetzt alles, man könnte jetzt auch schreiben und halt irgendwie, keine Ahnung, beschreibt halt, was Leute so für da Probleme haben, aber die Frage ist, folgt daraus irgendwie.

Nein, nein, also man muss irgendwie ändern.

Wenn man es nicht ändern kann, dann brauchen wir.

Dominik

Also ich lasse das Leute schreiben darüber, also über so Dinge für sich selber.

Dominik

Und dann ist halt so eine Art Quiz, wo man halt durch muss.

Dominik

Und ich glaube, das erhöht das Verständnis, das gegenseitiges reziproke Verständnis für so bestimmte Prozessschritte, warum die sowieso sind.

Dominik

Und ich glaube, dass das sowas muss man vielleicht machen.

Jochen

Ich meine, Geschichte mache ich jetzt so ungefähr 20 Jahre.

Jochen

Habe ich das Gefühl, dass das jetzt heute wesentlich besser ist als vor 20 Jahren?

Jochen

Wir haben viel drüber geredet, wirklich.

Jochen

Und ich habe auch viel mit Leuten darüber geredet, ich habe versucht, viel, hat das Dinge wirklich verbessert, da wäre ich nicht so sicher.

Jochen

Also sag mal so, ich würde sagen, das Verhältnis zwischen Aufwand, den man reinsteckt und Ergebnisse mal rauskriegt, ist halt eigentlich gar nicht so gut bei diesen Geschichten oft.

Dominik

Ah, also das heißt, du würdest sagen, viel zu teuer, einfach mach mich früher.

Jochen

Nee, das nicht, sondern vielleicht auf Dinge irgendwie gucken, wo man Sachen verändern kann.

Jochen

Aber ich meine, gut, das ist jetzt etwas defitistisch, aber.

Dominik

Okay, ich glaube, das ist das Schlusswort.

Jochen

Nein, nein, das muss auch irgendjemand was Optimistisches sagen.

Dominik

Habt ihr einen Pick euch ausgesucht?

Dominik

Ich habe tatsächlich heute keinen.

Dominik

Du hast keinen?

Dominik

Nein, heute nicht.

Dominik

DevOps, ich schräg die Fühler.

Jochen

Gut, doch, ich hätte einen.

Jochen

Moment, ich mach mir noch einen Ratten.

Jochen

Und zwar habe ich jetzt seit einigen, ich habe irgendwann mal angefangen, weil es Vorgabe war, irgendwie so Idees zu verwenden.

Jochen

Ich habe eigentlich nie irgendwie eine Idee verwendet, bis irgendwie das mal dann halt zur Pflicht wurde in irgendeinem Projekt.

Jochen

Und dann habe ich eine ganze Zeit lang einen Py-Charm verwendet und dann halt irgendwann auch mal VS Code auch mal eine Zeit lang und so.

Jochen

Und inzwischen habe ich mich so ein bisschen daran gewöhnt und hab dann halt meinen Default-Editor Wim halt ein bisschen vernachlässigt.

Jochen

Und jetzt wollte ich in letzter Zeit mal wieder ein bisschen was mehr mit Wim machen und dann habe ich festgestellt, so mein Gott, irgendwie das alles zu konfigurieren mit den Language-Servern und keine Ahnung und das ganze Zeug ist ja so total kompliziert geworden.

Jochen

Und dann habe ich immer mal so ein bisschen angefangen und dann wieder abgebrochen.

Jochen

Oh Gott, das ist alles so.

Dominik

Zeitintensiv.

Dominik

Du hast ja auch.

Jochen

Jetzt habe ich was gefunden, wie man damit wieder anfangen kann, ohne so viel Zeit da reinzustecken.

Jochen

Das ist LazyWim.

Jochen

Und ja, das macht dann einen Großteil der Konfiguration.

Jochen

Also es hat bei mir dazu geführt, dass ich jetzt wieder mehr Wim verwende.

Jochen

Beziehungsweise Neo-Wim, aber ja.

Lazy Wim.

Dominik

Das macht die ganzen Link-Serverkram so, wie man sich möchte.

Jochen

Das meiste davon.

Jochen

Also ohne Konfiguration kommt man, also ich glaube ohne Konfiguration kommt man damit auch nicht aus und man muss eine ganze Menge Zeugs installieren und so.

Dominik

Aber ich habe das letzte Mal damit, weiß ich nicht, vorletzten Mai oder so kurz aufgehört und es hat seitdem auch keine Zeit mehr gehabt.

Jochen

Ja, aber man kommt, also es ist deutlich einfacher, als wenn man das jetzt irgendwie von Grund auf selber machen wollte.

Dominik

Tax bitte nicht showlos, ich würde das ja auch gerne noch meinen Angriff nehmen.

Ja.

Dominik

Hast du ein Picks gemacht?

Jochen

Irgendein Tool vielleicht im DevOps-Bereich, der das irgendwie voll interessant wäre, wenn man was darüber erfahren könnte.

Da gibt es viele.

Sujeevan

Nee, tatsächlich jetzt gerade aus dem Stehgreif jetzt nicht.

Sujeevan

Ich habe auch nicht vorher darüber nachgedacht.

Sujeevan

Aber ja.

Dominik

Hatte ich das letzte Mal eigentlich UV gepickt?

Ich weiß gar nicht.

Jochen

Das weiß ich nicht, aber wir hatten es auf jeden Fall erwähnt.

Letztes Mal, glaube ich.

Dominik

Ja, dann nehme ich vielleicht noch M-Boys oder so.

Was ist das?

Dominik

Das macht, äh, das singt für dich.

Ist aber Musik.

Dominik

Das hat da wieder auch gut.

Dominik

Ja, und ich habe damit letztens so ein bisschen rumgespielt.

Dominik

Fand ich interessant.

Kannte ich nicht.

Dominik

Ist aber leider commercial, kostet Geld und du kannst dir Stimmen kaufen.

Dominik

Und dann gibst du denen einen Tonleiter und dann singen also ein paar Sätze und sie singen für dich.

Sujeevan

War das das Ding, was neulich die MIT-Lizenztext vorgesungen hat?

Weiß ich nicht.

Sujeevan

Ich hatte neulich irgendwo gesehen auf Mastodon, glaube ich, hat irgendjemand verlinkt.

Sujeevan

Das hat da irgendjemand mit irgendeinem EI-Tool dazu gebracht, die MIT-Lizenzinfo-Text quasi vorzusingen von so einer EI-Tool-Kinse.

Könnte sein.

Dominik

Gibt es lustige Ranges von, keine Ahnung, Oktaven, in die man die jeweiligen Stimmen singen lassen kann.

Dominik

Und wenn man das dann kombiniert mit irgendwelchen coolen Sachen wie Vokuda, ein bisschen Reverb, ein bisschen Echo, ein bisschen.

Dominik

Ja, egal.

Dominik

Ja, dann wundervoll, dass ihr uns wieder zugehört habt.

Dominik

Bleibt uns gewogen.

Dominik

Hallo atpythonpodcast.de für jedes Feedback, Anmerkungen, Anregungen und so weiter.

Dominik

Vielen Dank an dich, dass du heute da warst.

Ja, vielen Dank.

Danke, dass sie da sein.

Haben Spaß gemacht.

Dominik

Und dann hört uns wieder rein und bis zum nächsten Mal.

Tschüss.

Ciao.

Tschüss.